Serra da Est­re­la – unser Aus­flug zum Torre

Serra da Estrela

Nach unse­rer Park­platz­nacht haben wir unsere Sachen gepackt und uns früh in den Natio­nal­park Serra da Est­re­la auf­ge­macht. Wir machen einen Aus­flug zum Torre, dem höchs­ten Berg Por­tu­gals und bekom­men eine freu­di­ge Nach­richt. Doch mehr dazu erfährst du in diesem Bei­trag.

Es geht steil nach oben

Als wir den Park­platz ver­lie­ßen, war es leicht bewölkt, doch wir waren guter Hoff­nung, dass sich das im Laufe des Tages geben würde. Der Weg nach oben wurde nach und nach immer stei­ler und die Schil­der wiesen auf eine Stei­gung von 14 % hin. So musste Fanti ganz schön schnau­fen, um sich Meter für Meter nach oben zu schie­ben.

Steigung 14 Prozent

Serra da Est­re­la und der wilde Stau­see

Zu aller erst fuhren wir zum “Bar­ra­gem Mar­ques da Silva”. Ein Stau­see der heute aller­dings eher, wie ein wild gewor­de­ner Ozean wirkte. Wir park­ten Fanti nach der Stau­mau­er und gingen die klei­nen Trep­pen nach oben, um direkt am See ein klei­nes Stück ent­lang­zu­lau­fen. Der Wind machte aus dem sonst ruhi­gen See ein wild gewor­de­nes Gewäs­ser. So klat­schen Wellen laut an die Stau­mau­er, was für ein Schau­spiel.

Stausee Wellen

Meine Brille hielt ich lieber fest, da sie mir bei­na­he vom Gesicht geweht wurde. Es ist unglaub­lich, wie windig und kalt es hier oben auf einmal war. So hiel­ten wir es nicht über­mä­ßig lange aus und ver­schwan­den bald wieder in unse­rem warmen Wohn­mo­bil.

Stefan, Campofant, windig

Torre

Weiter ging es zum Torre, dem höchs­ten Gipfel des por­tu­gie­si­schen Fest­lands. Auch wenn wir mitt­ler­wei­le schon wuss­ten, dass das mit den Fotos nichts werden würde. Der Himmel war mitt­ler­wei­le ziem­lich diesig und gute Fern­sicht sieht anders aus. Aber wenn wir schon mal da sind, dann wollen wir auch auf den höchs­ten Punkt. Das Wetter ist wohl mit Schuld daran, das nicht viel los ist. Dem­entspre­chend waren wir nahezu allei­ne auf dem Gipfel, der sonst als belieb­tes Ski­ge­biet ziem­lich über­lau­fen ist.

Serra da Estrela, Aussicht

Wir nutz­ten die Gele­gen­heit und gingen mit Emily eine große Runde spa­zie­ren, wäh­rend wir die Aus­sicht genos­sen. Eins wurde uns schnell klar, hier müssen wir auf alle Fälle noch mal rauf. Doch für heute war es gut. Wir pack­ten Emily und uns wieder ins Wohn­mo­bil und mach­ten uns auf den Rück­weg. Lang­sam schob sich Fanti den stei­len Berg wieder nach unten. Die Abfahrt war auf­grund des star­ken Windes wirk­lich aben­teu­er­lich. Doch wir kamen wohl­be­hal­ten wieder unten an und such­ten uns einen schö­nen Platz an einem klei­nen Fluss. Dort blie­ben wir ein paar Tage stehen und war­te­ten auf bes­se­res Wetter.

Platz am Fluss

Tag für Tag der Blick in den Himmel, doch wir sahen nichts außer dem die­si­gen Weiß. Na, so wird das nichts mit Gip­fel­fo­tos. Aber egal, irgend­wann musste es ja mal blau werden.

Tolle Nach­richt

Es war früh am Morgen, als wir eine Nach­richt beka­men. Unser guter Freund Alex muss dienst­lich nach Porto. Bei der Gele­gen­heit ver­län­gert er den Auf­ent­halt dort um ein paar Tage und würde uns natür­lich gerne sehen. Diese Gele­gen­heit woll­ten wir uns auf keinen Fall ent­ge­hen lassen. Von unse­rem aktu­el­len Platz aus waren es 161 km bis nach Porto und so pack­ten wir am nächs­ten Morgen unsere Sachen und bega­ben uns auf den Weg. Wir freu­ten uns riesig, denn das ist der erste Besuch aus der Heimat, seit wir auf großer Reise sind.

Du hast Lust auf wei­te­re Erleb­nis­se aus unse­rem Rei­se­ta­ge­buch? Dann emp­feh­le ich dir, einen Blick in unsere Wohn­mo­bil Rei­se­be­rich­te zu werfen.

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2 Kommentare

  • Hey Lothar,
    danke für deinen Kom­men­tar. Wir konn­ten das erst auch nicht glau­ben. Aber ja, es gibt ein Ski­ge­biet 😀 Und es lag sogar noch ein klein wenig Schnee dort oben. 🙂
    Viele Grüße an dich 😀

  • Hallo Robby,
    vielen Dank für den schö­nen Bericht.
    Kaum zu glau­ben das es ein Ski­ge­biet in Por­tu­gal gibt. Bei Por­tu­gal denke ich immer gleich an Sonne Strand und Meer.
    Wieder was dazu gelernt 🙂

    Viele Grüße
    Lothar

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