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Der Ladebooster sorgt dafür, dass deine Starter- und Aufbaubatterien im Camper während der Fahrt immer mit der optimalen Ladespannung versorgt werden – wahlweise von Victron Energy oder Votronic.
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Ein Ladebooster lohnt sich vor allem dann, wenn du viel fährst und deine Bordbatterie während der Fahrt zuverlässig laden willst – klassisch bei Fahrzeugen ab Euro 5/6, deren Lichtmaschine die Ladespannung nach kurzer Zeit reduziert. Ohne Ladebooster bricht der Ladestrom an der Bordbatterie dann spürbar ein, selbst wenn der Motor läuft.
Bei älteren Fahrzeugen mit ungeregelter Lichtmaschine reicht oft ein einfaches Trennrelais aus. Ein Ladebooster wird vor allem dann notwendig, wenn eines davon zutrifft:
Die ehrliche Antwort zuerst: Die Größe deiner Batterie ist nicht der wichtigste Faktor – entscheidend ist, wie viel Strom deine Lichtmaschine tatsächlich liefern kann. Ein zu groß dimensionierter Ladebooster zieht mehr Strom, als die Lichtmaschine und die Starterbatterie dauerhaft verkraften.
Als grobe Orientierung:
Bei LiFePO4-Batterien gilt zusätzlich: Sie können hohe Ladeströme gut aufnehmen, das ist also kein Grund für die 90A-Variante – der begrenzende Faktor bleibt die Lichtmaschine, nicht die Batteriechemie.
Ein Ladebooster verknüpft die Starterbatterie mit der Bordbatterie und ermöglicht dadurch eine effiziente Batterieladung während der Fahrt. Dieser Vorgang ähnelt einem Trennrelais, doch gerade bei neueren Fahrzeugen ab Euro 5 mit geregelten Lichtmaschinen funktioniert die Ladung der Bordbatterie mit einem herkömmlichen Trennrelais nicht mehr zuverlässig.
Hier kommt der Ladebooster ins Spiel, der eine spezielle Technologie enthält, um die Ladespannung wieder anzuheben. Dadurch wird gewährleistet, dass die Wohnmobilbatterie auch während der Fahrt optimal geladen wird, selbst wenn das Fahrzeug über volle Akkus verfügt oder lange Strecken zurücklegt.
Darüber hinaus bietet der Ladebooster einen weiteren Vorteil, der besonders bei älteren Fahrzeugen zum Tragen kommt: Man kann eine definierte Ladekennlinie einstellen. Dadurch wird sichergestellt, dass die Wohnmobilbatterie optimal geladen wird und nicht überladen ist, unabhängig von den Startbedingungen oder der Dauer der Fahrt.
Zusammenfassend gesagt, ist der Ladebooster im Wohnmobil ein unentbehrliches Gerät, das die Ladung der Batterie während der Fahrt gewährleistet und dank seiner Technologie auch bei verschiedenen Fahrzeugtypen effizient funktioniert.
Der Ladebooster, auch bekannt als B2B-Ladegerät (Batterie-zu-Batterie), erlaubt das Aufladen einer zweiten Batterie (Wohnraumbatterie) während der Fahrt, indem er Energie von einer anderen Batterie (Starterbatterie) abgreift. Obwohl diese Geräte eigentlich Ladewandler genannt werden, wird oft fälschlicherweise angenommen, dass ein 12V Ladebooster eine “boostende” Funktion hat. Tatsächlich handelt es sich dabei einfach um ein Batterieladegerät, ähnlich den 230V Versionen, die in vielen Wohnmobilen üblich sind.
Dennoch verfügen Ladewandler oft über zusätzliche Features, zum Beispiel die Spannungsüberwachung der Starterbatterie, um eine unbeabsichtigte Entladung während des Ladevorgangs der Aufbaubatterie zu verhindern (wie bei Votronic Ladewandlern).
Der Ladebooster aktiviert sich automatisch nach dem Starten des Motors durch das D+ Signal der Lichtmaschine, was einen zusätzlichen Schutz vor Entladung der Starterbatterie bietet. Die Ladefunktion ist also nur aktiv, wenn der Motor läuft, um sicherzustellen, dass der Ladebooster die Wohnmobilbatterien effizient aufladen kann, ohne die Starterbatterie zu beeinträchtigen.
Die meisten modernen Fahrzeuge, die den genannten Schadstoffklassen entsprechen, sind mit sogenannten “Intelligenten Lichtmaschinen” ausgestattet. Diese regulieren ihre Leistung herunter, sobald die Starterbatterie vollständig geladen ist, um den Kraftaufwand des Motors zu reduzieren. Dadurch wird der Verbrauch und die Emissionen verringert.
Obwohl dies positive Auswirkungen auf den Kraftstoffverbrauch hat, führt es oft zu Problemen bei der Ladung von Wohnmobil-Batterien. Die Konsequenz ist häufig eine unzureichend geladene Aufbaubatterie, selbst nach längerer Fahrtzeit.
