Wohn­wa­gon Karl: Eine Nacht im aut­ar­ken Tiny-House

Wohnwagon Karl, autarkes Tiny House, Erfahrungen
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Wir durf­ten eine Nacht im Wohn­wa­gon Karl in Trais­mau­er ver­brin­gen – ein aut­ar­kes Tiny-House das mitten in den Wein­ber­gen Nie­der­ös­ter­reichs steht. Wie es uns gefal­len hat und welche Erfah­rung wir gemacht haben, wollen wir euch in diesem Bei­trag zeigen.

Wohn­wa­gon Karl in Trais­mau­er

In Trais­mau­er (Nie­der­ös­ter­reich) steht er – Karl. Ein 6 Meter langer Wohn­wa­gon, der direkt bei einem Wein­gut seinen Platz gefun­den hat. Wir kamen dort mit unse­rem Auto an und haben es auf dem extra reser­vier­ten Park­platz abge­stellt. Die letz­ten Meter zum Tiny-House muss man zu Fuß ein klein biss­chen berg­auf zurück­le­gen. Aber die paar Meter haben wir schnell geschafft.

Oben ange­kom­men erwar­te­te uns Wohn­wa­gon Karl mit seiner klei­nen Holz­ter­ras­se und roten Lie­ge­stüh­len mit Blick über Trais­mau­er.

 

Den Schlüs­sel beka­men wir mit­hil­fe des vorher mit­ge­teil­ten Codes direkt am Häus­chen und konn­ten anschlie­ßend die Tür auf­sper­ren.

Unser erster Ein­druck

Wir öff­ne­ten die Haus­tür und stan­den im Inne­ren des klei­nen Karl, der uns sehr an unser Wohn­mo­bil erin­nert hat, wenn er auch ein klein wenig größer ist. Zuerst fanden wir das Gäs­te­buch auf dem Bett und eine Anlei­tung, wie die Aut­ar­kie­tech­nik des Tiny-Houses funk­tio­niert.

 

Rechts ein gemüt­li­ches Bett mit vielen Kissen, vor uns die Küche mit Spi­ri­tus­ko­cher und einem großen Kachel­ofen gegen­über.

 

Wenn man nach links geht, kommt man ins Bade­zim­mer. Dort ent­deck­ten wir eine Dusche mit wun­der­schö­nen bunten Mosa­ik­stei­nen, ein Wasch­be­cken und eine Tro­cken­toi­let­te.

 

Die Bull­au­gen und die Fens­ter spen­den unheim­lich viel Licht und wir fühl­ten uns sofort wohl. Schnell haben wir unsere Sachen aus­ge­packt und sind ab auf die Ter­ras­se. Außer dem Zwit­schern der bunten Bie­nen­fres­ser, die zuhauf ihre Behau­sung in den Stei­nen rund­her­um haben, hörten wir nichts.

Für alle, die gern ein wenig Unter­hal­tung mögen, gibt es kos­ten­frei­es schnel­les Wlan und auch einen Laut­spre­cher, an den man sein Handy, Laptop oder Tablet anschlie­ßen kann. Außer­dem gibt es einen klei­nen Kühl­schrank, wel­cher Wein vom hie­si­gen Wein­gut und Mar­me­la­de, Butter und Milch beinhal­te­te. Auch Kaffee, Tee, Salz, Pfef­fer und Honig stan­den zur Ver­fü­gung. Ledig­lich für den Wein muss man bezah­len, Mar­me­la­de & Co. konn­ten wir kos­ten­frei nutzen.

Lecke­res Essen direkt an der Donau

Nach­dem wir uns ein wenig ent­spannt hatten, ging es für uns in ein nahe lie­gen­des Restau­rant. Wir saßen auf der Ter­ras­se, bestell­ten uns ein Radler und etwas zu Essen und genos­sen den Blick über die Donau. Nach­dem wir auf­ge­ges­sen und bezahlt hatten, ver­lie­ßen wir das Lokal wieder und fuhren zurück. Beim Wein­gut Schöl­ler, wo Wohn­wa­gon Karl steht, pack­ten wir noch eine Fla­sche Weiß­wein für uns und zwei Fla­schen Rot­wein für meinen Papa ein und gingen zurück zu unse­rem klei­nen Häus­chen.

 

Roman­ti­scher Abend in den Wein­ber­gen

Bis in die späten Abend­stun­den war es unglaub­lich warm. Des­we­gen setz­ten wir uns mit einer Matte in die Wiese, stell­ten den Laut­spre­cher nach drau­ßen, schlos­sen unse­ren Laptop an und genos­sen den tollen Aus­blick.

 

Ein wenig Austro-Pop durfte natür­lich nicht fehlen und der Abend war ein­fach per­fekt, ja sogar fast ein wenig kit­schig.

 

Ein wun­der­schö­ner Son­nen­un­ter­gang ließ uns gebannt zum Himmel schau­en und nach und nach gingen die elek­tri­sche Fackeln an, die um den Wohn­wa­gon plat­ziert waren.

 

Nach­dem es dunkel gewor­den und der Wein aus­ge­trun­ken war, ver­zo­gen wir uns nach drin­nen. Bei kom­plett geöff­ne­ten Fens­tern gingen wir ins Bett und konn­ten auch bald schla­fen.

Zeit zu gehen

Am nächs­ten Morgen wurden wir rela­tiv früh wach und genos­sen unser Früh­stück auf der klei­nen Holz­ter­ras­se.

 

Auch wenn wir so gar nicht woll­ten, bis spä­tes­tens 11.00 Uhr muss­ten wir aus­ge­checkt haben. So ließen wir den Klei­nen zurück und gingen mit sehr vielen tollen Ein­drü­cken.

Unsere Erfah­run­gen im Wohn­wa­gon Karl

Zeit für ein Fazit zu unse­ren Erfah­run­gen im Wohn­wa­gon Karl. Wir waren von Anfang an total begeis­tert. Das viele Holz, wel­ches für den Ausbau ver­wen­det wurde, hat uns genau­so begeis­tert, wie die tollen Bull­au­gen, die dem klei­nen Tiny-House einen ganz beson­de­ren Charme ver­lei­hen. Die Tro­cken­toi­let­te kann­ten wir ja bereits von unse­rem Selbst­bau, aber so konn­ten wir die Fer­tig­va­ri­an­te testen.

 

Auch der Aus­blick über die Wein­ber­ge ist wirk­lich toll und man ist ganz für sich. Das Ein­zi­ge, was wir viel­leicht bemän­geln könn­ten, ist die Tem­pe­ra­tur, die es im Inne­ren hatte. Tags­über stieg das Ther­mo­me­ter über 30 Grad und dem­entspre­chend heiß war es auch in Karl. Trotz geöff­ne­ter Tür und Fens­ter hat es ziem­lich lang gedau­ert, bis es ein wenig abge­kühlt hat. Aber das ist im Sommer ein­fach mal so, dem­entspre­chend haben wir dann ohne Decke geschla­fen – so ging es dann. Viel­leicht wäre ein Ven­ti­la­tor nicht schlecht, um einen Luft­zug zu erzeu­gen.

Fazit: Soll­ten wir irgend­wann wieder sess­haft werden, dann würde diese Mög­lich­keit des Woh­nens auf unse­rer Wunsch­lis­te sehr weit oben stehen.

 

Du möch­test auch mal im Wohn­wa­gon Karl näch­ti­gen? Dann fin­dest du hier alle wich­ti­gen Infor­ma­tio­nen und die Mög­lich­keit, das Tiny-House zu buchen.

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