Goa Strand und Meer – alle Strände auf einen Blick

cabo de rama, Goa Strand

Dieser Reise­be­richt, Goa Strand und Meer, ist ein Gastbeitrag von der lieben Silvi. Sie entführt euch in diesen kleinen, indischen Bundes­staat und sorgt garan­tiert für Fernweh.

„Hi, ich bin Silvi und blogge zusammen mit Chris auf mogroach.de. Wir schreiben dort auf ehrliche Art und Weise über unsere Reise­ziele und schmücken die Beiträge gerne mit vielen Bildern, Videos und Selbst­ironie. Zudem verfolgen wir den Traum auch bald im Unimog-Camper auf große Weltreise zu gehen. Umso mehr freut es uns, für Campofant diesen Gastbeitrag schreiben zu dürfen.“

 

Geografie

Goa, der kleinste Bundes­staat Indiens, liegt an der mittleren Westküste, der sogenannten Konkan­küste. Im Norden grenzt Goa an den Bundes­staat Maharashtra, im Osten und im Süden an Karnataka und im Westen an das Arabische Meer.

Perfekter Einstieg für Indien

Goa, geprägt durch seine portu­gie­sische Koloni­alzeit, eignet sich hervor­ragend als Einstei­gerziel, um sich mit Indien vertraut zu machen. Wenn man die erste Runde der Überfor­derung hinter sich hat, die Indien zwangs­läufig mit sich zieht, dann gibt es hier traum­hafte, teils einsame Strände und viele liebe Menschen zu entdecken, sowie gemüt­liche Restau­rants am Meer, eine entspannte Atmosphäre und Wifi an jeder Ecke.

Wer eine Reise nach Indien wagt taucht zwangs­läufig in eine andere kleine Welt ab. Und das Aller­beste:
Goa hat eine Küsten­länge von gut 100 Kilometern, mit traum­haften Stränden, die allesamt gut zu erreichen sind.

Goa war mein erstes Backpacking-Ziel und ich kann mir seitdem nichts Schöneres vorstellen, als unabhängig in der Weltge­schichte herum zu reisen. Man sagt ja, dass Indien eigentlich die Oberklasse des Backpa­ckens ist und man sich als Neuling ein Einstei­gerland, wie Thailand, aussuchen sollte.

Ich kann aber aus Erfahrung sagen: Wenn man mit Indien beginnt und diesen Kultur­schock „überlebt“ – dann kann einen nichts mehr schocken!

Also „Take it easy“ oder wie man in Indien sagt: „shanti shanti“ und lasst euch durch Goa und seine Strände verzaubern.

Goa Strand und Meer

Palolem Beach

Palolem gehört zu den belieb­testen Reiszielen bei Urlaubern, selbst der Schau­spieler Matt Damon joggt hier in der Anfangs­szene des Films „Die Bourne Verschwörung“ am Strand entlang. Wer kann es einem verübeln? In Palolem Beach verliebt man sich auf den ersten Blick. Die flach abfal­lende Bucht überzeugt mit seinem palmen­be­setzten Strand, seinen gemüt­lichen Resorts direkt am Meer und seinen traum­haften Sonnun­ter­gängen.

Palolem Beach Goa

Wer abends Unter­haltung sucht oder vom Meeres­rau­schen begleitet im Kerzen­schein essen möchte, ist hier genau richtig. Hier fehlt es einem an nichts. Palolems Straßen bieten zudem viele tolle kleine Geschäfte, Massagen, Garküchen und eine tolle (wenn auch leider sehr vermüllte) Natur. Dennoch ist es hier am Strand recht ruhig und gemütlich. Palolem war bei unserem Besuch unser „Zuhause“. Wenn wir nicht am Strand entlang spaziert sind, dann sind wir von hier mit dem Roller von einem Strand zum Nächsten geheizt.

