Wohn­mo­bil Solar­an­la­ge: Rat­ge­ber mit Solar­rech­ner + Mon­ta­ge-Anlei­tung

Wohnmobil Solaranlage, Solarrechner

Du möchtest eine Solaranlage auf deinem Camper, Wohnwagen, Kastenwagen oder Boot nachrüsten? Unser Solarrechner hilft dir, deinen täglichen Bedarf zu berechnen, und zeigt dir, welche Solarleistung in der Praxis nötig ist. Zusätzlich bekommst du in unserem großen Ratgeber alle Infos zu den unterschiedlichen Komponenten, die Du für die Zusammenstellung deiner persönlichen Wohnmobil Solaranlage und Stromversorgung beim Camping benötigst. Selbstverständlich erklären wir dir in unserer Montage-Anleitung auch, wie du die Solaranlage einbauen und montieren kannst.

Inhaltsverzeichnis

Strom beim Camping

Wenn wir mit unserem Camper auf dem Campingplatz stehen, dann können wir ihn an die Steckdose anschließen und schon geht im Inneren das Licht an und auch der Fernseher läuft ohne Probleme.

Camping Strom

Doch wer außerhalb solcher Einrichtungen stehen und auf die Annehmlichkeiten von Strom beim Camping nicht verzichten möchte, muss sich Gedanken um das Produzieren von Strom machen. Eine Möglichkeit hierfür ist die Verwendung von Solar.

Je größer mein Strombedarf, umso teurer wird auch die Ausstattung, um den Bedarf im Camper zu decken. Dementsprechend kann es sich manchmal lohnen, den Strombedarf dem Budget anzupassen und nicht umgekehrt.

Für wen ist eine Solaranlage auf dem Camper sinnvoll?

Grundsätzlich ist eine Solaranlage für jene Camper sinnvoll, die gerne frei stehen oder häufig Wohnmobil-Stellplätze nutzen, auf denen keine Versorgung mit Landstrom möglich ist. Dabei sind die Ansprüche ganz unterschiedlich. Die einen wollen einfach nur ein paar Stunden am Tag den Fernseher anschalten, während andere ihre elektrischen Verbraucher wie zuhause nutzen und dank autarker Stromversorgung gänzlich ohne Landstrom auskommen wollen.

Wohnmobil Solaranlage sinnvoll

Zum Glück gibt es für jeden Anspruch die passende Ausstattung. Was es dafür braucht und woher man weiß, wie viel Watt die Solaranlage haben sollte, erfährst Du nun.

Was brauche ich alles für eine Wohnmobil Solaranlage ?

Eine Solaranlage oder Photovoltaikanlage besteht aus mehreren Komponenten. Dabei gibt es einige, die für den Betrieb unbedingt notwendig sind. Bei den einzelnen Bauteilen der Solaranlage gibt es wiederum unterschiedliche Technologien, um aus der Sonneneinstrahlung Strom zu produzieren, umzuwandeln, bereitzustellen und letztendlich in einer Batterie zur späteren Verwendung zu speichern. Deshalb gehe ich zunächst auf die einzelnen Komponenten und Technologien ein und erläutere Vor- und Nachteile.

Schaltplan Wohnmobil
Schaltplan unserer Wohnmobil Solaranlage

Solarmodule / Solarpanels

Das Herzstück einer jeden Wohnmobil Solaranlage sind die Solarpanels. Die gängigsten Technologien, die zum Einsatz kommen, sind polykristalline und monokristalline Solarzellen (Auf Dünnschicht und CIGS Solarzellen, welche im Campingbereich kaum genutzt werden, gehe ich nicht weiter ein.) Sie werden entweder als festes Solarpanel mit Alurahmen, sowie als flexible oder faltbare Solarmodule angeboten. Solarpanels gibt es in unterschiedlichen Leistungsstufen, z. B. 80 Wp, 100 Wp usw. und verschiedenen Größen. Dazu kommen noch unterschiedliche Spannungen.

Die Solarzellen selbst weisen, je nach Qualitätsstufe, einen höheren oder niedrigeren Wirkungsgrad auf. Dies schlägt sich meist im Preis nieder.


Mit der eigenen Solaranlage unabhängig vom Landstrom sein?

Zum Shop


12 Volt oder 24 Volt Module?

Solarpanels sind als 12 Volt Module und 24 Volt Module verfügbar, obwohl sie eigentlich 18V und 36V liefern. Ein 12V Solarpanel kann eine 12V Batterie laden, genauso wie ein 24V Solarmodul eine Batterie mit 2 x 12V Zellen lädt, die in Reihe geschaltet sind, usw.

