Purek­ka­ri im Lahe­maa Natio­nal­park in Estland

Lahemaa Nationalpark Estland

Der Lahe­maa Natio­nal­park ist der ältes­te und größte Natio­nal­park Est­lands. Wir haben ihn mit dem Wohn­mo­bil besucht und waren im Zuge dessen am nörd­lichs­ten Punkt Est­lands, in Purekkari.

Lahe­maa Nationalpark

Wir hatten eigent­lich gar nicht vor einen Natio­nal­park zu besu­chen. Das wir in einem sind, stell­ten wir erst fest, als wir uns auf unse­rer Online-Karte ori­en­tie­ren woll­ten. Also infor­mier­ten wir uns und fanden heraus, dass er mit einer Fläche von 72.500 Hektar unheim­lich riesig ist.

Lahemaa Nationalpark

Na, das ist doch per­fekt für einen Tages­aus­flug und so kam es, dass wir uns am nächs­ten Morgen früh auf­mach­ten, um den Lahe­maa Natio­nal Park zu erkun­den. Wir spa­zier­ten durch Wiesen und Wälder und fanden heraus, dass im Lahe­maa Natio­nal­park der nörd­lichs­te Punkt Est­lands zu finden ist. Den woll­ten wir unbe­dingt sehen und so stie­gen wir ins Wohn­mo­bil und fuhren los.

Purek­ka­ri – der nörd­lichs­te Punkt Estlands

purekkari estland

Purek­ka­ri ist eine kleine Land­zun­ge, die mitten ins Meer führt. Also fuhren wir mit unse­rem Wohn­mo­bil auf den großen, runden Park­platz. Außer uns stan­den dort noch zwei andere Wohn­mo­bi­le. Aber es gab genug Feu­er­stel­len und so ver­scho­ben wir das besu­chen des nörd­li­chen Punkts auf den nächs­ten Tag und setz­ten uns gemüt­lich ans Lager­feu­er und genos­sen den Abend. Auch der Son­nen­un­ter­gang konnte sich sehen lassen.

Sonnenuntergang Lahemaa

Schon am nächs­ten Morgen pack­ten wir unsere Hündin ein und gingen die stei­ni­ge Land­zun­ge ent­lang. Links und rechts vom Meer umge­ben ging es immer weiter. Eine tolle Mög­lich­keit für einen schö­nen, ent­spann­ten Spaziergang.

Estland Purekkari Wohnmobil

Stefan ent­deck­te auf unse­rem Weg einen rie­si­gen Fels­bro­cken, an dem ein Seil befes­tigt war. Ein­fach per­fekt, um dort rauf­zu­klet­tern. Von oben war die Aus­sicht noch viel schö­ner, als sowie­so schon.

Purekkari Wanderung Estland

Nach knap­pen 45 Minu­ten waren wir am nörd­lichs­ten Punkt ange­kom­men. Hier ging es nicht mehr weiter. Was für ein genia­les Gefühl, als würde man mitten im Meer stehen und das taten wir letzt­end­lich auch.

Purekkari Landzunge

Wir setz­ten uns hin und genos­sen das Rau­schen des Meeres. Aller­dings war es etwas windig und dem­entspre­chend ein wenig kühler. Des­we­gen traten wir als­bald den Rück­weg zu unse­rem Wohn­mo­bil an.

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