Palolem Beach, Goa

Butterfly Beach

Der Butterfly Beach liegt in einer kleinen Bucht unweit von Palolem entfernt. Man kommt mit dem Boot, Kajak und wohl auch über einen zweistün­digen Trek zu diesem Strand. Wir haben uns für das Kajak entschieden. Der Strand wird von vielen als einer der schönsten Strände in Indien beworben. Das wäre er bestimmt auch, wenn die ganzen Boots­touris ihren Müll wieder mitnehmen würden. Leider bleibt dieser aber am Strand zurück und nur das vorderste Strand­drittel zeigt weniger Müll.

Butterfly Beach, Goa

Cola Beach

Cola Beach gehört definitiv zu den schönsten Stränden Goas. Wie aus dem Bilderbuch reihen sich die vielen Palmen und wenigen Resorts ans Meer. Außerdem gibt es eine dazuge­hörige Süßwasser-Lagune, die aus einem Fluss gebildet wird. Die Lagune eignet sich perfekt für eine Erfri­schung für alle, die das steil abfal­lende Ufer des Meeres nicht mögen. Das Übernachten ist hier aller­dings nicht ganz so günstig, ein Ausflug lohnt sich aber in jedem Fall.

Cola Beach

Cola Strand

Cabo de Rama Beach

Cabo de Rama ist für mich einfach der schönste Strand Goas. Den Strand erreicht man nur indem man etwas beschwerlich über die Felsen kraxelt. Auch das Meer hat hier recht heftige Wellen und auf die Felsen im Wasser muss man daher etwas aufpassen. Da das Viele abschreckt landet man am Cabo de Rama in einem ungestörten Paradies. Für mich war es der Traum­strand schlechthin. Auch lohnt es sich, dem gleich­na­migen Fort einen Besuch abzustatten.

cabo de rama

Agonda Beach

Agonda Beach ist ein kleiner Strand der 5 km südlich vom Cola Beach und nur 10 km vom Palolem Beach entfernt liegt. Hier gibt es für jeden Geldbeutel Übernach­tungs­mög­lich­keiten. Der Strand an sich ist gemütlich und weniger mit Resorts überladen. Auch gibt es weniger Party­szene, als an den nördlich gelegenen Strände Morjim, Anjuna, Baga und Calangute. Aufgrund der Lage lassen sich von hier aus gut die Nachbar­städte Palolem und Patnem erkunden.

Agonda Beach

Anjuna Beach

Der Anjuna Beach ist bekannt für seine Trance & Techno-Partys am Strand. Dazu gehört auch das ganz in der Nähe am Vagator Beach statt­fin­dende „Sunburn-Festival“, Asiens größtes Drei-Tages-Musikevent. Hier legen viele bekannte und namhafte DJ´s aus aller Welt auf. Wer´s mag ist hier richtig.

Arambol Beach

Der Arambol Beach ist ein schöner und sehens­werter Strand, der aber vor allem von den hängen­ge­blie­benen Hippies genutzt wird. Hier wird der Sonnen­un­tergang zur fried­lichen Hippie­party mit Trommeln, Musik und Yoga. Es lohnt sich die Szene mal live zu erleben. Also genießt hier euren „Sundowner“ und übt schon mal den Sonnengruß.

arambol beach

arambol beach

Mandrem Beach

Zum Übernachten wurde uns der ruhige und fried­liche Mandrem Beach empfohlen. Er liegt unweit vom berühmten Arambol Beach entfernt und nur eine Felsen­klippe trennt die beiden Strände. Die Felsen machen es möglich, dass man gut zu dem benach­barten Strand spazieren kann.

Mandrem Beach belohnt dich mit hellem Sandstrand, traum­haften Sonnen­un­ter­gängen, Ruhe und Erholung und bietet dir am Nachbar­strand Hippie­feeling vom Feinsten.

Für die letzten Tage vor der Heimreise ist dies der perfekte Ort, um nochmal abzuschalten und einfach ein paar Tage am Meer zu genießen.