Da eine Batterie allerdings mehr als 12V Spannung benötigt, um geladen zu werden, liefern die Solarmodule auch mehr Spannung. Keine Sorge, das klingt jetzt komplizierter, als es eigentlich ist:

Jedes Solarmodul besteht aus einzelnen Zellen, die jede für sich 0,5V Spannung liefert.
Alles Weitere ist nur noch eine Rechensache:
Ein 12V Solarpanel mit 36 Zellen hat dementsprechend eine Spannung von 18V,
ein 24V Solarpanel mit 72 Zellen hingegen kommt auf eine Arbeitsspannung von 72 x 0,5V,
was dann 36V entspricht.

Wichtig ist diese Unterscheidung bei der Nutzung von PWM-Solarladereglern. Soll eine 12 Volt Batteriebank geladen werden sind 12V Module nötig, bei 24-Volt-Systemen 24V Module.

Mit einem MPPT-Solarladeregler können auch 24V Module mit höherer Spannung genutzt oder mehrere in Reihe geschalten werden, um 12V Batteriesysteme zu laden. Die maximale Spannung gibt hier der MPPT-Regler vor.

Solarladeregler

Was bedeutet Watt Peak (Wp)

Die Leistungsabgabe wird in Watt Peak (Wp) angegeben. Watt Peak ist die maximale Leistungsabgabe (auch Nennleistung genannt) eines Moduls unter folgenden, festgelegten Bedingungen:

  • Solareinstrahlung: 1.000 W/m²
  • Modultemperatur: 25 °C
  • Airmass (Luftmasse): 1,5

Diese Laborbedingungen können in der Realität sehr selten bis nie gleichzeitig erreicht werden. Gerade die Modultemperatur liegt im Sommer meist über 25 °C. Dennoch macht dieser Wert Sinn, um verschiedene Modelle mit gleicher Leistung vergleichen zu können.

Monokristallin oder polykristallin?

Der Unterschied beider Solartechniken liegt in den Herstellungsverfahren. Monokristalline Solarzellen sind aufwendiger in der Produktion und deshalb etwas teurer als polykristalline Zellen. Dafür ist der Wirkungsgrad von Mono-Zellen höher, was meist zu einem höheren Solarertrag führt. Poly-Solarpanels benötigen zudem mehr Fläche als Mono-Solarpanels mit gleicher Leistung.

Da Platz auf dem Wohnmobil fast immer Mangelware ist, spricht alles für monokristalline Solarpanels. Der Preisunterschied fällt nicht sonderlich hoch aus. Zumindest wenn man nur ein paar Quadratmeter auf einem Camper oder Boot bestücken möchte. Auf einem großen Hausdach z. B. kann sich dieser Preisunterschied schon bemerkbar machen. Polykristalline haben also durchaus ihre Daseinsberechtigung.

MonokristallinePolykristallin
höherer Wirkungsgrad (14 – 22 %), geringerer Flächenbedarfgünstiger in der Anschaffung
teurer in der Anschaffungniedrigerer Wirkungsgrad (14 – 16 %), Flächenbedarf größer

Standard Solarpanels mit Alurahmen

Solaranlage Alurahmen

Feste Solarpanels findet man auf den meisten Wohnmobilen. Die Solarzellen werden in einem festen Alu-Rahmen verbaut. Von oben werden sie durch eine ESG Glasplatte geschützt. Sie können so montiert werden, dass eine gute Luftzirkulation möglich ist. Eine Hinterlüftung der Module begünstigt einen höheren Ertrag, da mit steigender Temperatur der Modulwirkungsgrad abnimmt. Im Vergleich zu flexiblen Modulen haben sie ein höheres Eigengewicht und sind meist nicht begehbar. Montiert werden sie mit Spoilern oder Haltewinkeln.

Flexible Solarmodule

Strom im Wohnmobil Beratung
Flexible Solarmodule während der Montage

 

Flexible Solarmodule wurden zuerst auf Booten eingesetzt, finden sich aber mittlerweile auch vermehrt bei Wohnmobil Solaranlagen. Großer Vorteil, sie sind nur ein paar Millimeter dünn, begehbar und können auch auf gewölbten Dachflächen montiert werden. Nachteil ist die fehlende Hinterlüftung, was unter Umständen einen etwas niedrigeren Ertrag bedeuten könnte. Der Preis ist im Vergleich zu den Standardmodulen oftmals höher, dafür haben sie ein niedrigeres Gewicht. Gerade bei kleineren Wohnmobilen können so ein paar Kilo wertvolle Zuladung gespart werden.

StandardFlexibel
günstiger Preis, gute Hinterlüftungbegehbar, geeignet für gewölbte Dachflächen, Gewichtseinsparung
höheres Gewicht, meist nicht begehbarhöherer Preis

Eine Sonderstellung nehmen faltbare Solarmodule ein. Sie bieten zum einen eine mobile Möglichkeit, seine Aufbaubatterie zu laden und sind zum anderen eine tolle Unterstützung im Winter. Weitere Informationen zu diesem Solarpanel findest du in unserem Beitrag über faltbare Solarmodule fürs Wohnmobil.

