Elche in Norwegen – unsere einmaligen Bilder

Elche in Norwegen sollen nur selten in freier Wildbahn zu sehen sein. Es ist ein großes Glück, wenn man welche zu Gesicht bekommt … so heißt es zumindest. Immer wieder haben wir gelesen, dass man sich eher darauf einstellen soll, dass man keinen sieht, außer vielleicht auf einer Elch-Safari. Wir bekamen diese Riesen mehrmals zu Gesicht und hatten die Möglichkeit ein paar wundervolle und einmalige Bilder zu machen.

Der Elch, die größte Hirschart

Die riesigen Pflanzenfresser kommen hauptsächlich in Nordeuropa, Asien und Nordamerika vor. Als Lebensraum bevorzugen sie eher unwegsames Gelände und halten sich meist im selben Gebiet auf. Dieses erstreckt sich auf einer Fläche von bis zu 1500 Hektar. Somit kennen sie ihre Umgebung sehr gut und haben bei einer nötigen Flucht den „Heimvorteil“.

Elche in Norwegen – die Erste

Wir waren noch nicht lange in diesem skandinavischen Land, als wir unsere ersten beiden Elche sahen. Unser Weg führte uns nördlich von Oslo. Dort dämmerte es schon und wir waren auf der Suche nach einem geeigneten Schlafplatz. Wie schon mal erzählt, sagte ich zu meinem Mann, dass es toll wäre, wenn wir mal einen dieser Riesen sehen würden. Er lachte und meinte, dass er in seinen Urlauben bisher noch nie einen gesehen hätte. Keine Minute später ließ ich meinen Blick rechts aus dem Auto schweifen und was stand da? Ein Elch auf einer großen Wiese. Wir waren beide total verdutzt und keiner von uns kam auf die Idee, die Kamera auszupacken. Und dann hat es der Zufall gleich noch mal gut mit uns gemeint, denn wenige Meter weiter konnten wir einen Zweiten erblicken.

Wir ärgerten uns lange Zeit darüber, dass wir unsere ersten beiden Elche nicht fotografieren konnten. Denn wer glaubt dir schon, dass du einen gesehen hast, wenn du es nicht beweisen kannst? Genau … keiner 🙂 Aber das Glück war auf unserer Seite und so sollten wir schon bald eine neue Gelegenheit bekommen.

Elchbegegnungen – die Zweite

Dieses Mal waren wir auf einem Feldweg unterwegs, da ein „Blumenkohl-Symbol“ uns abseits der befestigten Straßen führte. Wir kommen gerade aus einem kleinen Waldstück raus, als ich plötzlich wieder rufen musste „Schatz, bleib stehen, da ist ein Elch!“
Wir trauten unseren Augen kaum. Wieder stand einer unweit von uns auf der Wiese und knabberte genüsslich an ein paar Blümchen. Doch dieses Mal waren wir nicht mehr ganz so verdattert. Deswegen stellten wir sofort den Motor ab, um ihn nicht zu stören und packten das Kameraequipment aus dem Koffer. Dabei haben wir ein paar wunderschöne Bilder machen können, denn der Elch spielte brav mit und fraß einfach weiter. Hier die Fotos, die wir an diesem Tag machen konnten.

Elch Norwegen Wiese

Elch Norwegen Blumen

Elch frisst Blumen

Die dritte Begegnung mit einem Elch in Norwegen

Alle guten Dinge sind drei, sagt man so schön. Dass wir jetzt innerhalb unseres bisher 2-wöchigen Norwegen Aufenthalts insgesamt 4 gesehen haben, grenzt fast schon an ein Wunder. Du fragst dich bestimmt, wieso 4? Am Anfang zwei (nicht nachweisbar) und danach noch mal einer. Richtig … aber der Vierte folgte heute.

Wir waren im Bereich zwischen Mørriaunet und Malm unterwegs. Wieder ging es durch ein großes Waldgebiet und da stand er plötzlich … am Straßenrand auf der Wiese und dieser war noch wesentlich imposanter, als die, die wir davor gesehen hatten. Leider wollte er nicht wirklich als Model fungieren und nicht so schönen Fotos entstanden, wie bei seinem Vorgänger. Aber ein schöner Rücken kann ja auch entzücken.

Elch auf der Flucht

Elch von hinten

Na, wie sieht es bei euch aus? Schon mal jemand das Glück gehabt Elche in Norwegen in der Natur zu sehen oder einen dieser Riesen auf Bildern festzuhalten? Wir freuen uns über eure Kommentare.

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Über den Autor

Robby
Robby

Robby ist der weibliche Part des Projekts "Campofant". Ein wenig chaotisch und nicht ganz konventionell. Die Haare zu Dreadlocks gefilzt und auch Piercings und Tattoos dürfen nicht fehlen. Sie hat ein Fable für schöne Musik und gutes Essen, am liebsten selbst zubereitet.

2 Kommentare

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  • Meinen „südlichsten“ Elch habe ich in Nida/Litauen gesehen. Er stand plötzlich neben dem Campingplatz im Wald, schaute mich interessiert an und verschwand wieder. Mein „nördlichster“ war oben in Finnland am Inari See unterwegs.

    In voller Fahrt möchte ich so einem Koloss auf der Straße nicht begegnen, besonders nicht in der Brunft.
    Grüße
    Heinz

    • Hallo Heinz,

      oh ja… die Begegnung auf der Straße möchten wir uns auch ersparen. Gestern haben wir noch eine Kuh mit ihrem Jungtier gesehen. Die stand direkt an der Straße. Ich denke da sollte man sich auch besser fern halten.

      LG Stefan

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