Zusätzlich werden die Ladespannungen bei Fahrzeugen mit Start/Stop-Systemen auf bis zu 15 V oder sogar höher erhöht, um die Batterien schnell für den nächsten Einsatz aufzuladen. Allerdings ist diese Spannung für viele AGM-, Gel- oder Lithium-Batterien zu hoch und könnte zu vorzeitigem Verschleiß führen.
Der Ladebooster wird optimalerweise zwischen der Starterbatterie und dem Elektroblock platziert. Er wird in die Leitungen eingeschleift, die direkt von der Starterbatterie kommen. Für eine reibungslose Installation reicht es im Idealfall aus, einfach die beiden Versorgungskabel zu durchtrennen. Bei Fahrzeugen der Euro 5 & 6 Norm ist zusätzlich eine Verbindung zum Zündungs-Plus (D+) erforderlich, welches ebenfalls am Elektroblock zu finden ist.
Es ist ratsam, die Kabelquerschnitte vor dem Einsatz höherer Ladeströme zu überprüfen. In vielen Situationen erfordert es dickere Kabel zwischen dem Ladewandler und den Batterien. Die Leitungen und das Trennrelais im Elektroblock (EBL) sind normalerweise nicht für hohe Ströme ausgelegt. Daher ist es meist nur möglich, einen Ladebooster mit einer Leistung von 25A oder 30A nachzurüsten. Solch ein Ladestrom von 25-30A ist für nahezu jedes Wohnmobil geeignet und ausreichend für Batteriebänke bis zu einer Kapazität von 300Ah.
Wenn du einen größeren Ladebooster installieren möchtest, ist eine Überprüfung der Verkabelung notwendig. In solchen Fällen sollten Kabel mit einem passenden Querschnitt, je nach Herstellerangabe, verwendet werden. Ggf. müssten neue Leitung verlegt werden, was mit einem erheblichen Arbeitsaufwand verbunden sein kann. Bei einem 50A Ladebooster kann der standardmäßige Anschluss zwischen Starterbatterie und Elektroblock (EBL) mit dem integrierten Trennrelais oft nicht erfolgen, da der Elektroblock (EBL) in der Regel nicht für den hohen Dauerstrom von 50A geeignet ist.
Deshalb ist Vorsicht geboten und es ist ratsam, den Hersteller des EBL zu konsultieren, um eine Freigabe für den maximalen Ladestrom zu erhalten, falls Zweifel bestehen.
Gerne sind wir hier auch behilflich.
Es gibt ein großes Angebot, wenn du nach einem Ladebooster fürs Wohnmobil suchst. Doch welchen Ladewandler kaufen?
Wir haben verschiedene Hersteller in unserem Produktsortiment und wollen die Vorzüge des Votronic B2B-Laders und des Ladeboosters Orion von Victron kurz und übersichtlich darstellen, denn jedes Modell hat auch seine Daseinsberechtigung:
| Merkmal | Votronic B2B-Lader | Victron Ladebooster Orion |
|---|---|---|
| Bluetooth | nein | ja |
| Betrieb ohne D+ | ja | ja |
| Ladung Starterbatterie | ja | nein |
| Kühlung | mit Lüfter | Kühlkörper passiv |
| Garantie | 3 Jahre | 5 Jahre |
Bei Victron Orion Tr-Smart führen wir beide Ausführungen – der Unterschied liegt in der Verkabelung:
Nicht isoliert: Ein gemeinsamer Massepol für Starter- und Aufbaubatterie. Einfachere Verkabelung, ausreichend, wenn beide Batteriesysteme ohnehin dieselbe Masse teilen – der Normalfall in den meisten Wohnmobilen.
Isoliert: Getrennte Massepole für Ein- und Ausgang (galvanisch getrennt per Transformator). Notwendig, wenn Starter- und Aufbaubatterie keine gemeinsame Masse haben, zum Beispiel bei manchen Booten oder speziellen Aufbaukonzepten.
Eine Sammlung der 7 häufigsten Fragen im Zusammenhang mit einem Ladebooster im Wohnmobil, die uns gestellt werden.
Das Anbringen eines kompakten 30A Ladeboosters gestaltet sich unkompliziert. Der Booster wird möglichst nah am Elektroblock angeschlossen. Hierfür erfolgt die Verbindung des Boosters in die Leitung der Starterbatterie.
In optimalen Fällen genügt es sogar, die Plus- und Minus-Kabel des Ladekabels einfach zu unterbrechen und mit den entsprechenden IN- und OUT-Anschlüssen des Ladeboosters zu verbinden. Das D+ Signal befindet sich am Elektroblock. Auch bei fehlender D+ Leitung können Victron Ladebooster problemlos funktionieren, sofern die Starterbatterie nicht über 230V oder Solarstrom geladen wird.
In den neuesten Fahrzeugen ist ein Ladebooster oft bereits standardmäßig verbaut, jedoch sollte man auch bei älteren Wohnmobilen eine Nachrüstung in Betracht ziehen. Insbesondere wenn man eine Lithiumbatterie installiert, wird ein Ladebooster unerlässlich.
