Trockentoilette Wohnmobil, Komposttoilette selber bauen

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Wir haben mit der Trockentoilette die passende Lösung für unser Wohnmobil gefunden. Eine tolle Alternative zum altbekannten Campingklo oder Porta Potti. Deswegen möchten wir euch in diesem Beitrag von der sogenannten Komposttoilette bzw. Humustoilette berichten. Außerdem zeigen wir euch, wie man die Komposttoilette ganz einfach und günstig selber bauen und in das Wohnmobil oder den Wohnwagen integrieren kann. Welche Vorteile bietet diese Campingtoilette ohne Chemie und Wasser? Gibt es auch Nachteile? Wie funktioniert eigentlich die Weiterentwicklung der Trockentoilette als sogenannte Trenntoilette?

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Porta Potti, Campingklo und Chemie

Wer kennt es nicht, das Campingklo mit der blauen Flüssigkeit. Wonach riecht es, wenn ich einen Laden mit Campingzubehör betrete oder in ein Wohnmobil oder Wohnwagen steige? Richtig, nach der Chemietoilette. Man möchte meinen, das ist der normale Wohnmobilgeruch. Selbst die verschlossenen Flaschen mit der „blauen Chemie“ (es gibt sie mittlerweile auch in grün) verströmen diesen sehr eindringlichen „Duft“.

Auch wir hatten uns anfangs für ein Porta Potti Campingklo entschieden, da wir sie schon als unsere Wohnwagen Toilette kannten. Was von uns allerdings nicht bedacht wurde, war die Tatsache, dass wir nicht permanent an Campingplätzen stehen, um das Campingklo jederzeit leeren zu können. Außerdem sind wir nicht nur 3 Wochen unterwegs, sondern über einen Zeitraum von mehreren Jahren. Da nutzen wir die Campingtoilette täglich und selbst der größte Tank, mit 22 Litern, reicht dann nur bedingt.

Solange wir in Norwegen von der Infrastruktur für Wohnwagen und Wohnmobile verwöhnt waren, ging es auch recht gut. Aber auch hier wurde der Reiserhythmus vom Füllstand der Campingtoilette vorgegeben. Können wir noch stehen bleiben oder sollen wir lieber weiterfahren, um unser Campingklo leeren zu können?

Besonders unangenehm wurde es, als Robby mit ihrer Blasenentzündung zu kämpfen hatte. Wir mussten nach 3 Tagen wieder los, um die Chemietoilette zu entleeren, obwohl wir ein einem sehr schönen Stellplatz standen und eigentlich Bettruhe verordnet war.

Wir brauchen eine Campingtoilette ohne Chemie

Als wir die Grenze zu Finnland überschritten hatten, war es gänzlich vorbei mit dem Entsorgungsluxus. Dort gab es außer an Campingplätzen keine Möglichkeit, die Campingtoilette mit ihrer „spritzigen Art“ an einer Entsorgungsstation zu leeren.

Als mir bei einer der Toilettenentleerungen ein paar Spritzer des Inhalts an den Beinen und im Gesicht gelandet sind, begannen wir unsere normale Chemietoilette infrage zustellen. Es muss eine andere Lösung her, wenn wir in Deutschland unseren Zwischenstopp einlegen. Von da ab informierten wir uns über verschiedene Möglichkeiten und fassten u. a. die Trockentoilette, Komposttoilette bzw. Trenntoilette ins Auge.

Die Komposttoilette kannten wir schon

Uns war die Trockentoilette, Komposttoilette bzw. Humustoilette im Vorfeld schon bekannt. Wir kümmerten uns aber nicht weiter um diese Alternative zum Chemieklo. Die Bedenken, ein sog. Plumpsklo ins Wohnmobil oder den Wohnwagen zu bauen, war zu abstrakt. Doch das änderte sich schnell, nachdem wir in Finnland ankamen.

In Finnland gibt es an vielen Rastplätzen und Wanderwegen diese Komposttoiletten. Um mit der Verwirrung der unterschiedlichen Namen aufzuräumen, egal ob es als Trockentoilette, Komposttoilette oder Humustoilette bezeichnet wird, die Funktionsweise ist die Gleiche. Den einzigen Unterschied macht die Trockentrenntoilette, welche den Urin von den Feststoffen trennt, doch dazu später mehr.

Im Grunde fällt und läuft das Ganze in einen Eimer und wird mit einem „Streugut“ überdeckt (Sägespäne, Rindenmulch). Was mir beim ersten Betreten auffiel: „Es riecht ja fast gar nix, wie kann das sein?“ Wer kennt nicht die Dixi-Toiletten, auf die man ab und an trifft und welche einem schon mal den Atem rauben können? Aber bei besagter Komposttoilette ist wirklich kein Geruch wahrnehmbar.