Faltbares Solarmodul

Solarladeregler

Der Solarladeregler ist das Bindeglied zwischen den Solarpanels und der Aufbaubatterie. Der Regler sorgt für eine gleichbleibende Ladespannung bzw. Ladekurve für die Aufbaubatterie. Es gibt grundlegend zwei unterschiedliche Typen von Laderegler. Zum einen den sogenannter PWM-Laderegler und zum anderen einen Laderegler mit MPPT (Maximum-Power-Point-Tracking).

Wohnmobil Solaranlage

PWM-Solarladeregler

Ein PWM-Solarladeregler reduziert die Modulspannung auf Batteriespannung und liefert die passende Ladekurve für die Batterie. Er ist günstiger in der Anschaffung und liefert gute Solarerträge. Es können aber nur Module passend zur Batteriespannung angeschlossen werden (In der Bedienungsanleitung des Solarladereglers ist die passende Maximalspannung zu finden). Somit können die Module meist auch nicht in Reihe geschaltet werden.

MPPT Solarladeregler

Die MPPT-Technologie ermöglicht den Betrieb der Solaranlage mit höheren Eingangsspannungen, unabhängig vom Batteriesystem (Auch hier ist die Bedienungsanleitung für die maximale Eingangsspannung zu prüfen). Somit ist auch eine Reihenschaltung der Module oder die Nutzung von 24V Solarmodulen an einem 12V Batteriesystem möglich. Der Regler passt seine Eingangsspannung so an, dass die Panels immer die maximal mögliche Leistung erzielen.


Mehr Leistung aus den Solarmodulen mit dem passenden Solarladeregler.

Zum Shop


Mit einem MPPT-Solarladeregler holt man immer etwas mehr aus seiner Solaranlage als mit der PWM-Variante. Auch wenn mit steigender Modultemperatur der Vorteil der MPPT-Technologie vermindert wird, liegt diese beim Ertrag meist vorne. Dafür kostet der Laderegler aber auch ein bisschen mehr.

MPPT-ReglerPWM-Regler
höherer Solarertrag, ermöglicht die Reihenschaltung von Solarmodulen.günstiger in der Anschaffung
höherer Preisgeringerer Solarertrag

Zubehör für die Verkabelung der Solaranlage

Um die Komponenten zu verbinden braucht man noch ein paar Kabel und Stecker. Die Auswahl der jeweiligen Mengen richtet sich nach deinem Womo und dem Ort, wo du die Komponenten wie Panels, Batterie und Laderegler installierst.

Grundlegend müssen Kabel von den Solarmodulen zum Laderegler geführt werden. Anschließend wird der Laderegler noch mit der Batterie verbunden. Für die Berechnung der passenden Querschnitte der Kabel empfehle ich unseren Kabelquerschnitt-Rechner.

Ob die Solaranlage parallel oder in Reihe verkabelt wird, spielt bei der Berechnung der Kabeldicke eine Rolle. Hier muss immer die richtige Spannung angegeben werden.

Folgendes Zubehör braucht man (je nach Verkabelung):

  • Solarkabel
    Es gibt sie als Einzel- und Doppelleitungen. Sie sollten nur so lang sein, wie nötig. Solarkabel sind in unterschiedlichen Querschnitten zu bekommen. Der Kabelquerschnitt muss zur Solarleistung passen. Es gibt auch fertig konfektionierte Solarkabel mit montierten Steckern.
  • Solarstecker MC4
    Die meisten Module sind bereits mit MC4-Steckern ausgestattet. Für die Montage an einem Solarkabel gibt es diese auch  für verschiedene Kabelquerschnitte. Bei der Selbstmontage müssen die Stecker richtig gecrimpt werden.
  • Y-Stecker
    Sie werden zur Parallelschaltung von Solarmodulen verwendet und können mit MC4-Steckern verbunden werden.
  • Batteriekabel
    Damit der erzeugte Strom zur Batterie gelangt, ist noch ein Batteriekabel notwendig. Auch hier gilt es den passenden Kabelquerschnitt zu wählen. Das Batteriekabel muss mit einer passenden Sicherung versehen werden. Es gibt diese allerdings auch fertig konfektioniert.

Solarmodule parallel oder in Reihe schalten?

Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile. Der größte Vorteil ist bei der Reihenschaltung, dass Solarkabel mit kleinerem Querschnitt verwendet werden können. Außerdem entfallen die Y-Stecker, da die Module direkt miteinander verbunden werden. Nachteil, bei Verschattung von einzelnen Zellen wird auch die Leistung der anderen Module mit nach unten gezogen. Durch den Einsatz von Bypass-Dioden, die in fast jedem neuen Solarmodul verbaut sind, wird dieser Effekt aber reduziert. Gerade bei sehr langen Kabelwegen in Verbindung mit einer hohen Solarleistung kann eine Reihenschaltung der Solarmodule sinnvoll sein. Außerdem kann durch die höhere Modulspannung, gerade bei diffusem Licht, der Arbeitpunkt der Solaranlage früher erreicht werden als bei einer parallel Verkabelung.

