Praia dos Toma­tes und Erle­di­gun­gen in Faro

Praia dos Tomates
Portugal, Praia dos Tomates

Ein Strand mit dem Namen Praia dos Toma­tes, also quasi Toma­ten­strand, soll­te uns in Portu­gal erst­mals rich­tig beein­dru­cken. Nach unse­rer Nacht direkt hinter der Gren­ze war es Zeit ein paar Dinge zu erle­di­gen und uns auf den Weg zu einem neuen Schlaf­platz zu machen. Dabei landen wir nach unse­rem Einkaufs­bum­mel in Faro, durch Zufall, an diesem Strand­ab­schnitt mit dem selt­sa­men Namen und haben ein paar rich­tig tolle Begeg­nun­gen.

Wir haben eini­ges zu erle­di­gen

Nach einer wunder­bar ruhi­gen ersten Nacht in Portu­gal war es Zeit eini­ge Besor­gun­gen zu machen. So hatten wir uns vorher schon über die Inter­net­an­bie­ter in Portu­gal infor­miert und uns für NOS entschie­den. Die nächs­te Filia­le dieses Anbie­ters gab es in Faro und so mach­ten wir uns auf. In Faro ange­kom­men fuhren wir direkt zum Fórum Algar­ve, einem großen Einkaufs­zen­trum und park­ten gegen­über auf einem großen Park­platz. Mitt­ler­wei­le hatte das Wetter umge­schla­gen und so haste­ten wir bei Regen in die großen Hallen. Inner­halb kürzes­ter Zeit war der Tele­fon­la­den gefun­den und wir konn­ten problem­los eine Sim-Karte kaufen und sofort entspre­chen­des Gutha­ben aufla­den. Ab sofort haben wir wieder Inter­net im Wohn­mo­bil.

Da im Fórum Algar­ve auch noch ein Super­markt war nutz­ten wir die Gele­gen­heit und besorg­ten noch ein paar grund­le­gen­de Dinge wie Nudeln, passier­te Toma­ten, uvm. Danach eilten wir schnell zurück zu unse­rem Wohn­mo­bil und verstau­ten dir Klei­nig­kei­ten im Fahr­zeug. Als wir gera­de einstei­gen und losfah­ren woll­ten kamen zwei junge Männer auf uns zu. Die Jungs erklär­ten uns auf Deutsch, wie toll sie unse­ren Fanti finden würden und so entwi­ckel­te sich ein tolles Gespräch am Stra­ßen­rand.

Praia dos Toma­tes

Nach der tollen und super netten Unter­hal­tung bega­ben wir uns auf Schlaf­platz­su­che. Dabei fiel uns nahe Quar­tei­ra ein Platz am Strand ins Auge. Als wir dort anka­men stan­den schon eini­ge Wohn­mo­bi­le auf diesem riesi­gen Park­platz direkt am Meer. Wir such­ten uns eine schö­ne Stel­le aus und park­ten unser Wohn­mo­bil. Was uns sofort auffiel war ein grüner Kurz­hau­ber, der direkt gegen­über von uns geparkt hatte. Schon als wir auf den Platz gefah­ren kamen sahen wir jemand aus dem Hauber winken. Wir wink­ten zurück und pack­ten erst­mal Emily aus, um uns den Strand etwas näher anzu­se­hen. Und was soll ich sagen … wir waren total begeis­tert und auch sprach­los.

Praia dos Tomates Strand

Der norma­le Zugang zum Strand, eine Holz­trep­pe, wurde wohl gera­de reno­viert. Deswe­gen muss­ten wir einen klei­nen, stei­len Pfad runter zum Strand Praia des Toma­tes nehmen. Aber alles kein Problem und so spazier­ten wir am Meer entlang. Ein wunder­schö­ner, brei­ter Sand­strand, keiner­lei Müll und rechts von uns eine rötli­che Fels­wand. Wir waren auf Anhieb total begeis­tert vom Praia dos Toma­tes und konn­ten uns gar nicht satt­se­hen. Aller­dings muss­ten wir irgend­wann wieder zurück zum Wohn­mo­bil. Denn wir hatten mitt­ler­wei­le tierisch Hunger.

Begeg­nun­gen die Erste

Als wir zurück waren setz­ten wir uns erst­mal ins Wohn­mo­bil und tausch­ten uns über den heuti­gen Tag aus, als es an der Tür klopf­te. Stefan öffne­te und ich sah ihn inner­halb von Sekun­den aus dem Auto sprin­gen. Die Tür ging wieder zu und ich hörte, wie er sich drau­ßen mit jemand unter­hielt. Nach­dem ich ja neugie­rig bin sprang ich vom Bett, zog mir meine Schu­he an und ging eben­falls nach drau­ßen. Dort stand Andre von Amum­ot. Inner­halb kürzes­ter Zeit gesell­te sich auch Dirk, der in seinem grünen Hauber gegen­über stand, zu uns. Wir unter­hiel­ten uns über Gott und die Welt und die Zeit verging wie im Flug. Kurze Zeit später kam auch noch Tanja von Crosli dazu. Aller­dings hatte das Wetter keine Gnade mit uns und es pras­sel­ten die ersten Regen­trop­fen herab. Also verein­bar­ten wir einfach uns bei Sonnen­schein noch­mal zu unter­hal­ten und flüch­te­ten alle in unse­re Wohn­mo­bi­le.