Lithium-Batterien sind bekannt dafür, dass sie eine hohe Ladungsfähigkeit besitzen. Dieser Vorteil kann jedoch bei einer Ladung über die Lichtmaschine, insbesondere bei großen LiFePO4-Batterien, zu einem Problem führen.
Vor allem in einem bereits bestehenden Wohnmobilausbau kann eine zu schwache Verkabelung und unzureichende Absicherung die Ladung behindern.
In solchen Fällen kann entweder die Sicherung durchbrennen oder die Lichtmaschine aufgrund von Überlastung ausfallen.
Auch bei kleineren Lithium-Akkus kann das Batteriemanagementsystem (BMS) zum Engpass werden, wenn beispielsweise eine leistungsstarke Lichtmaschine zu hohe Ladeströme liefert und das BMS diese nicht verarbeiten kann.
In solchen Situationen greift das BMS ein und verhindert eine weitere Ladung.
Bevor man einen Ladebooster fürs Wohnmobil kauft, ist es wichtig, die Leistungsfähigkeit der Lichtmaschine zu überprüfen.
Besonders bei älteren Fahrzeugen, wie zum Beispiel alten Bussen und kleineren Fahrzeugen wie Pkw oder Minicampern könnte eine möglicherweise schwache Lichtmaschine verbaut sein. In solchen Fällen besteht die Gefahr, dass die Leistung der Lichtmaschine nicht ausreicht, um sowohl den Fahrzeugbetrieb als auch die Batterieladung gleichzeitig zu bewältigen.
Das kann zu einer Überhitzung der Lichtmaschine führen, wenn sie nicht ausreichend gekühlt wird.
Als Faustregel gilt: Der Ladebooster sollte höchstens 60% des Stroms ziehen, den die Lichtmaschine produziert.
Eine übermäßige Belastung der Lichtmaschine kann zu Überhitzung führen, insbesondere wenn der Motor längere Zeit im Leerlauf läuft. In solchen Situationen zieht der Ladebooster den vollen Strom, während die Kühlung der Lichtmaschine aufgrund der niedrigen Drehzahl möglicherweise nicht ausreichend ist. Daher sollte man darauf achten, dass der Ladebooster angemessen dimensioniert ist, um eine Überbelastung der Lichtmaschine zu vermeiden.
Beim Thema Lichtmaschine sollte man aber auch keinen 90 A Ladebooster verwenden, wenn die Lichtmaschine genau 90 A liefern kann. Schließlich benötigt auch das Fahrzeug im Betrieb einen gewissen Strom für Steuergeräte, Licht, Scheibenwischer usw.
Die Wahl des Kabelquerschnitts für den Ladebooster hängt von der Ladeleistung des Boosters und der Kabellänge ab.
Für eine Kabellänge von bis zu 6 Metern empfiehlt Victron einen Mindestkabelquerschnitt von 10mm².
Bei Votronic Ladeboostern kann das 90A Modell bis zu einem Kabelquerschnitt von 35mm² benötigen.
Die benötigten Kabelquerschnitte können auch in den Tabellen der Ladebooster-Anleitung abgelesen werden.
Es ist erforderlich, Sicherungen in die Plusleitung beider Batterien einzubauen.
Der Wert der Sicherungen sollte sich nach dem maximalen Strom des Ladeboosters richten und etwa 20% darüber liegen.
Die entsprechenden Sicherungswerte sollten im Datenblatt oder der Anleitung des Herstellers zu finden sein.
Wenn der Ladebooster in eine bereits vorhandene Wohnmobilverkabelung eingebaut wird, sind die notwendigen Sicherungen in den meisten Fällen bereits vorhanden.
Das hängt von zwei Dingen ab: der Kapazität deiner Batterie (in Ah) und dem Ladestrom deines Boosters. Grob gilt: Ladezeit ≈ Batteriekapazität ÷ Ladestrom. Ein 50Ah-Verbrauch mit einem 30A-Ladebooster braucht also grob 1,5–2 Stunden Fahrzeit, bis die Batterie wieder voll ist – in der Praxis oft etwas länger, weil die letzten Prozent langsamer geladen werden.
Nicht ganz. Technisch ist ein Ladebooster auch ein DC-DC-Wandler, weil er Gleichspannung wandelt – der Unterschied liegt bei uns im Shop aber vor allem in der Funktion, nicht in der Spannungsebene. Ein Ladebooster/B2B-Lader lädt gezielt eine Batterie mit einer Ladekennlinie während der Fahrt.
Ein DC-DC-Wandler liefert dagegen eine stabile, geregelte Gleichspannung für empfindliche Verbraucher – zum Beispiel LED-Beleuchtung, die exakt 12V statt der schwankenden 12–14,6V der Bordbatterie braucht – oder überbrückt unterschiedliche Spannungsebenen (12V zu 24V oder umgekehrt).
Manche DC-DC-Wandler lassen sich zusätzlich als Ladegerät nutzen, das ist aber nicht ihr Hauptzweck. Mehr dazu findest du in unserer DC-DC-Wandler-Kategorie.
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