Nur wer einen MPPT-Laderegler einsetzen möchte, kann seine Solarmodule in Reihe schalten. Bitte unbedingt die zulässige Maximalspannung des Solarladereglers beachten.

Bei der Parallelschaltung werden die Module mithilfe von Y-Steckern miteinander verbunden. Bei dieser Verkabelung kommt es bei einer Verschattung, im Vergleich zur Reihenschaltung, zu geringeren Verlusten. Diese Art muss außerdem gewählt werden, wenn man mit einem PWM-Solarladeregler arbeiten möchte. Auch bei kleineren MPPTs, mit niedriger maximaler Eingangsspannung, kann eine Parallelschaltung nötig sein. Gerade bei höheren Modulleistungen muss der Querschnitt höher gewählt werden.

Unterschiedliche Module an einem Solarladeregler anschließen

Bei der Verschaltung unterschiedlicher Module an einem Solarladeregler gibt es ein paar Dinge zu beachten um Verluste zu vermeiden.

  • Bei einer Parallelschaltung müssen alle Module die selbe Leerlaufspannung aufweisen. Die Modulleistung/Modulstrom kann unterschiedlich sein.
  • Bei einer Reihenschaltung muss die Modulleistung/Modulstrom gleich sein. Die Spannung kann sich unterscheiden.

Montagezubehör

Für die Montage der Module auf dem Camper und zur Verlegung der Kabel werden noch ein paar Zubehörteile benötigt:

Solaranlage montieren Anleitung Bilder

  • Dachspoiler oder Haltewinkel
    Dachspoiler oder Haltewinkel werden zur Montage der Module auf dem Wohnmobildach benötigt. Bei ebenen Dachflächen gebe ich den Dachspoilern den Vorzug. Bei leicht gewölbten Dächern sind Haltewinkel die bessere Wahl. Dachspoiler gibt es in unterschiedlichen Längen für verschiedene Modulgrößen. Am Ende entscheiden die Gegebenheiten auf dem Dach über die Wahl der passenden Befestigung.
  • Kabeldurchführung
    Zur sicheren und wasserdichten Verlegung der Solarkabel ins Fahrzeuginnere.
  • Montagekleber
    Er wird benutzt, um die Dachspoiler oder Haltewinkel zu befestigen. Aber auch zum Abdichten von Bohrlöchern oder für die Montage der Kabeldurchführung wird der Montagekleber (z. B. Sikaflex 252 oder Dekalin) benötigt. Idealerweise ist eine Verklebung einem Verschrauben vorzuziehen. So entstehen keine Beschädigungen auf dem Dach, über die Wasser ins Innere gelangen können.

Eine tolle Möglichkeit für alle, die sich ihre Solaranlage nicht selbst zusammenstellen wollen, ist es beispielsweise ein Komplett-Set zu kaufen. Dort sind alle Bauteile enthalten, die Du benötigst.

Versorgungsbatterie zur Speicherung des Solarstroms

Für die Speicherung wird noch ein passendes Speichermedium benötigt. In unserem Fall eine Aufbaubatterie. Die Batterie muss zur Größe der Solarleistung passen und umgekehrt. Die Solarleistung muss reichen, um die Batterie voll zu bekommen bzw. es muss genügend Kapazität verfügbar sein, um die nicht benötigte Solarleistung für später zu speichern.

Wohnmobil Solaranlage

Als grober Richtwert ist bei Bleibatterien das ca. 1,25-fache der Batteriekapazität als Solarleistung in WP zu installieren.

Bei einer 240 Ah Batterie z. B. entspricht das einer mindestens nötigen Solarleistung von 300 Wp (240 x 1,25 = 300).

Für die Batteriepflege sollte, trotz gut dimensionierter Solaranlage, eine Gel-, AGM- oder Nassbatterie regelmäßig mit einem Netzladegerät vollgeladen und für mindestens 24 Stunden in der Erhaltungsladung bleiben.

Lithium-Batterien benötigen keine regelmäßige Vollladung. Deshalb kann man die Solarleistung auch kleiner auslegen.

Wie groß sollte die Versorgungsbatterie sein?

Das hängt zum einen von deinem täglichen Bedarf ab und wie viele Tage Du gerne bei schlechtem Wetter ohne Solarertrag und Landstrom stehen möchtest. Ich halte das 3 – 4- fache des täglichen Bedarfs in „nutzbaren Ah“ für eine realistische Einschätzung. Wie bereits erwähnt muss auch die Leistung der Solaranlage zur Batteriekapazität passen und umgekehrt. Wie man jetzt auf die passende Batterie in Kombination mit der richtigen WP Leistung kommt, erkläre ich anhand unserer eigenen Solaranlage etwas weiter unten im Beitrag.