Woran liegt das? Die Feuchtigkeit wird durch das Streugut aufgenommen und der fäkale Geruch kann nicht oder nur sehr gering entstehen, denn die Mischung macht den Geruch.

Der Unterschied von Trockentoilette und Trenntoilette

Die Trenntoilette ist quasi eine Weiterentwicklung der Trockentoilette. Wie der Name schon sagt, wird das Flüssige vom Festen getrennt gesammelt. Aber welchen Vorteil hat das Ganze in Bezug auf den Einbau in einem Wohnmobil oder Wohnwagen?

Bei der „normalen Trockentoilette“ landet alles in einem Eimer. Im Grunde ist das kein Problem, weil durch das Streugut die Feuchtigkeit aufgenommen wird. In der Praxis steht die Komposttoilette aber an einem festen Standort und der Humus, der durch diese Art der Kompostierung entsteht, kann später mit einer Schaufel entnommen, und als Dünger weiter verwendet werden.

Im Wohnmobil oder Wohnwagen ist das Ganze aber nicht besonders praktikabel. Wir müssen den Eimer bzw. unsere Sammeltüte aus der Komposttoilette entnehmen und entsorgen. Wenn man sich überlegt, dass der überwiegende Teil unserer Ausscheidungen flüssig ist, haben wir sehr schnell eine volle und schwere Tüte.

Abhilfe schafft hier die Trennung in Fest und Flüssig. Das Flüssige wird in einem Tank gesammelt und das Feste fällt in einen Eimer mit Beutel. Der Urin kann über eine normale Toilette oder bei einer Entsorgungsstation entsorgt werden. Die Mülltüte hält mindestens 2 Wochen und kann einfach in einer Mülltonne entsorgt oder kompostiert werden. Natürlich nur, wenn man sich für kompostierbare Müllbeutel entschieden hat.

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Herzstück der Trockentrenntoilette ist der Trenneinsatz, der eine Separierung der Ausscheidungen möglich macht. Wir haben uns für einen Trenneinsatz der Firma Separett entschieden, die sich auf diese Art der Toilette spezialisiert hat und auch fertige Modelle für Haus und Garten anbietet. Um auch den kleinsten Anflug von Geruch zu verhindern, ist noch ein Lüfter integriert, der dauerhaft läuft und die „schlechte“ Luft aus der Trockentoilette absaugt. Es handelt sich um einen sehr kleinen und sparsamen Lüfter. An unserem Batteriemonitor nehmen wir den Lüfter fast nicht wahr.

 

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Unsere Lösung – Die Trockentrenntoilette selber bauen

Trockentoilette, Trenntoilette, Trockentrenntoilette, Komposttoilette, WohnmobilIn unserem LKW gibt es nur begrenzt Platz. Deswegen ist die fertige Standardlösung der Trockentoilette für uns nicht geeignet, vom Preis einmal abgesehen (gut 1000,– Euro). Aber zum Glück gibt es einen Trenneinsatz für „kleines Geld“ zu kaufen. Dieser Trenneinsatz nennt sich Separett PRIVY 501 und ist zum selber Bauen der Trockentrenntoilette gedacht. Neben dem mitgelieferten Deckel ist er auch mit einem handelsüblichen Toilettendeckel kompatibel. Auch ein Lüfter ist erhältlich, um die Komposttoilette geruchsfrei zu halten und eine Trocknung der Feststoffe zu gewährleisten.

Dazu kann man noch einen LüftersatzRohre, eine Rohrabdeckung und einen Eimer mit Deckel dazu bestellen. Außerdem benötigt man noch einen Urinkanister für die flüssigen Ausscheidungen und einen Anschlussdeckel für den Schlauch. Dann nur noch  Holz, Schrauben, Scharniere und Winkel und schon hat man alles um seine Komposttoilette selber zu bauen.

Komposttoilette selber bauen

Im Grunde haben wir eine Holzkiste gebaut, in die wir oben ein Loch für den Trenneinsatz gesägt haben. Von vorne kann die Kiste geöffnet werden, um den Eimer zu entnehmen.  Geschlossen wird diese Holzklappe einfach mit einem Push-Lock. Für uns eine praktikable und platzsparende Lösung, welche sich mit Sicherheit in jedem anderen Fahrzeug ebenso realisieren lässt. Folgende Bauteile werden benötigt, um sich seine eigene Komposttoilette zu bauen. Aber auch als Gartentoilette ohne Wasseranschluss ist die Trockentrenntoilette geeignet.

