Tarfaya und das Schiffs­wrack Assalama

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Wir haben 3 Tage in einer wunder­schönen Dünen-Landschaft verbracht. Jetzt war es an der Zeit weiter in Richtung Westsahara zu fahren. Als nächstes stand Tarfaya auf dem Programm. Wir haben gehört, dass sich dort ein Schiffs­wrack befinden soll. Das wollten wir uns natürlich auch nicht entgehen lassen und haben uns wieder auf die Socken gemacht. Vorher mussten wir natürlich erst wieder aus den Dünen raus.

Mercedes 911, Wüste

Wander­dünen und solche, die es werden wollen

In den letzten 4 Tagen hat der Wind ordentlich geweht. Und auch an diesem Morgen konnte man es als eine sehr steife Brise bezeichnen, was uns hier ins Gesicht wehte. Von unseren Fahrspuren war nichts mehr zu sehen und so mussten wir versuchen unseren Weg aus den Dünen zu finden. Gesagt, getan und das Ganze wieder ohne uns im Sand festzu­fahren.

Weiter in Richtung Tarfaya

Straße, Wüste

Wir folgten jetzt der N1 und umfuhren den Khenifiss National Park. Dieser Natio­nalpark ist die Heimat vieler Vögel und dort befindet sich auch die größte Lagune Marokkos. Aber unser Ziel ist Tarfaya und die Suche nach einem neuen Stell­platz. Außerdem musste unser Wassertank wieder gefüllt werden, damit wir nicht auf dem Trockenen sitzen. Auf dem Weg Richtung Tarfaya war auch die ein oder andere Sanddüne auf die Straße gewandert. Immer wieder fuhren wir in Schlan­gen­linien, um den Dünen auszu­weichen. Aber es wurde bereits fleißig an der Räumung der Straße gearbeitet und so schoben Radlader den Sand wieder auf die Seite. Das hat uns irgendwie an Deutschland im Winter erinnert, wenn Schnee liegt. Nur das hier kein Schnee, sondern Sand geschippt wird. In den nächsten Tagen sollten wir aller­dings noch mehr von diesem goldenen Staub am und im Wohnmobil haben.

In Tarfaya angekommen haben wir uns noch kurz um die Befüllung unseres Wasser­tanks gekümmert. Das Ganze haben wir am Camping­platz Villa Bens erledigt.

Das Schiffs­wrack Assalama

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Es gibt in Tarfaya einen Hafen, von dem aus eine Fährver­bindung zu den Kanaren bestand. Aller­dings verun­glückte das Fährschiff Assalama 2008. Das Wrack liegt heute vor der Küste von Tarfaya und seit dem gibt es keine direkte Verbindung mehr zu den Kanaren.

Und genau da wollten wir jetzt hin. Wir folgten nun der Route Tarfaya — Foum el-Oued, um das Schiffs­wrack zu besuchen (Koordi­naten 27°54’51.7“N 12°57’40.9“W).

Und jetzt brauchen wir wieder einen Schlaf­platz

Wüste, Schafe

Vom Schiffs­wrack aus fuhren wir die Straße, weiter an der Küste, entlang. Es waren jetzt noch ca. 15km bis wir das Gebiet der Westsahara betreten würden. Aber das hoben wir uns noch für die nächsten Tage auf. Jetzt verließen wir die Straße und bogen auf eine Piste ab. Nach knappen 3 km Pisten­fahrt war der Schlaf­platz auch schon gefunden. Dort verbrachten wir die nächsten 2 Tage, bevor wir weiter Richtung Laayoune fuhren um unser Visa zu verlängern. Es war kein Traum­platz, aber sehr ruhig und abgeschieden. Bis der Wind zurück kam…

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