Weiter Infos zu den verschiedenen Aufbaubatterien findest du in unserem Wohnmobil Batterie Ratgeber.

Hilfreiche Bauteile, die aber optional sind

Die folgenden Komponenten sind für den Betrieb der Wohnmobil Solaranlage nicht zwingend erforderlich. Sie sorgen aber für einen optimalen Betrieb und überwachen den Ladezustand des Systems.

  • Temperatursensor
    Er prüft die Temperatur der Batterie und passt die Ladespannung entsprechend an. Hintergrund ist, dass bei niedrigen Temperaturen eine höhere Ladespannung zur Vollladung der Batterie nötig ist. Bei hohen Temperaturen wird die Spannung entsprechend verringert, um ein Überladen zu vermeiden.
  • Batteriecomputer mit Shunt
    Dieser Helfer misst die Ladung und Entladung der Solarbatterie. So weiß man immer, wie viel Kapazität noch verfügbar ist, oder wann es Zeit wird, den Akku über alternative Ladegeräte zu laden. Ein einstellbarer Alarm warnt z. B. bei zu hohen Ladespannungen oder wenn die Batterie zu tief entladen wird.
  • Netzladegerät
    Wie bereits erwähnt, sollten Bleibatterien regelmäßig mit einem Netzladegerät geladen werden.
  • Ladebooster / B2B-Lader
    Ein Ladebooster lädt die Batterie während der Fahrt. So kann die Solaranlage bei Schlechtwetterperioden und Fahrbetrieb unterstützt werden. Weitere Infos gibt es in unserem Ratgeber zu Ladeboostern.

Campofants Solarrechner zur richtigen Dimensionierung der Solaranlage

Unser Ziel besteht darin möglichst lange ohne externe Stromzufuhr stehen zu können und unseren Strombedarf überwiegend mit Sonnenenergie zu decken. Um die richtige Größe der Wohnmobil Solaranlage berechnen zu können, muss man zuerst seinen täglichen Energiebedarf wissen. Danach kann die mindestens benötigte Wattleistung der Solarmodule je nach Standort ermittelt werden. Hierbei wird auch die längere Ladedauer bei Bleibatterien berücksichtigt.

Solaranlage wie viel Watt

Gerade in den Wintermonaten der nördlichen Hemisphäre ist es nicht ganz so leicht, seinen Bedarf nur mit Sonnenenergie zu decken. Im Winter ist der Strombedarf meist höher als im Sommer, da man das Licht früher einschaltet oder den Lüfter für die Heizung betreibt. Der Platz auf dem Dach, auf dem die Solarmodule montiert werden können, ist begrenzt und vielleicht auch das Budget. Wenn der tägliche Bedarf sehr hoch ist, sollte man sich überlegen, welche Verbraucher man eventuell aussortieren kann. Auch durch die Anschaffung von sparsameren Geräten kann ordentlich Strom eingespart werden.

Campofants Solarrechner #1: Ermittlung des täglichen Strombedarfs

Mit unserem ersten Solarrechner kann der tägliche Stromverbrauch ermittelt werden. Um die Größe der benötigten Solarmodule zu berechnen, muss man zuerst wissen, wie viel Energie man voraussichtlich pro Tag verbrauchen wird. Wie schon erwähnt, sollte man das Ganze realistisch planen und etwas Reserve mit einrechnen. Benutze den unten angezeigten Solarrechner und ergänze die Felder mit den entsprechenden Werten der Stromverbraucher, die voraussichtlich benutzt werden.

Du brauchst

  • die Spannung der Aufbaubatterie in Volt (meist 12 V),
  • die Leistungsaufnahme in Watt, (entweder ist dieser Wert auf dem Gerät oder in der Bedienungsanleitung vermerkt) und
  • die Zeit, wie lange die Geräte pro Tag ca. laufen werden (z. B. 1 für eine Stunde oder 2.5 für 2 Stunden und 30 Minuten. Dezimalstellen bitte mit Punkt „.“ trennen).

Wenn du alles eingegeben hast, kannst Du deinen voraussichtlichen Verbrauch in Ampere-Stunden pro Tag vom Solarrechner ablesen.


Campofants Solarrechner #2: Leistung der Solarmodule für eine möglichst autarke Stromversorgung

Für unseren zweiten Solarrechner benötigst Du deinen vorher ermittelten täglichen Verbrauch in Ah. Da sich die Sonneneinstrahlung je nach Jahreszeit ändert und auch die geografische Lage eine große Rolle spielt, haben wir die Werte für Deutschland, Portugal, Marokko und Norwegen ausgewertet. So kannst Du sehen, wie viel Leistung die Solarmodule, z. B. bei einer Überwinterung im Süden, in Bezug auf den jeweiligen Monat, haben müssen.

