Ent­lang der West­rou­te von Deutsch­land nach Süd­afri­ka mit dem Wohn­mo­bil

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Wir wollen ent­lang der West­rou­te, mit unse­rem Wohn­mo­bil, von Deutsch­land aus nach Süd­afri­ka. Wir möch­ten euch in diesem Bei­trag unsere Route noch näher erläu­tern und euch ein wenig an unse­ren Gedan­ken und Gefüh­len teil­ha­ben lassen.

West­rou­te oder Ost­rou­te?

Afrika, Landweg, Wohnmobil, Marokko, Südafrika, Route, gefährlich, Risiko, Westroute, OstrouteDie Frage, ob West­rou­te oder Ost­rou­te stand eigent­lich nie wirk­lich zur Debat­te. Bei einem Urlaub im Jahr 2011 haben wir uns beide in Spa­ni­en ver­liebt. Allein die Vor­stel­lung auf unse­rer Reise durch Spa­ni­en zu kommen hat unsere Herzen höher schla­gen lassen. Außer­dem haben wir uns schon eini­ges über Marok­ko ange­se­hen und gele­sen und dieses Land inter­es­siert uns unheim­lich. Des­we­gen fiel die Ent­schei­dung für die West­rou­te ohne die Ost­rou­te näher zu prüfen.

Geplan­te Route

Hier eine Auf­stel­lung der Länder, die wir (nach der­zei­ti­ger Pla­nung) auf unse­rem Weg nach Süd­afri­ka gerne berei­sen wollen:

  • Frank­reichbildschirmfoto-2016-09-24-um-14-39-12
  • Spa­ni­en
  • Marok­ko
  • Mau­re­ta­ni­en
  • Sene­gal
  • Mali
  • Bur­ki­na Faso
  • Togo
  • Benin
  • Nige­ria
  • Kame­run
  • Gabun
  • Kongo
  • Dem. Rep. Kongo
  • Angola
  • Nami­bia
  • Süd­afri­ka

Auf unse­rer Route kann sich natür­lich immer wieder etwas ändern, wes­halb dieser Weg auf keinen Fall in Stein gemei­ßelt ist. In Süd­afri­ka ange­kom­men bietet es sich natür­lich an, die im Süden lie­gen­den Länder noch näher unter die Lupe zu nehmen. Dazu gehö­ren

  • Mosam­bik
  • Sim­bab­we
  • Botsua­na
  • Sambia
  • Malawi
  • Tan­sa­nia

Ob das dann alles so läuft, wie wir es uns vor­stel­len, müssen wir abwar­ten und können wir dann nur nach der aktu­el­len Lage vor Ort ent­schei­den.

Reak­tio­nen auf Wohn­mo­bil und Süd­afri­ka

Afrika, Landweg, Wohnmobil, Marokko, Südafrika, Route, gefährlich, Risiko, Westroute, OstrouteDie Reak­tio­nen, als wir unsere Pläne ver­öf­fent­licht haben, hätten unter­schied­li­cher nicht sein können. Doch eines hatten nahezu alle gemein­sam. Jeder ist gespannt was uns in Afrika erwar­tet. Und ihr dürft uns glau­ben, auch wir sind gespannt. Doch bei aller Vor­freu­de und Auf­re­gung hören wir auch immer wieder besorg­te Stim­men. Dabei geht es fast aus­nahms­los um unsere Sicher­heit, denn Afrika ist in keins­ter Weise mit dem zu ver­glei­chen, was wir kennen. Dort ticken die Uhren anders und man muss sich auf einige Wid­rig­kei­ten ein­stel­len.

Das ist auch uns durch­aus bewusst. Die letz­ten Wochen, bis zur Ver­öf­fent­li­chung unse­rer Ent­schei­dung, haben wir fast nichts ande­res getan, als uns mit diesem Kon­ti­nent aus­ein­an­der­zu­set­zen. Wir haben alle mög­li­chen Blog-Ein­trä­ge von Leuten gele­sen, die genau diese Route oder eine ähn­li­che bereits gemacht haben. Außer­dem haben wir ver­sucht mög­lichst viele Infor­ma­tio­nen aus den unter­schied­lichs­ten Quel­len zusam­men­zu­tra­gen, um uns einen klei­nen Ein­blick zu ver­schaf­fen. Und ja, was wir zu lesen beka­men war nicht aus­nahms­los posi­tiv. Bei man­chen Geschich­ten haben sich durch­aus unsere Haare auf­ge­stellt.

Ist es das wert?

Inner­lich habe ich bei eini­gen Geschich­ten durch­aus immer wieder mit mir geha­dert und mir die Frage gestellt, ob es das wirk­lich wert ist. Warum sich einem sol­chen Risiko aus­set­zen, wenn man doch wo anders viel siche­rer reisen kann? Doch je länger man dar­über nach­denkt, desto mehr rela­ti­viert sich das Ganze wieder.

