Burg Turku in Finnland – zurück ins Mittelalter

Burg Turku Innenhof

Die Burg Turku ist an der finnischen Südwestküste gelagert. Einst war Turku die wichtigste Stadt Finnlands. Dort befindet sich auch die Turun linna (finnisch) bzw. Åbo slott (schwedisch). Das war für uns Grund genug an die Küste nach Turku zu reisen und uns ins Mittelalter entführen zu lassen.

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Die Geschichte der Burg Turku

Um das Jahr 1280 wurde damit begonnen, die Burg zu errichten. Damals waren es noch Schweden, die diesen Teil des Landes für sich beanspruchten. Die Hauptburg ist eindeutig dem Mittelalter zuzuordnen, während die Vorburg aus dem Zeitalter der Renaissance ist.
Die Anlage wurde allerdings in den 40er Jahren nahezu komplett zerstört und durch aufwendige Restaurierungsarbeiten bis 1961 wieder aufgebaut.

Angekommen im Mittelalter

Wir fanden sofort unweit des Eingangs einen Parkplatz für unser Wohnmobil. Schnell noch die Kamera eingepackt und los geht’s in ein anderes Zeitalter. Schon von außen sind die hohen, alten Gemäuer wirklich beeindruckend.

Burg Turku Gewölbe

Man geht durch einen schmalen Gang in den Innenhof und gelangt über Steintreppen zum Ticketschalter. Dort wurden wir von einer Dame in mittelalterlicher Gewandung freundlich auf Englisch begrüßt.

Eintrittspreis

Wir bezahlten 9,00 Euro Eintritt pro Person und bekamen einen Plan dieses alten Gebäudes in die Hand gedrückt.  Neben der Möglichkeit die Burg Turku auf eigene Faust zu erkunden, kann man auch eine Führung mitmachen. Diese findet ein paar Mal täglich statt und kostet keinen Aufpreis.

Nachdem wir auf die nächste Führung allerdings über 1,5 Stunden hätten warten müssen, haben wir uns für das selbstständige Erkunden der Burg Turku entschieden.

Die Räumlichkeiten

Burg Turku Rundgang

Zuerst gingen wir die im Raum befindliche Treppe nach oben und gelangten auf eine Empore. Dort gibt es eine Miniaturabbildung der gesamten Burg Turku und ein paar einzigartige Gemälde zu entdecken.

Modell Burg Turku

Sogleich führt ein kleiner, schmaler Gang in die nächste Räumlichkeit. Jeder dieser Räume ist anders und so wird man immer wieder aufs Neue überrascht.

Dabei ist es ganz egal, ob es die wunderschön gestalteten Decken oder diverse Wandmalereien sind. Es ist nahezu unvorstellbar, dass das alles einmal zerstört und dann so detailreich wieder aufgebaut wurde. Was für eine Arbeit das gewesen sein muss, können wir nur erahnen.

Mittelalter vs. Renaissance

Burg Turku prächtiges Gewölbe

Nach dem mittelalterlichen Teil in der Hauptburg geht es weiter in die Vorburg. Hier sieht man sofort den Einschlag der Renaissance. Die Räume in diesem Teil der Burg sind allein aufgrund ihrer Höhe extrem beeindruckend. Das Interieur in diesem neueren Teil ist ebenfalls wesentlich exklusiver und so fühlt man sich schon fast wie eine Prinzessin.

Doch man sieht nicht nur die Räumlichkeiten und Einrichtungen. Man bekommt auch einen Eindruck davon, welche Kleidung das Burgfräulein von damals getragen hat und mit welchem Schmuck sich die Damen zierten. Außerdem wird einem gezeigt, wie das Verhältnis der Menschen zu den Tieren war und das auch Hunde zur damaligen Zeit schon mit diversen blinkenden und funkelnden Halsbändern verschönert wurden.

Burg Turku Holz Truhe

Fazit unseres Besuchs der Burg Turku

Uns hat der Besuch in der Burg Turku richtig gut gefallen. Dieses toll restaurierte Gebäude sollte man sich auf jeden Fall einmal ansehen, wenn man dran vorbeikommt. Auch die 9 Euro Eintritt halten wir für absolut in Ordnung und man sollte unserer Meinung nach ungefähr 2 Stunden Zeit für die Besichtigung einplanen.

Wir für unseren Teil sind wieder im Hier und Jetzt angekommen und machen uns weiter auf den Weg Richtung Helsinki.

Du hast Lust auf weitere Erlebnisse aus unserem Reisetagebuch? Dann empfehle wir dir, einen Blick in unsere Wohnmobil Reiseberichte zu werfen.

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Über den Autor

Robby
Robby

Robby ist der weibliche Part des Projekts "Campofant". Ein wenig chaotisch und nicht ganz konventionell. Die Haare zu Dreadlocks gefilzt und auch Piercings und Tattoos dürfen nicht fehlen. Sie hat ein Fable für schöne Musik und gutes Essen, am liebsten selbst zubereitet.

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