Solarrechner Campofant

Die Werte für Portugal sind ähnlich zu Spanien oder Italien, da sie auf den gleichen Breitengraden liegen. Das gilt auch für Norwegen, was in Höhe von Schweden oder Finnland liegt. Die Berechnungen für Deutschland stimmen in etwa auch mit Regionen wie Polen oder dem Norden von Frankreich, überein. Im Solarrechner werden auch die längeren Ladezeiten bei Bleibatterien berücksichtigt und fließen mit die Berechnung der Solarleistung mit ein.


Tipps zur richtigen Berechnung

In den Berechnungen sind bereits Verluste durch Erwärmung der Solarpanels eingerechnet. Ebenso Leistungsminderungen, welche durch die Verkabelung und Umwandlung im Solarladeregler entstehen. Wir gehen davon aus, dass die Solarmodule flach auf dem Dach montiert werden.

Alle Ergebnisse sind Durchschnittswerte. So hat man z. B. im Norden Deutschlands etwas weniger als den errechneten Solarertrag, im Süden dafür etwas mehr. Für die anderen Regionen gilt dasselbe.

Unsere Wohnmobil Solaranlage: Rechenbeispiel und Erfahrungsbericht

Anhand unserer eigenen Solaranlage, die wir seit Beginn unserer Reise 2016 auf dem Camper montiert haben, möchte ich zeigen, wie wir auf unsere Zahlen kamen, was wir verbaut haben und welche Kosten auf uns zukamen.

Wohnmobil Solaranlage Erfahrung

Rechenbeispiel für eine 300 Wp Solaranlage:

  • Ich habe zunächst mit dem ersten Rechner unseren täglichen Bedarf ermittelt und liege bei ca. 35 Ah pro Tag. Die Frage ist nun, wie viel Tage möchte ich autark stehen können?
    So rechne ich meine 35 Ah pro Tag x 3 Tage, die ich ohne Solarertrag stehen möchte, und komme damit auf 105 Ah Batteriekapazität. Wenn ich nun eine Blei-Säure, Gel oder AGM-Batterie habe, die ja zu maximal 50 % entladen werden sollte, dann muss die Batterie mindestens 210 Ah Kapazität haben, um meinen Bedarf zu decken. Da wir hier nicht zu knapp kalkulieren sollten, haben wir uns für eine 240 Ah AGM-Batterie entschieden.
  • Wenn ich jetzt meinen täglichen Verbrauch in den Solarrechner eintrage, benötige ich mindestens 195 Wp, um meinen täglichen Bedarf zu decken und die Batterie bei Sonnenschein zu laden.
  • Wie oben erklärt soll die Leistung der Solaranlage ca. dem 1.25-fachen der Batteriekapazität entsprechen. Das bedeutet bei meiner 210 Ah-Batterie eine Solarleistung von mindestens 263 Wp. Hier haben wir auf 300 WP aufgerundet.

Campofants Solarrechner #3: Ermittlung der Standzeiten anhand von Solarleistung und Batteriekapazität

Im letzten Rechner kann man ausrechnen, wie lange man mit seinem ermittelten Verbrauch, Batteriekapazität und Solarleistung ohne Landstrom stehen kann. Hier kann man ein wenig mit den einzelnen Werte spielen, und sehen wie sich die Standzeiten verändern.

 

Bauteile und Kosten für unsere 300 Wp Solaranlage

Nachdem wir unsere Solaranlage berechnet haben, können wir uns das passende Material besorgen. Ich habe hier eine Liste mit den von uns verwendeten Bauteilen erstellt, aus denen wir unsere Wohnmobil Solaranlage mit 300 Wp gebaut haben. Die Kabellängen und die Anzahl der MC4-Solarstecker können je nach Montageort und Art variieren.

MengeMaterialPreis(je Stück)
3xMono Solarpanel 100WP104,00 €
1xVotronic MPPT 350 Solar Laderegler 350W 21A165,00 €
1xDachdurchführung, Kabeldurchführung8,90 €
3xDachhalterungen Panels43,00 €
2xDekalin Klebeset39,50 €
1xSolarkabel 6mm² (z. B. 5m)24,90 €
2xY-Stecker (Set)7,90 €
1xVictron Energy Batterie Monitor147,00 €
1xVotronic Temperatur-Sensor18,80 €
1xBatteriekabel (zum Solarladeregler)17,90 €
Kosten für Wohnmobil Solaranlage917,90 €

Insgesamt hat uns die 300 Wp Solaranlage auf dem Camper somit etwa 920 Euro gekostet.


Anleitung mit Bildern: Wohnmobil Solaranlage montieren

Wenn wir unsere Bauteile besorgt haben, geht es an die Montage. Wer ein bisschen handwerkliches Geschick mitbringt, kann seine Wohnmobil Solaranlage selber einbauen. Wir möchten Dir noch ein paar Tipps an die Hand geben, damit die Montage gelingt.