Mandrem Beach

Strände (Gokarna, Karnataka)

Gokarna liegt ca. 100 Kilometer von Goa entfernt und gehört zum Bundes­staat Karnataka. Wir haben uns mit dem Roller auf den Weg hierher gemacht und eine Übernachtung einge­plant. Da vieles hier schon ausge­bucht war, blieb uns nur das erstbeste freie Zimmer zu nehmen. Leider hatte das Zimmer ein Bett aus Stein, sodass die eine Nacht für mich zur Horror­nacht wurde. Auch die Strände haben ihren Flair verloren.

Om Beach

Am Om Beach findet ihr: Kühe am Strand auf der Suche nach was Essbarem & kreischende Inder im Wasser an ihrem Badetag, da der Strand gerne von Einhei­mi­schen genutzt wird.

Vom Om Beach aus könnt ihr aber über die Klippen zum Halfmoon Beach und über den Small Hell Beach weiter zum Paradise Beach wandern. Was an sich eine schöne Beschäf­tigung in der Natur ist und zudem das ein oder andere Mal eine tolle Aussicht beschert.

Om Beach

Halfmoon Beach

Hier kann man eine kurze Pause zum Frühstücken und Erfri­schen einlegen.

Small Hell Beach

Eine kleine, ruhige Bucht zum kurzen Erfri­schen im Meer. Sonst gibt es hier nichts.

Small Hell Beach

Paradise Beach

Der Paradise Beach macht seinem Namen leider keine Ehre mehr. Zugemüllt und mit Möchtegern-Hippies übersät, die hier im Schatten ihren Rausch von der letzten Party­nacht ausschlafen. Schade, aber das einstige Paradies war 2015 leider kein Paradies mehr.

Paradise Beach

Besucht die Beiden doch mal auf …

 

Wir bedanken uns bei Silvi ganz herzlich für diesen tollen Beitrag und die genialen Bilder. 

Du hast Lust auf weitere Erleb­nisse aus unserem Reise­ta­gebuch? Dann empfehle ich dir, einen Blick in unsere Wohnmobil Reise­be­richte zu werfen.

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3 Kommentare

  • Ich reiste 2x nach Indien und war begeistert. Jeder Tag ein Abenteuer, mit freund­lichen einhei­mi­schen Familien, fantas­ti­schen Essen, und unglaub­licher Abwechslung. Flexi­bi­lität und Geduld ist erfor­derlich… Dann eröffnen sich neue Welten. Ein großes Danke an all meinen Freunden in Indien die mich unter­stützt und an mich geglaubt haben!

  • Puh. Indien war eine Erfahrung, die ich nicht unbedingt nochmal benötige. Die zweite Nacht in Dehli bin ich heulend einge­schlafen. Zuviel Elend, Dreck, Gestank, bettelnde Menschen, Kinder, wahnsin­niger Verkehrt, Lärm…
    Das Kasten­wesen ist auch eine dieser Erfah­rungen.
    Mumbai machte es nicht besser. Nach vier Nächten dort, endlich eine Bahnfahrt nach Goa. Dort gabs ebenfalls ein Betonbett, wie oben beschrieben, bevorzuge ich aller­dings eher, als die Bettwanzen in dem Hotel „Inter­na­tional“ in Mumbai.
    Von Goa ging es über Fort Cochin mit den Backwaters nach Mamala­puram.

    Es war eine Reise, die mich nicht wirklich erholen ließ.
    Durch­schnittlich befindet sich in einer heiligen Kuh in indien 1,5 kg Müll.
    Es ist der helle Wahnsinn.

    PS: selbst meine Mann war geschockt. Und er ist asien­er­fahren. thailand, Kambotscha und Laos

  • Indien ist ein schwie­riges Land. Ich war achtmal dort, auch mal für drei Monate am Stück. Ich betrachte es als eine Art Vorhölle. Unglaublich vermüllt, dreckig und absurd, aber auch hochin­ter­essant.

    Goa ist für den Neuling sicher ein ganz guter Einstieg, obwohl das heutige Goa nichts mehr mit dem Goa der Hippies zu tun hat.

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