Kopen­ha­gen Sehens­wür­dig­kei­ten und Reise­tipps

Kopenhagen Sehenswürdigkeiten

Das ist ein Gast­bei­trag von der lieben Regi­ne. Sie entführt uns nach Däne­mark und zeigt uns in Kopen­ha­gen Sehens­wür­dig­kei­ten und 7 Grün­de dem Charme dieser Stadt zu verfal­len.

Ich heiße Regi­ne und bin 24 Jahre alt. Auf meinem YouTube-Kanal “AreaRea” gebe ich Reise­tipps, zeige jede Woche Eindrü­cke aus meinem Auslands­se­mes­ter in Madrid und berich­te mit viel Liebe zum Detail über Kunst, Kultur und Life­style! Auch auf Insta­gram findet ihr mich, eine Kultur­blog­ge­rin, Studen­tin und Genuss­ex­per­tin unter dem Namen “AreaRea_Kultur”.

 

Wie man in der däni­schen Haupt­stadt die rosa­ro­te Bril­le gegen eine hell­blaue tauscht und umso glück­li­cher zurück­kehrt.

Kopen­ha­gen Sehens­wür­dig­kei­ten

Kopen­ha­gen ist eine Eiskö­ni­gin: kühl und mit hoheit­li­cher Schön­heit zwin­kert sie uns von bläu­li­chen Post­kar­ten entge­gen oder zeigt als Kulis­se zahl­rei­cher Fashion­blogs ihr urba­nes und moder­nes Gesicht. Am ersten Abend zähle ich zum Einschla­fen keine Scha­fe, sondern Grün­de diese Stadt zu lieben! Für euch habe ich die Besten sieben zusam­men­ge­stellt!

#1 Eine harmo­ni­sche Fusi­on von neuer und alter Archi­tek­tur!

Kopen­ha­gens Gassen werden von roten Back­stei­nen, bunt verputz­ten, schma­len Häus­chen und mosa­ik­ar­ti­gen Spros­sen­fens­tern gesäumt. Auf den ersten Blick wirkt das Stadt­bild einheit­lich, fast schon kulis­sen­haft. Bei meinem Spazier­gang am Kopen­ha­ge­ner Hafen begeg­ne ich aber auch immer wieder span­nen­den Hybri­den wie dem Black Diamond: Das schwar­ze Glas­ge­bäu­de des Archi­tek­tur­kol­lek­ti­ves Schmidt Hammer Lassen ist die könig­lich Däni­sche Biblio­thek, die aus einem histo­ri­schen und einem zeit­ge­nös­si­schen Teil besteht. Das verdun­kel­te Glas des schief stehen­den, schwar­zen Quaders spielt mit dem moder­nen Para­dig­ma der Trans­pa­renz. Im Innen­raum führen die Gelän­der und Gänge mit ihren Strom­li­ni­en optisch den Kanal fort, der direkt auf das Gebäu­de zufließt.

Etwas nörd­lich kann man in der Sied­lung Kastel­let, einer stern­för­mig ange­leg­ten Festung, zwischen rot-weißen Häusern und einer klei­nen Wind­müh­le seine skan­di­na­vi­schen Sehn­suchts­or­te à la Astrid Lind­gren besu­chen. Bei gutem Wetter kann man am Schloss Amali­en­borg ein biss­chen Märchen­luft schnup­pern und im Park ein klei­nes Pick­nick machen.

Kopenhagen Schloss Amalienbourg

#2 Die Farben der Stadt

Kaum eine Stadt hat den #NoFil­ter so sehr verdient wie Kopen­ha­gen! Auch wenn die Sonne hier etwas eher unter­geht als in den medi­ter­ra­nen Urlaubs­pa­ra­die­sen: Sie taucht die Kanä­le und Häuser, die schick geklei­de­ten Menschen und pitto­res­ken Brücken in ein kühles, male­ri­sches Blau. Die bunten Puppen­häu­ser am Rand der Kanä­le sind mit bloßem Auge mindes­tens so male­risch wie „Claren­don“ oder „Juno“.

Noch farben­fro­her und etwas chao­ti­scher sieht es dage­gen in Chris­tia­nia aus. Die ehema­li­ge Kaser­ne ist seit den 70er Jahren von Kapi­ta­lis­mus­kri­ti­kern besetzt, die weder zu Däne­mark, noch zur EU gehö­ren wollen. Poli­ti­sche Street Art, Ausstei­ger­tum, Foto­ver­bot und Drogen­pro­ble­me liegen wie eine Insel der Gegen­sät­ze in der Stadt. Doch auch das ein Teil der Kopen­ha­gen Sehens­wür­dig­kei­ten, die man nicht verpas­sen soll­te.

bunte Farben

#3 Das ewige Laby­rinth der Kanä­le

Hätte ich nur eine Stun­de in Kopen­ha­gen: Ich würde sie defi­ni­tiv mit einem ausgie­bi­gen Spazier­gang an den verschach­tel­ten, roman­ti­schen Kanä­len und einem heißen Kakao in der Hand verbrin­gen. Ein typi­scher, klei­ner Hafen mitten in der Stadt ist der Nyhavn – übri­gens auch Post­kar­ten­mo­tiv Nummer eins!

Wer länger Zeit hat und Sehn­sucht nach dem Meer mitbringt, ist mit der Metro in zehn Minu­ten dort (Stati­on: Amager Strand).