Wohnmobil Solaranlage montieren

Benötigtes Werkzeug:

  • Akkuschrauber
  • Bohrer
  • Schraubendreher
  • Seitenschneider
  • Crimpzange
  • Hammer
  • Körner

Wohnmobildach reinigen

Schritt 1 von 4

Um eine vernünftige Verklebung zu gewährleisten, muss das Dach an den Montagepositionen gründlich gereinigt werden.

Dazu wird mit

  • Schwamm, Wasser und Spülmittel der grobe Schmutz entfernt.
  • Danach alles ordentlich trocken wischen.
  • Nun die Klebestellen mit Alkohol reinigen.
    Die Haltbarkeit der Klebeverbindung ist von einer sauberen Vorbereitung abhängig. Um zu wissen, wo zu reinigen ist, kann man sich die Klebestellen vorher anzeichnen.
  • Wenn die Verschmutzungen sehr hartnäckig sind, kann auch mit feinem Schleifpapier gearbeitet werden.

Die Klebestellen müssen anschließend komplett schmutz-, staub- und fettfrei sein.


Haltewinkel oder Montagespoiler an Modul befestigen

Schritt 2 von 4

Solaranlage montieren Anleitung Schutzecken

Zuerst müssen wir die Schutzkappen von den Ecken der Solarmodule entfernen. Das ist etwas tricky, da sie meist sehr fest sitzen. Allerdings geht es ganz gut, wenn man die Ecken von unten nach oben drückt und dann vorsichtig abzieht.

 

Solaranlage montieren Haltespoiler anbringen

Als Nächstes montieren wir die Haltewinkel oder Spoiler (je nachdem wofür wir uns entschieden haben) am Solarmodul. In der Anleitung ist genau beschrieben, wie hier vorzugehen ist.

Tipp: Wenn du die Module auf einen Tisch o. Ä. legst, vorher ein Handtuch oder etwas anderes weiches drunterlegen.

 

Solaranlage montieren, Haltespoiler

Im Normalfall sind im Haltespoiler bereits Löcher vorgebohrt, die dann lediglich auf den Alurahmen des Solarmoduls zu übertragen und zu bohren sind.

 

Solarmodule montieren Anleitung Bilder

Anschließend werden beide Komponenten miteinander verbunden und aufs Wohnmobildach gebracht.


Solarmodule montieren und Dachdurchführung bohren

Schritt 3 von 4

Solaranlage montieren Aktivator

Die Klebestellen mit Primer/Aktivator behandeln (nur fusselfreie Tücher verwenden! ). Unbedingt beachten, dass diese erst ablüften müssen, bevor wir mit dem Verkleben der Solarmodule beginnen können.

 

Solaranlage montieren Kleber aufbringen

Nun kann die Dichtmasse raupenförmig auf die Klebestellen aufgetragen werden. Am besten ist man beraten, wenn man sich genau an die beiliegende Anleitung hält. Gerade die Verarbeitungstemperatur sollte nicht über- oder unterschritten werden. Auch die Trocknungszeiten sind unbedingt einzuhalten.

Solaranlage montieren, Solarmodule andrücken

Die Solarmodule beim Aufkleben unbedingt gut andrücken.

Dachdurchführung

Wenn wir unser Modul verklebt haben, folgt die Anbringung der Dachdurchführung, denn die Kabel müssen ja irgendwie ins Innere.

Wenn du bereits einen Kabelkanal hast, den du nutzen kannst, fällt dieser Schritt aus.

Dafür an gut durchdachter Stelle, die eine einfache Verkabelung ermöglicht, mit einem Lochbohrer ein Loch ins Wohnmobildach bohren, das groß genug für die Durchführung der Kabel ist.

Wer mag, kann dort noch ein Leerrohr einfügen und alles ordentlich verkleben. So kann, selbst wenn Wasser durch die Dachdurchführung dringt, keine Nässe ins Innere des Campers gelangen.

Nun die Dachdurchführung nach entsprechender Anleitung anbringen.


Solarmodule verkabeln und anschließen

Schritt 4 von 4

Wenn wir unsere Solarmodule im Freien montieren, sollte sie z. B. unbedingt abgeschattet werden. So beugt man Kurzschlüssen vor, da die Module in der Sonne ja Strom liefern. Am besten eignet sich für die Abschattung ein Karton o. Ä. Erst wenn die Solaranlage vernünftig angeschlossen wurde, darf dieser entfernt werden.

Solarladeregler montieren

Den Solarladeregler montieren und mit der Versorgungsbatterie verbinden.
Dafür beide Kabel am Regler anklemmen und anschließend zuerst rot an den Pluspol und schwarz an den Minuspol der Batterie. 

Solaranlage montieren Batterie anschliessen

Anschließend zuerst Plus, dann Minuspol der Solarmodule an den Regler anschließen.

Batterie anklemmen und anschließend die Abschattung der Module entfernen.

