Neue Wege – Irgend­wie fühlt es sich wie Urlaub an

Holz Galerie

Gefüh­le sind selt­sam, denn aktu­ell fühlt es sich nicht wie der Auf­bruch zu einer Lang­zeit­rei­se an. Son­dern eher, als wären wir für ein paar Wochen mit dem Wohn­mo­bil unter­wegs, um danach wieder gestärkt in die Arbeits­welt zurück­zu­keh­ren. Gewohn­hei­ten abzu­le­gen ist bekannt­lich nicht so ein­fach. Und Urlaub war bis jetzt das ein­zi­ge was sich so ähn­lich anfühl­te wie unsere jet­zi­ge Situa­ti­on.

Wenn wir genau­er hin­se­hen…

… dann wird es wieder klarer. Unsere Jobs haben wir schon vor ein paar Wochen an den Nagel gehängt. Auch müssen wir nicht mög­lichst viele Akti­vi­tä­ten in ein klei­nes Zeit­fens­ter pres­sen, um unsere Reise aus­zu­fül­len. Immer wieder müssen wir es uns ins Gedächt­nis rufen. „Das ist für länger als ein paar Wochen. Das sind ein paar Jahre, es gibt keinen Grund zur Eile.“ Nicht ganz ein­fach sich an den Gedan­ken zu gewöh­nen, auch wenn es sich wirk­lich gut anfühlt.

Schon mitten drin

Nach 9 Tagen ein Resume zu ziehen ist viel­leicht etwas kurz gedacht, aber wir machen es trotz­dem.

Es hat sich bereits alles ein­ge­spielt. Man weiß wo die wich­tigs­ten Dinge ver­staut sind, der Ein­stieg ins Bett bleibt auch ohne Licht unfall­frei und wer mor­gens meist den Kaffee kocht, kris­tal­li­siert sich auch lang­sam heraus. Die Suche nach einem Stell­platz ist zur Nor­ma­li­tät gewor­den, ebenso das Wasser nicht unbe­grenzt zur Ver­fü­gung steht. In diesen Punk­ten sind wir bereits ange­kom­men.

Es steckt noch in den Kno­chen

Ich denke wir brau­chen noch ein biss­chen Zeit um das Ganze zu rea­li­sie­ren. Die letz­ten Wochen vor der Abrei­se waren Stress pur. Notar­ter­mi­ne, Aus­mis­ten, Möbel ver­kau­fen, ver­schen­ken oder ent­sor­gen. Auch unsere Tank­an­zei­ge musste uns auf die letz­ten Tage noch ärgern. Inge­samt zu viel zu tun…Und im Hin­ter­kopf der Abrei­se­ter­min den wir nicht so ohne wei­te­res ver­schie­ben können. Aber wie ihr seht haben wir es geschafft und sind LOS. 🙂

Genaus so haben wir es uns vor gestellt

Das können wir auf jeden Fall zu uns sagen. Es ist bis jetzt eine tolle Erfah­rung und ohne grö­ße­re Über­ra­schun­gen. Ausser viel­leicht das wir unsere Pläne gerne mal über den Haufen werfen. Aber auch das gehört mit zu unse­rer neuen Frei­heit. Nicht fest­na­geln. Wenn wir an dem einen Tag nicht ankom­men, dann morgen und viel­leicht auch woan­ders als geplant. Der Stress der letz­ten Wochen und Monate fällt lang­sam von uns ab und Ruhe kehrt ein.

Es ist kein Urlaub,

es ist auch keine lange Reise, es ist ein neuer Lebens­ab­schnitt den wir gerade begon­nen haben und in dem es jeden Tag etwas Neues zu ent­de­cken gibt. Und irgend­wann wird das Gefühl auf Welt­rei­se zu sein von ganz allei­ne kommen. Ein biss­chen schme­cken können wir die Frei­heit schon.

Du hast Lust auf wei­te­re Erleb­nis­se aus unse­rem Rei­se­ta­ge­buch? Dann emp­feh­le wir dir, einen Blick in unsere Wohn­mo­bil Rei­se­be­rich­te zu werfen.

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7 Kommentare

  • Danke für deinen lieben Kom­men­tar 🙂
    Wir haben was die Rei­se­län­der anbe­langt eini­ges an Zielen im Kopf. Da wäre zum Bei­spiel Asien oder auch Afrika. Aller­dings müssen wir sehen, wie sich die poli­ti­sche Lage ent­wi­ckelt und welche Reisen auf dem Land­weg mög­lich sind. 🙂

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