#4 Street Food: Inter­na­tio­na­le Küche mitten in Kopen­ha­gen

Die vielen klei­nen Stän­de in der ehema­li­gen Papier­fa­brik Papirøen bieten von Pfann­ku­chen bis zu kolum­bia­ni­schen Bana­nen­ta­lern alles, was das Low-Budget-Gour­met-Herz begehrt. Hier liegt bei aller Inter­na­tio­na­li­tät und Impro­vi­sa­ti­on ein biss­chen hippes Berlin in der Luft!

Café Dänemark

#5 Hübsche und indi­vi­du­el­le Cafés

Wer lieber zwischen alten Portraits und wand­ho­hen Bücher­re­ga­len eine Tasse Kaffee schlürft, ist im Café Palu­dan genau rich­tig. Hier gibt es neben erst­klas­si­gem Kuchen auch viele vege­ta­ri­sche Haupt­ge­rich­te.

Café

Echten Flaneu­ren und Lieb­ha­bern klei­ner, indi­vi­du­el­ler Cafés kann ich das tren­di­ge und aufstre­ben­de Vier­tel Nørre­bro empfeh­len. Hier erzählt jeder Café­stuhl seine eige­ne Geschich­te – der beste Ort um Einhei­mi­sche kennen­zu­ler­nen! Auf Dänisch (einer witzi­gen Spra­che, mit poeti­schen Krei­sen über den Voka­len und einem durch­ge­stri­che­nen o) begrüßt man sich mit den Worten Hej hvor­dan går det?”

#6 Das Märchen einer verwun­sche­nen Meer­jung­frau

Egal ob durch das Märchen oder die Disney Versi­on Ariel­le: Die klei­ne Meer­jung­frau hat uns alle durch unse­re Kind­heit beglei­tet. In Kopen­ha­gen trifft man sie gleich an zwei Stel­len: einmal in Form der origi­na­len Hand­schrift Hans Chris­ti­an Ander­sons im Black Diamond und einmal als klei­ne Bron­ze­sta­tue, die sich schüch­tern auf einem Stein nahe des Ufers räkelt.

Kopenhagen Meerjungfrau

#7 Das däni­sche Design

In der (übri­gens komplett selbst­fah­ren­den) Metro vom Flug­ha­fen zu meiner Unter­kunft fällt es mir bereits auf: Die Outfits der Menschen sind eine Mischung aus „Tages­aus­flug ins Grüne“ und bunten, geome­trisch geschnit­te­nen Klei­dungs­stü­cken. Sie schei­nen liebe­vol­len Illus­tra­tio­nen entsprun­gen zu sein. In den zahl­rei­chen Concept Stores und Second-Hand-Läden in Nørre­bro findet man raffi­nier­te und humor­vol­le Design­spie­le­rei­en, die vom Flaschen­öff­ner bis zur Glit­zer­so­cke reichen. Das Design­mu­se­um zeigt neben aktu­el­lem däni­schem Design auch inter­na­tio­na­les Möbel-, Mode- und Grafik­de­sign, zum Beispiel aus Japan!

Dänisches Design

Ich hoffe, meine Tipps haben euch Lust und Vorfreu­de auf die däni­sche Haupt­stadt gemacht! Zum Schluss noch ein Geheim­tipp: Am authen­tischs­ten ist die Stadt, wenn man sie mit dem Fahr­rad erkun­det. An jedem größe­ren Platz gibt es Statio­nen für Miet­rä­der, auf deren Lenker ein Tablet mit Stadt­plan befes­tigt ist! Viel Spaß bei eurer nächs­ten Reise! Regi­ne”

Besucht Regi­ne doch mal auf …

 

Wir bedan­ken uns bei Regi­ne ganz herz­lich für ihren tollen Gast­bei­trag und die klas­se Tipps. Wer nun in Kopen­ha­gen Sehens­wür­dig­kei­ten anschau­en will, ist mit diesen Reise­tipps auf jeden Fall bestens gewapp­net. Doch Vorsicht, die Gefahr sich zu verlie­ben scheint groß zu sein.

Du hast Lust auf weite­re Erleb­nis­se aus unse­rem Reise­ta­ge­buch? Dann empfeh­le ich dir, einen Blick in unse­re Wohn­mo­bil Reise­be­rich­te zu werfen.

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4 Kommentare

  • Bitte, bitte nicht böse sein, aber diese Gast­bei­trä­ge brau­che ich eigent­lich nicht.

    Ich verfol­ge seit Mona­ten Eure Reise, und das inter­es­siert mich, nicht stän­dig
    irgend­wel­che Gast­bei­trä­ge..

    Ist eigent­lich Scha­de

    Liebe Grüße

    • Hey Fritz,
      keine Sorge, wir sind dir nicht böse. Im Gegen­teil, nur wenn wir wissen was unse­re Leser wollen, können wir uns über­le­gen, was wir wie anders machen können.
      Wir haben uns dafür entschie­den ab und an ein paar Gast­bei­trä­ge bei uns zu veröf­fent­li­chen, weil wir die Viel­fäl­tig­keit, die sich damit bietet, toll finden. Und es gibt ja nur ab und an mal welche. Viel­leicht kannst du da einfach drüber weg lesen 😉 Unse­re eige­nen Beiträ­ge kommen deshalb ja nicht selte­ner.
      Viele Grüße aus Portu­gal

  • Sehr schö­ne Tipps. Erin­ne­re mich noch gerne an das bunte Trei­ben in Nyhavn. Ist vermut­lich nicht nur meine Nr. 1 in Kopen­ha­gen. Die Stadt ist auf jeden Fall eine Reise wert.

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