Porto de Mós — eine Burg und jede Menge hupen­de Lkws

Ausblick, Burg, Porto de Eos

Nach unse­rem Besuch in den Höhlen von Mira de Aire hatten wir Lust auf noch mehr Sight­see­ing. Dementspre­chend ging es nicht zurück in die Einsam­keit, sondern weiter in die nächs­te Ortschaft. Dabei lande­ten wir in Porto de Mós.

Porto de Mós

Nord­west­lich von Mira de Aire liegt die Klein­stadt Porto de Mós. Diese Klein­stadt hat eine faszi­nie­ren­de Geschich­te. Portu­gals erster König D. Afon­so Henri­ques erober­te die Festung im Jahr 1140, um die sich dann der heuti­ge Ort bilde­te. Die Festung liegt auf einem Hügel ober­halb der Stadt und bietet einen tollen Blick auf Porto de Mós.

Burg, Porto de Mos

An unse­rem ersten Abend spiel­te das Wetter nicht wirk­lich mit, weswe­gen wir uns gemüt­lich ins Wohn­mo­bil zurück­zo­gen und den Back­gam­mon-Koffer auspack­ten. Doch schon am nächs­ten Tag hatten wir mehr Glück mit dem Wetter und bega­ben uns auf Erkun­dungs­tour.

Erkun­dungs­tour

Wir spazier­ten, mit den Kame­ras bewaff­net über den Park, an dem der Wohn­mo­bil Stell­platz liegt.

Stefan, Campofant

Dort ist u. a. ein großer Spiel­platz für Kinder, ein Restau­rant und eine Mini­golf-Anla­ge.

Blume, Wegrand

Über eine klei­ne Brücke ging es dann zur Haupt­stra­ße. Wir marschier­ten durch die klei­nen Gäss­chen immer aufwärts Rich­tung Festung.

Gassen, Porto de Mos

Während wir so liefen und uns unter­hiel­ten, erschrak ich plötz­lich. Da lag eine Schlan­ge auf dem Boden. Aller­dings wurde sie anschei­nend über­fah­ren, weshalb der Schreck schnell nach­ließ.

gasse, porto de mos

Ziem­lich lang und ziem­lich steil ging es berg­auf, bis wir die Festung endlich erreich­ten. Der Blick von hier oben war einfach gigan­tisch und wir konn­ten in der Ferne sogar unse­ren Fanti sehen.

Porto de Mos

Bild, Porto de Mos

Und wie es der Zufall will, als wir uns auf den Rück­weg bega­ben, fing es kurze Zeit später an in Strö­men zu regnen. Doch wir sind ja nicht aus Zucker und so verzich­te­ten wir auf eine Unter­stell­mög­lich­keit, sondern liefern schnur­stracks zurück zum Womo.

Porto de Mos, Kirche

Als wir dort anka­men, waren wir wirk­lich nass bis auf die Unter­ho­se. Aber egal, der klei­ne Ausflug war rich­tig klas­se und man kann sich ja abtrock­nen.

Öster­rei­chi­sche Stell­platz­nach­barn

Kurze Zeit später ließ der Regen wieder nach und wir hörten, dass jemand hinter uns park­te. Ein Blick aus dem Fens­ter verriet, es war ein Pick-up mit Aufsetz­ka­bi­ne. Wir hatten uns schon gewun­dert, warum der Platz von noch niemand ange­fah­ren worden war. Kurze Zeit später stan­den wir auch schon drau­ßen und unter­hiel­ten uns sehr ange­regt mit dem öster­rei­chi­schen Besit­zer. Er erzähl­te uns von Afri­ka Reisen, von Trips auf den Balkan und auch die Fahr­zeug­tech­nik kam bei dem Gespräch nicht zu kurz. Mindes­tens 2 Stun­den stan­den wir drau­ßen, als wir plötz­lich laute Hupge­räu­sche wahr­nah­men.

Hupkon­zert und Lkw Kara­wa­ne

Wir dreh­ten uns um und sahen Lkws die Stra­ße an uns vorbei­fah­ren. Alle waren am Hupen, Blin­ken und Winken. Ein unglaub­li­cher Geräusch­pe­gel hall­te durch die Stra­ßen und die Kara­wa­ne schien kein Ende zu nehmen. Ein Truck nach dem ande­ren — wir frag­ten uns, was es wohl für einen Anlass gab? Eine Hoch­zeit? Irgend­ein Jubi­lä­um? Ein Streik viel­leicht? Wir wissen es bis heute nicht, aber dieses Spek­ta­kel war wirk­lich einma­lig. Fast eine halbe Stun­de dauer­te es, bis die Kara­wa­ne an uns vorbei gefah­ren war und dann auf der ande­ren Seite des klei­nen Bachs weiter mach­te. Leider waren wir zu verdutzt, um die Kame­ra zu holen.

Amüsiert und müde verzo­gen wir und unser öster­rei­chi­scher Stell­platz­nach­bar uns wieder in unse­re heime­li­gen Fahr­zeu­ge. Der Regen pras­sel­te wieder auf unser Dach und so genos­sen wir einen weite­ren Abend bei kühlen Tempe­ra­tu­ren im Wohn­mo­bil. Und schon am nächs­ten Tag soll­te es weiter gehen und es wird ziem­lich beein­dru­ckend, das könnt ihr uns glau­ben. Doch mehr dazu im nächs­ten Beitrag.

Du hast Lust auf weite­re Erleb­nis­se aus unse­rem Reise­ta­ge­buch? Dann empfeh­le ich dir, einen Blick in unse­re Wohn­mo­bil Reise­be­rich­te zu werfen.

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