Wetter­bes­se­rung in Sicht?

Wir arbei­te­ten am Abend noch an den letz­ten Beiträ­gen aus Marok­ko, bevor wir uns dann rela­tiv früh ins Bett verzo­gen. Da wir nun endlich wieder unli­mi­tier­tes Inter­net hatten, bot es sich an ein paar Folgen “Star­ga­te Univer­se” anzu­se­hen.

Der nächs­te Tag am Praia dos Toma­tes begann, wie der Abend zuvor geen­det hatte. Das Wetter war immer noch wech­sel­haft und regne­risch. Naja, auch nicht so drama­tisch. Wir hatten noch jede Menge Mate­ri­al aufzu­ar­bei­ten und was gibt es besse­res, als so ein schlech­tes Wetter dafür zu nutzen? So ging der Tag ohne viele Ereig­nis­se schnell rum und wir über­leg­ten bereits, wo wir am nächs­ten Tag hinfah­ren würden.

Muscheln Portugal

Begeg­nun­gen die Zwei­te

Am nächs­ten Morgen war es Zeit die Sachen zu packen und den Praia dos Toma­tes zu verlas­sen. Doch so sang- und klang­los woll­ten wir natür­lich nicht verschwin­den. Deswe­gen mach­ten wir uns auf zu Andre und Tanja, um uns noch zu verab­schie­den. Andre stand drau­ßen vor seinem Wohn­mo­bil und so rede­ten wir noch ein wenig bis Tanja vom Spazier­gang mit dem Hund wieder­kam. Außer­dem kam noch Julia von Rumtrei­be­rin dazu, die eben­falls bei den Beiden park­te. Ziem­lich lang unter­hiel­ten wir uns noch, bevor wir uns dann losrei­ßen konn­ten.

Julia kam noch mit uns, um sich unse­ren Fanti noch aus der Nähe anzu­se­hen. Wir hatten unse­re tolle Unter­hal­tung mit ihr gera­de been­det und woll­ten losfah­ren, als ein Pärchen auf uns zukam. Es waren Sven und Dore­en von Kasten­in­blau. Auch sie stan­den mit ihrem Kasten­wa­gen bei den ande­ren. Aller­dings hatten wir sie, zu unse­rer Schan­de, nicht erkannt. Wir unter­hiel­ten uns ewig über Marok­ko und tausch­ten unse­re Erleb­nis­se und Erfah­run­gen aus. Alles in allem stan­den wir also bestimmt noch fast 1,5 Std. am Praia dos Toma­tes, bevor wir dann aufbra­chen Rich­tung Norden. Doch mehr dazu in unse­rem nächs­ten Beitrag.

Du hast Lust auf weite­re Erleb­nis­se aus unse­rem Reise­ta­ge­buch? Dann empfeh­le ich dir, einen Blick in unse­re Wohn­mo­bil Reise­be­rich­te zu werfen.

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4 Kommentare

  • Teurer Über­nach­tungs­platz !!

    … heute Straf­zet­tel zuhau­se ange­kom­men = 250 EURO.
    P.S: nein, kein Camping­ver­hal­ten. Nur geparkt über Nacht.

    • Oh, das war dann wirk­lich ne teure Über­nach­tung. Haben schon gehört das der Park­platz mehr­fach geräumt wurde. Ist halt in Portu­gal auch eigent­lich nicht erlaubt, auch nicht über Nacht ohne Camping­ver­hal­ten. 🙂
      Viele Grüße

  • Ja, moin ich bins noch­mal der “Noma­de­cam­per” aus Däne­mark :-)…finde ich klas­se das ihr euch da so nach und nach trefft, ich meine die Leute oder Paare die ich schon seit eini­gen Jahren verfol­ge! Und es zeigt sich, das es da ja eine Gemein­schaft gibt (und die Welt klein ist :-)…), wo ich irgend­wie bis jetzt der einzi­ge WoWa oder gemischt (wenn man meinen T4 mit einbe­zieht) bin! Henning (von Leben unter­wegs) dem ich ja auch folge ist ja schon wieder in Deutsch­land! Ihr habt ja auf dem Hinweg auch Jons­son getrof­fen, den habe ich auch in meinem Morgen­pro­gramm wenn ich mal im Netz bin!
    Ich wünsche euch eine rihtig tolle Reise durh Portu­gal und bin gespannt auf eure weite­ren Touren. Kommt ihr mal wieder in den Norden, dann habt ihr ja eine neue Verbin­dung 🙂 wir tref­fen uns bestimmt mal irgend­wann, liebe Grüs­se Frank/Fanø und Loppe

    • Hey Frank,
      ja die Welt ist wirk­lich klein. Hätten nicht gedacht, dass wir dort so viele auf einen Haufen tref­fen 😀 Aber hatten schon gehofft, das wir dem ein oder ande­ren mal über den Weg fahren. 🙂 Ja, Jons­son hatten wir in Tarifa.
      Danke für deine lieben Wünsche 🙂 Und wenn wir wieder mal in den Norden fahren melden wir uns auf jeden Fall 🙂 Danke dir und viele Grüße 😀

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