Offroad reisen – unterwegs zum Plage Blanche

Wie ihr wisst, lieben wir das Offroad Reisen. Deswegen ging es nach unserem Stellplatz auf der Aussichtsplattform weiter, entlang des Plage Blanche. Die Strecke wurde jedoch herausfordernder, als ursprünglich gedacht.

Plage Blanche

Kurz nachdem wir losgefahren waren, führte uns unsere Offroad Piste schon am Strand entlang. Nein, wir fuhren nicht direkt am Strand, aber knapp daneben. Was für ein traumhaft schöner Blick auf das Meer und die brechenden Wellen. Das Wasser war fast türkis und wir genossen diesen traumhaft schönen Anblick. Allerdings wurde die Piste immer schlechter und wesentlich enger.

Plage Blanche, Marokko

Offroad reisen – Adrenalin garantiert

Die Piste führte uns immer wieder bergauf und bergab. Und gerade diese Bergauf- und Abfahrten waren mehr als nur abenteuerlich. So wurde es nicht nur enger, sondern teilweise musste ich aussteigen und einen Blick auf unsere Reifen haben. Denn es ging an einem Abhang entlang, wo unser Wohnmobil gerade so auf die Piste passte. Neben der Enge war das Problem, dass es immer wieder Stellen gab, an denen Erde abgerutscht war. Dort mit dem Reifen reinzufahren oder reinzurutschen wäre natürlich sehr sehr ungesund gewesen. So schoss mir immer wieder das Adrenalin in die Adern, wenn der Reifen ganz knapp an diesen Stellen vorbeirollte.

Offroad, Piste

Rechts oder Links?

Nachdem wir die teilweise schwierige Piste endlich geschafft hatten, reisten wir weiter und entschieden uns für die linke Piste. Wir hatten die Wahl, zwischen rechts und links und kannten weder die eine, noch die andere. Allerdings zweifelten wir ziemlich schnell an unserer Entscheidung. Die gewählte Route bestand nur noch aus Steinen und ein schnelles Vorankommen war nicht möglich. Aber das hat das Offroad Reisen so an sich. Wer schnell fahren will, fährt auf der geteerten Straße. Allerdings kam immer wieder der Gedanke, ob die andere Strecke nicht besser gewesen wäre. Doch zurückfahren wollten wir auch nicht, also schlichen wir weiter.

Die Belohnung kommt immer zum Schluss

Doch unser eisernes Durchhalten sollte am Ende des Tages belohnt werden. Wir hatten eine Flussdurchfahrt vor uns, die jedoch in keinster Weise eine Herausforderung war. Danach ging es scharf rechts und wir waren uns sofort einig, dass wir uns dort einen Platz für die Nacht suchen wollten. Es war schließlich schon 17 Uhr und dementsprechend war es langsam Zeit.

Wir stehen nun, wie immer irgendwo im Nirgendwo, an einem Flussbett. Stellenweise führt der Fluss noch ein klein wenig Wasser und wir sehen endlich mal Grün, in der sonst so kargen Wüstenlandschaft. Welch ein schöner Anblick. Das ist auch ein weiterer Vorteil beim Offroad Reisen, man steht nahezu immer alleine und hat die schönsten Landschaften nur für sich, da kaum jemand vorbeikommt.

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Über den Autor

Stefan
Stefan

Ich bin Stefan, der männliche Part des Projekts "Campofant". Ich halte die Technik am Laufen und bin mit der Fettpresse immer zur Stelle, wenn unser Fahrzeug Pflege braucht. Ich fotografiere leidenschaftlich gerne und schreibe Beiträge rund ums Thema Technik und Wohnmobil.

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