Vila Fernan­do — ein Traum­platz mit eige­nem See

Wir, das sind Robby, Stefan und unsere Hündin Emily. Wir haben unsere Jobs gekündigt, all unser Hab und Gut verkauft, sind in ein Wohnmobil gezogen und reisen damit durch die Welt Auf unserem Reiseblog kannst du nahezu live dabei sein. Lass dich von uns in fremde Länder entführen und sei durch unsere Reiseberichte und Vlogs hautnah dabei. Wir versorgen dich mit nützlichen Informationen und bieten dir einen ganz persönlichen Einblick in unser Leben und unsere Weltreise.

Nach unse­rer ruhi­gen Nacht am Alque­va Stau­see mach­ten wir uns schon früh auf. Wir pack­ten unse­re Sachen und fuhren über die N255 weiter Rich­tung Norden. Dort soll­ten wir den schöns­ten Stell­platz finden, den wir seit langem hatten. Doch seht selbst.

Einkau­fen und Stra­ßen­hun­de

Das der Platz am Steg nur für eine Nacht sein würde, darüber waren wir uns von Anfang an einig. Es war zwar wunder­schön dort, aber nicht wirk­lich einsam. Dementspre­chend woll­ten wir weiter. Außer­dem war es Zeit uns noch mit den nötigs­ten Lebens­mit­teln einzu­de­cken, bevor wir wieder etwas länger irgend­wo verwei­len würden.

Also fuhren wir die N255 entlang, Rich­tung Estre­moz. Dort deck­ten wir uns mit frischen Lebens­mit­teln ein. Am Park­platz des Super­markts sahen wir zwei Stra­ßen­hun­de. Und als Hunde­be­sit­zer konn­te ich einfach nicht anders … ich kauf­te im Super­markt eini­ge Packun­gen Lecker­chen. Die zwei Hunde auf dem Park­platz waren aller­dings so scheu, dass sie sich nicht füttern ließen. Also legte ich ein paar Lecker­chen auf die Wiese, stieg wieder in Fanti ein und wir fuhren los. Im Seiten­spie­gel konn­te ich sehen, wie einer der Beiden sofort dort hinlief, wo ich die Lecker­chen hinge­legt hatte. Keine Sorge, der Rest der Lecker­chen ist natür­lich für Emily.

Vila Fernan­do

Weiter ging für uns zu unse­rem Schlaf­platz, den wir uns über die App “Park4Night” raus­ge­sucht hatten. Die Beschrei­bung war viel­ver­spre­chend und so versuch­ten wir einfach unser Glück. Und wir soll­ten nicht enttäuscht werden. Wir fuhren durch das klei­ne, verlas­sen wirken­de Dörf­chen Vila Fernan­do. Die meis­ten Häuser hatten die Fens­ter­lä­den zu und viele sahen sehr herun­ter­ge­kom­men aus. Ob hier noch jemand wohnt?

Schon weni­ge Kilo­me­ter nach Vila Fernan­do erreich­ten wir den ange­peil­ten Platz. Wir bogen auf einen klei­nen Weg ab und stan­den an einem wunder­schö­nen, klei­nen See. Direkt am Seeufer entdeck­ten wir einen Trak­tor, samt Bauern. Das war doch die perfek­te Gele­gen­heit, um zu fragen, ob das sein Land wäre und ob wir viel­leicht hier stehen blei­ben könn­ten. Doch so einfach war es nicht. Auf die Frage, ob er Englisch spricht, kam leider nur ein nein. Aber egal, ich versuch­te ihm mit Händen und Füßen meine Frage zu stel­len. Und er schien doch ein paar Brocken zu verste­hen. So erklär­te er mir, das dieses Stück Land der Stadt gehö­re und das es kein Problem wäre, hier stehen zu blei­ben.

See, Vila Fernando

Eige­ner Teich im Garten

Klas­se, wir freu­ten uns wie Bolle und fuhren den unweg­sa­men Weg am See entlang, bis wir das für uns perfek­te Plätz­chen gefun­den hatten. Weit ab der kaum befah­re­nen Stra­ße, stan­den wir nun am Seeufer. Und wir hörten nichts, außer das Zirpen der Gril­len. Und auf der ande­ren Ufer­sei­te kümmer­ten sich ein paar Scha­fe, um die Pfle­ge der Ufer­ve­ge­ta­ti­on. 😉 An diesem wunder­schö­nen Platz verweil­ten wir sage und schrei­be 5 Tage, bevor es wieder weiter ging.

In dieser Zeit beka­men wir ledig­lich ein paar Angler zu Gesicht, mit denen wir wirk­lich tolle Gesprä­che über ihr Land führ­ten. Emily freu­te sich über ihren ganz persön­li­chen Schwimm­teich und wir genos­sen das schö­ne Wetter und die tollen Sonnen­un­ter­gän­ge. Ein wirk­lich wunder­schö­nes Fleck­chen Erde.

Du hast Lust auf weite­re Erleb­nis­se aus unse­rem Reise­ta­ge­buch? Dann empfeh­le ich dir, einen Blick in unse­re Wohn­mo­bil Reise­be­rich­te zu werfen.

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