Der spannendste Moment ist da, denn ab sofort sollte Strom fließen.

Zusätzliche Tipps für den Einbau

  • Solarladeregler möglichst nah an der Batterie montieren, da Kabellänge zwischen Solarladeregler und Batterie möglichst kurz sein sollte. So können dünnere Kabelquerschnitte verwendet werden.
  • In die Leitung des Batteriekabels eine Sicherung integrieren, wer mag, kann die Kabel bereits fertig konfektioniert kaufen.
  • Solarkabel sollten nur so lang wie nötig sein und vernünftig gecrimpt werden.
  • Nicht nur die Solarpanels sollten abgedeckt werden, auch die Batterie sollte während der Verkabelung abgeklemmt sein.

Wie du siehst, ist es gar kein Hexenwerk eine Wohnmobil Solaranlage zu montieren. Solltest du noch offene Fragen haben, kannst du uns jederzeit eine Mail schicken oder einen Kommentar hinterlassen.

Folgende Beiträge zum Thema Strom im Wohnmobil könnten dich ebenfalls interessieren:

Hat Dir der Beitrag gefallen?
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne
4,73 von 5 Punkten, basierend auf 96 abgegebenen Stimmen.

Zum Schutz vor Mehrfachbewertung wird bei einer Bewertung deine IP gespeichert. Mehr Infos in der Datenschutzerklärung.
Loading...
Mehr von Stefan

Marok­ko die Zweite: Von Alge­ci­ras bis nach Mohamm­edia

Nach knapp zwei Jahren Abstinenz hat es uns gepackt. Es wird mal...
Weiterlesen

70 Kommentare

  • Hallo Thomas,

    vielen Dank für dein posi­ti­ves Feed­back.

    Wir haben zwei Note­books in Betrieb, eines mit 30W, das ande­ren mit 60W. Sie laufen im Schnitt 5 Stun­den täg­lich, manch­mal auch nur auf Akku. Einen Toi­let­ten­lüf­ter mit 2 W, der 24 Stun­den am Tag in Betrieb ist. Ab und an Licht (LEDs) Täg­lich Handy laden über eine 5V-USB-Steck­do­se. Einmal im Monat Lang­haar­schnei­der eben­falls über USB. Dazu kommt ab und an (einmal die Woche, oder einmal im Monat) Staub­saugen mit einem 800 Watt Gerät, ein Mixer mit 600 Watt, eine USB-Fest­plat­te mit Netz­teil und mal den Akku­schrau­ber laden (über Wech­sel­rich­ter). Die letz­ten Posten kann man aber fast nicht in den täg­li­chen Ver­brauch mit ein­rech­nen, da sie z.B im Falle des Staub­saugers bei 3-5 Minu­ten in der Woche, mit 3-5Ah zu Buche schla­gen.

    Viele Grüße

    Stefan

  • Hallo Stefan,
    Beste Arti­kel zu dem Thema den ich im Netz gefun­den habe !
    An Andre kommt keiner vorbei 🙂
    Danke für Deine super Arbeit !
    Könn­test Du Deine Kal­ku­la­ti­on für Euren Strom­be­darf in dem Arti­kel auf­neh­men – würde helfen eine rea­lis­ti­sche Kal­ku­la­ti­on für uns zu erstel­len.
    Gruß Thomas

  • Vielen Dank für die aus­führ­li­chen Tipps zum Thema Einbau der Wohn­mo­bil Solar­an­la­ge. Ich habe ein Wohn­mo­bil gekauft und möchte ihn selber reno­vie­ren. Gut, dass ich auf Deinem Blog gelan­det habe, ich habe nie gedacht, dass die Solar­an­la­ge abge­schat­tet werden soll.

  • Hallo Achim,

    vielen Dank für dein posi­ti­ves Feed­back. 🙂

    Das klingt nach einem wirk­lich sehr inter­es­san­ten Fehler.:-) Lässt sich aus der Ferne leider nur ins Blaue tippen. Ich gehe mal davon aus, dass die LEDs mit 12 Volt laufen. Wenn Land­strom anliegt, könn­ten die LEDs und die Was­ser­pum­pe evtl. über ein Vor­schalt­ge­rät ihre 12 Volt bekom­men. Viel­leicht ist die Span­nung nicht ganz sauber und der Motor der Was­ser­pum­pe stört dadurch die Elek­tro­nik in den LEDs. Ohne Land­strom bekom­men LEDs und Pumpe eine sau­be­re Gleich­span­nung von der Bat­te­rie.

    Soll­test du CEE Kupp­lun­gen ver­wen­den, könn­test du auch ein­fach mal den Schu­ko­ste­cker um 180 Grad ver­dreht ein­ste­cken. Auch das könnte viel­leicht ein Vor­schalt­ge­rät ärgern.

    Wie gesagt, das ist wirk­lich nur ins Blaue getippt.

    Viele Grüße

    Stefan

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.