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Wo ist man auf dieser Welt in unse­rer heu­ti­gen Zeit denn noch sicher? Klar, eine Reise durch Europa birgt sicher weni­ger Gefah­ren, als eine Reise durch Afrika. Doch kann man mitt­ler­wei­le über­all auf der Welt zur fal­schen Zeit am fal­schen Ort sein und dann war es das ein­fach. Und dabei ist es ganz egal, ob ich in Frank­reich auf einem Kon­zert bin, in einem Restau­rant sitze, in Nizza an einer Fei­er­lich­keit teil­neh­me oder in Mün­chen durch ein Ein­kaufs­zen­trum laufe, wäh­rend ein Wahn­sin­ni­ger dort durch­dreht. Wir werden ver­su­chen alle Risi­ken so gering wie mög­lich zu halten. Doch gerade, wenn man wie wir mit dem Wohn­mo­bil reist, dann ist ein gewis­ses Risiko und Aben­teu­er auch ein klei­ner Ner­ven­kit­zel, den man ab und zu gerne haben möchte.

Reisen ver­än­dert

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Selbst auf unse­rer 4-mona­ti­gen Wohn­mo­bil-Rund­rei­se durch den Norden Euro­pas konn­ten wir das schon fest­stel­len. Lang­sam ändert sich unser Blick auf die Dinge und das, obwohl man gefühlt die glei­chen Bedin­gun­gen wie zuhau­se hat. Wie stark wirkt sich dann wohl die Reise durch einen Kon­ti­nent auf einen aus, der so anders und so exo­tisch ist, wie Afrika? Ich denke, dass wir aus dieser Zeit sehr viel mit­neh­men werden und uns das auch nach­hal­tig ver­än­dern wird. Wie genau und auf welche Art und Weise, das steht noch in den Ster­nen. Aber ich glaube nicht, dass man die Welt nach so einer Reise mit den selben Augen sieht, wie zu Beginn.

Situa­ti­on in Afrika

Afrika, Landweg, Wohnmobil, Marokko, Südafrika, Route, gefährlich, Risiko, Westroute, OstrouteAuf der einen Seite hört man immer von der Armut in den afri­ka­ni­schen Län­dern, man hört von Bür­ger­krie­gen und Terror. Jeder kennt die Bilder der halb ver­hun­ger­ten Kinder und die Bedin­gun­gen, unter denen die Men­schen dort leben müssen. Doch kann man das wirk­lich grei­fen? Ist einem das wirk­lich bewusst? Ich denke nein. So lange etwas so weit weg ist und man es nicht direkt vor der Haus­tür hat, fällt es leicht das von sich weg­zu­schie­ben.

Anders sieht es hin­ge­gen aus, wenn man das haut­nah mit­er­lebt. Auch des­we­gen möch­ten wir uns mög­lichst vor­be­halt­los in dieses Land bege­ben. Eine gewis­se Por­ti­on Miss­trau­en ist sicher­lich nicht ver­kehrt. Aber Angst ist abso­lut fehl am Platz. Denn damit würde man hinter jeder Ecke eine bedroh­li­che Gefahr ver­mu­ten und mit Scheu­klap­pen durch dieses Land fahren. Man wäre nicht offen für die Men­schen und die Bege­ben­hei­ten. Wir möch­ten dieses Land mit all unse­ren Sinnen erle­ben und ein­tau­chen in diese für uns so fremde Welt. Was aller­dings nicht heißt, dass man sich mut­wil­lig unkal­ku­lier­ba­ren Risi­ken aus­setzt.

Berich­te und Videos

Da Afrika noch­mal eine ganz andere Haus­num­mer wird, wollen wir auch ver­su­chen unsere Art der Bericht­erstat­tung ein wenig zu ändern. Wir wollen mehr Videos drehen, um euch noch näher mit dabei zu haben und wir werden ver­su­chen all unsere Erleb­nis­se fest­zu­hal­ten. Ob es dort mög­lich ist stän­dig ein Video hoch­zu­la­den sei dahin­ge­stellt. Aber es wird sicher­lich immer wieder mal die Mög­lich­keit geben euch auf dem neu­es­ten Stand zu halten.

Außer­dem wird es von unse­rer Seite noch mehr Infor­ma­tio­nen geben. Diese sollen gerade even­tu­el­len Nach­ah­mern helfen und auch die aktu­el­le Situa­ti­on in den ein­zel­nen Län­dern so gut wie mög­lich wider­spie­geln.

UPDATE!

Leider haben wir schlech­te Neu­ig­kei­ten erfah­ren, wes­we­gen wir unsere Tour nach Süd­afri­ka vor­erst auf Eis legen müssen. Warum wir nun umkeh­ren muss­ten erfährst du hier:

Mit dem Wohn­mo­bil bis Süd­afri­ka – aus der Traum?

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20 Kommentare

  • Das tust du aber nur wenn du mal hin­reist und auch eine Zeit dort bist nicht von Videos her. Bitte bezeich­ne Afrika nicht als Land es ist ein Kon­ti­nent. Nichts für ungut aber der Fakt dass eben zu viele Leute Afrika als ein Land sehen bringt das pro­blem mit dass Afrika gene­rell als gefähr­lich ange­se­hen und Leute dann auch in die siche­ren Länder nicht reisen und dadurch viel ver­pas­sen

  • Liebe Katrin,
    wow, das klingt ja klasse. Wenn wir in Nai­ro­bi vor­bei­kom­men würden wir euch sehr sehr gerne besu­chen kommen. Euren Dou­glas? 😀 Meinst du den Laden? 🙂
    Ganz liebe Grüße
    Robby

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