An einem Tag von Spani­en bis nach Portu­gal

Spanien
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Nach einer stür­mi­schen Nacht in Alge­ci­ras machen wir uns früh auf die Socken, denn wir wollen heute noch von Spani­en bis nach Portu­gal. Soll­te von Alge­ci­ras aus in einem Tag auf jeden Fall zu machen sein oder?

Eine laute Nacht

Die Nacht in Alge­ci­ras war aufgrund des star­ken Sturms doch ziem­lich laut. Aller­dings haben wir, müde von den Erleb­nis­sen des Tages, trotz­dem gut geschla­fen. Wir woll­ten in der Früh gar nicht viel Zeit vertrö­deln und pack­ten deswe­gen ziem­lich schnell unse­re Sachen und mach­ten uns auf den Weg.

Über Jerez, Sevil­la und Huel­va nach Portu­gal

Wir fuhren von Alge­ci­ras aus direkt nach Jerez de la Fron­te­ra. Aufgrund der gut ausge­bau­ten A381 war das auch gar kein Problem. Wir hiel­ten ledig­lich an einer Tank­stel­le, um unse­ren Gastank wieder aufzu­fül­len. Das war in Marok­ko ja nicht möglich und so waren wir froh, endlich wieder einen vollen Tank zu haben. Und schon ging es weiter entlang der E5 nach Sevil­la.

Einen klei­nen Zwischen­stopp hatten wir noch, um mit Emily noch­mal ausgie­big spazie­ren zu gehen. Dabei schlen­der­ten wir auf einem Feld­weg zwischen blühen­den Wiesen entlang und waren uns jetzt erst bewusst, was eigent­lich passiert war. So lang­sam fingen wir an, die Erleb­nis­se des Vorta­ges zu verar­bei­ten und konn­ten mitt­ler­wei­le auch schon wieder darüber lachen. Erleich­te­rung mach­te sich breit und wir genos­sen die warmen Sonnen­strah­len und die blumi­gen Aussich­ten, bevor es dann wieder weiter ging.

Von Sevil­la aus führ­te uns die E49 nach Huel­va und dann schließ­lich an die portu­gie­si­sche Gren­ze.

Wir sind in Portu­gal

Nach­dem wir über die Brücke den “Rio Guadia­na” über­quert hatten war es erst­mal Zeit uns beim portu­gie­si­schen Maut­sys­tem zu “regis­trie­ren”.

Anschlie­ßend such­ten wir uns einen ersten Platz für die Nacht. Da es bereits 18 Uhr war mach­ten wir uns nicht selbst auf die Suche, sondern nahmen unse­re App zur Hilfe. Direkt nach der Gren­ze zeig­te sie uns einen Platz für die Nacht an, den wir sofort anfuh­ren.

Auf dem Park­platz ange­kom­men stell­ten wir unse­ren Fanti ab. Stefan mach­te einen Spazier­gang mit Emily während ich für uns das Abend­essen vorbe­rei­te­te. Kurz nach­dem wir geges­sen hatten klopf­te es an der Tür.

Mercedes 911, Grenze Portugal Spanien

Schnel­ler Platz­wech­sel

Es stand ein junger Mann mit Hund vor der Tür, der uns darauf hinwies, dass wir hier nicht stehen blei­ben können. Aber er gab uns den Tipp einfach den Weg ein klei­nes Stück­chen weiter zu fahren. Dort käme dann ein großer Platz direkt am Grenz­fluss zu Spani­en. Der Platz sei größer und vor allen Dingen wesent­lich schö­ner.

Für uns natür­lich gar kein Problem. Wir pack­ten unse­re Sachen und fuhren zu der empfoh­le­nen Stel­le. Und ja, er hatte durch­aus recht. Der Platz war wesent­lich schö­ner. So park­ten wir unser Wohn­mo­bil mit Blick auf den Fluß und genos­sen den Abend bei einem Bier und ein paar Runden Back­gam­mon. Endlich waren wir in Portu­gal ange­kom­men. Es ist Zeit für neue Eindrü­cke und Erleb­nis­se.

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