Westküste Portugal – Parque Natural do Sudoeste Alentejano

Portugal Westkueste

Nach unserem tollen Stellplatz am Tomatenstrand sollten wir für die nächste Nacht an der Westküste Portugal’s landen, auch wenn das so eigentlich nicht geplant war. Unser ursprünglicher Weg führte uns ganz wo anders hin. Doch wir entschieden uns an unserem eigentlich geplanten Platz nicht zu bleiben und landeten so im Parque Natural do Sudoeste Alentejano.

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Wäsche waschen beim Intermarché

Bevor wir den Tomatenstrand verlassen haben, hatten wir uns schon informiert, wo es einen tollen ruhigen Stellplatz geben könnte und sind dabei auf einen Stausee gekommen. Nur 10 km von unserem Platz am Tomatenstrand entfernt war ein Intermarché. Diese Supermarktkette hat in Portugal nahezu immer Waschmaschinen und Trockner vorm Geschäft. Und es war für uns Zeit, unsere angesammelte Wäsche wieder mal waschen zu lassen.

Problemlos fanden wir den geplanten Supermarkt und packten unsere Wäsche in die 18 kg Waschtrommel. 8 Euro für 18 kg Wäsche inkl. Waschmittel. Nicht gerade ein Schnäppchen, aber da wir es sogar schafften diese 18 kg Trommel voll zu kriegen, war es preislich in Ordnung. 32 Minuten Waschdauer … perfekt, wir wollten eh noch was einkaufen. Also ließen wir unsere Wäsche ordentlich wässern und versorgten uns währenddessen mit frischen Lebensmitteln.

Warten … warten … und noch länger warten

Unsere Einkäufe erledigten wir schneller, als eigentlich geplant. Aber manchmal kann man sich vornehmen das man sich Zeit lässt und trotzdem ist man schneller fertig. Egal, unsere Waschmaschine zeigte noch 14 Minuten Restdauer an. Na, dann können wir in Ruhe unsere Sachen verräumen und das Frühstück nachholen, für das wir in der Früh keine Zeit hatten bzw. uns keine Zeit genommen haben. Als unsere Waschmaschine fertig war, waren wir auch mit dem Frühstück fertig. Jetzt die Wäsche noch 40 Minuten in den Trockner und dann kann es endlich weiter gehen. So vertrieben wir uns die 40 Minuten und fuhren anschließend Richtung Landesinnere.

Barragem de Santa Clara

Unser Ziel war der Staudamm von Santa Clara mit seinem wunderschönen, riesigen Stausee. Laut Bewertungen sollte dort nicht viel los sein und die Aussicht sollte fabelhaft werden. Die Straßen dorthin wurden immer schmaler und an schnelles Vorankommen war nicht zu denken. Doch wir hatten ja Zeit, deswegen störte uns das nicht im Geringsten. Als wir am Stausee angekommen waren, hatten wir einen grandiosen Blick über einen riesigen See. Wow, das ist wirklich atemberaubend schön hier. Doch, wir hatten es schon geahnt, war der ganze Parkplatz am Stausee voll mit Wohnmobilen und Hippie Bussen. Kein einziger Platz mehr frei … na gut, das hilft dann wohl nichts. Wir fahren einfach ein bisschen weiter. Hier ist weit und breit nichts, da wird sich schon ein Plätzchen finden.

Ehe man sich umsieht …

So fahren wir die schmalen Straßen Richtung Nordwesten und müssen feststellen, dass das gesamte Gebiet, links und rechts der Straße, Privatgrund ist. Das änderte sich auch nach 20 – 30 km nicht. Hm, … es wird schon langsam spät und wir sollten echt einen Platz für die Nacht finden. Im Dunkeln will keiner von uns suchen müssen.
Also entscheiden wir uns die Westküste Portugal’s anzufahren. Da wir eh schon kurz vor Odemira sind macht das den Kohl auch nicht mehr fett. In unserer App suchen wir nach geeigneten Plätzen, zumindest für eine Nacht. Und siehe da, ein Platz sticht uns besonders ins Auge. Er liegt im Parque Natural do Sudoeste Alentejano. Dieser Naturpark ist 75.000 ha groß und erstreckt sich über 80 km, entlang der Westküste Portugal’s.

Westküste Portugal’s und der Parque Natural do Sudoeste Alentejano

Innerhalb kürzester Zeit sind wir in dem riesigen Naturpark und fahren von der Hauptstraße auf die Nebenstraße, von der Nebenstraße auf eine andere Nebenstraße und dann gehts einen Feldweg entlang. Leider ist der Weg, der zu unserem Schlafplatz führen sollte, eindeutig abgesperrt. Deswegen entscheiden wir uns dem Feldweg bis direkt an die Westküste Portugal’s zu folgen. Dort wird sich schon was ergeben. Und so war es auch. Direkt an den Klippen war ein schöner Platz, ein wenig versteckt im Grün. Wir parken unser Wohnmobil rückwärts ein und packen Emily aus, um uns die Gegend ein wenig anzusehen.

Tolle Aussichten an einem noch tolleren Platz

Wir laufen den kleinen Weg, der zwischen jeder Menge Blumen und grünen Büschen entlang geht, weiter nach unten. Und unten stehen wir auf einer Art Plattform direkt an den Klippen. Der Platz wäre natürlich noch exklusiver, aber da wir durch die Breite unseres Wohnmobils den Grünstreifen demolieren würden, bleiben wir da stehen wo wir sind und genießen einfach den Moment.
Nachdem wir doch ziemlich lang unterwegs waren knurrt der Magen schon ziemlich und so ziehen wir uns langsam zurück.

An diesem Platz bleiben wir, ungeplanterweise, 2 Tage stehen, bevor wir dann entlang der Westküste Portugal’s weiterziehen. Doch dazu mehr in unserem nächsten Beitrag.

Du hast Lust auf weitere Erlebnisse aus unserem Reisetagebuch? Dann empfehle ich dir, einen Blick in unsere Wohnmobil Reiseberichte zu werfen.

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Über den Autor

Robby
Robby

Robby ist der weibliche Part des Projekts "Campofant". Ein wenig chaotisch und nicht ganz konventionell. Die Haare zu Dreadlocks gefilzt und auch Piercings und Tattoos dürfen nicht fehlen. Sie hat ein Fable für schöne Musik und gutes Essen, am liebsten selbst zubereitet.

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