Material und Werkzeug um seine Trenntoilette selber zu bauen
PRIVY 501
Urinkanister
Lüftersatz
Rohre
Rohrabdeckung
Eimer
Anschlussdeckel
Push-Lock
Holz
Schrauben
Scharniere
Winkel
Schraubendreher
Akkuschrauber
Bohrer
Stichsäge (Handkreissäge für gerade Schnitte)
Lochsäge
Meterstab
Bleistift

 

Wie viel Holz benötigt wird und auch die Anzahl der Schrauben ist sehr individuell. Wir haben z. B. nur eine Seitenwand, den Deckel für den Trenneinsatz und die Klappe vorne benötigt, da wir die Trockentrenntoilette in die Ecke unseres Badezimmers montiert haben. Die Mindesttiefe für die Komposttoilette ist x mm und die Breite sollte mindestens x mm sein, um den Trenneinsatz befestigen zu können und auch eine gewisse Stabilität zu erreichen. Bei der Höhe haben wir uns an einer „normalen“ Toilette orientiert und sind bei x mm gelandet, um bequem darauf sitzen zu können. Es wurden 40 mm dicke Kiefernholzplatten verwendet, welche an einem Gerüst aus Holzbalken befestigt wurden.

Auffangbehälter Trenntoilette mit Trenneinsatz

 

Der Eimer wird durch eine einfache Holzkonstruktion vor Verrutschen gesichert, was selbst im stärksten Gelände wunderbar funktioniert. Der Push-Lock kann mithilfe einer Lochfräse montiert werden, der genau für Holzplatten mit einer Dicke von 40 mm geeignet ist.

Den Urinkanister mit 22 Litern haben wir außerhalb unseres Fahrzeugs in einer Staukiste verbaut. Das Abluftrohr wurde von uns durchs Dach nach oben geführt und entsprechend abgedichtet.

Urinkanister Trockentoilette

Unsere Tipps für den Eigenbau im Wohnmobil

    • Der Eimer, der bestellt werden kann, ist in meinen Augen sehr teuer. Wir haben uns einen Standard-Mörteleimer mit 20 Liter Fassungsvermögen vom Baumarkt gekauft. Der hat uns lediglich 4,– Euro gekostet. Allerdings hat er keinen Deckel, den wir aber bis jetzt auch noch nicht vermisst haben.
    • Die Rohre für die Abluft sind Standard DN75 Rohre. Wir haben uns Rohre für Regenrinnen besorgt, weil diese UV-beständig sind. Sie sind etwas teurer als Abwasserrohre, aber viel günstiger als die Abluftrohre, die man mitbestellen kann.
    • Der Urinkanister sollte eine Entlüftung haben, damit die Luft entweichen kann. Sonst könnte sich bei Temperaturänderungen der Kanister ausdehnen und das Flüssige läuft nicht mehr in den Kanister. Hauptsächlich kann das passieren, wenn der Urinschlauch in relativ vielen Bögen verlegt werden muss. Dafür haben wir einfach einen 10mm Schlauch mithilfe eines Kanisteranschlusses angebracht. Durch ein Loch wird der Schlauch aus unserem Staukasten gelegt. Sollte man einmal vergessen den Kanister zu leeren, oder man mit relativ vollem Tank im Gelände unterwegs sein, wird über den Entlüftungsschlauch die Flüssigkeit nach außen geleitet und verteilt sich nicht im Staukasten. Bis jetzt das bei uns aber noch nicht passiert.
    • Wir empfehlen einen Weithalskanister, dieser lässt sich einfacher entleeren.

 

Und wie ist das jetzt mit dem Entsorgen?

Ablaufschlauch Trenneinsatz Trockentoilette

Der Schlauch ist flexibel und wird bei Entnahme nach oben gedrückt.

Der Eimer wird von vorne aus der Holzkiste der Trockentoilette entnommen und die Tüte verschlossen. Der Inhalt kann entweder kompostiert oder mit dem normalen Hausmüll entsorgt werden, es ist ja keine Chemie drin. Babywindeln wirft man schließlich auch in den Hausmüll. Allerdings ist eine Kompostierung nur mit kompostierbaren Müllbeuteln** sinnvoll und umweltgerecht.

Der Urinbehälter wird vom Schlauch getrennt und entweder in einer normalen Toilette oder an einer Entsorgungstation für Chemietoiletten entleert.

FAQ

Wir haben unseren Beitrag vor gut einem Jahr veröffentlicht und freuen uns sehr über die viele positiven Rückmeldungen. Ein paar Fragen tauchen immer wieder auf und so ist es an der Zeit für ein paar FAQs.

Wie oft entleeren wir unsere Trenntoilette?

Den Eimer der Trenntoilette entleeren wir nur ca. alle 2-3 Wochen. Der Urinkanister reicht uns für ca. 1 Woche. Im Vergleich zum Chemieklo ist das eine gewaltiger Unterschied. Der Großteil der Ausscheidungen ist flüssig. Wenn man einen größeren Kanister und einen größeren Eimer nimmt, kann der Zeitraum natürlich noch ausgedehnt werden.

Brauche ich Streugut?

Im Grunde ist Streugut nicht nötig. Allerdings kann dadurch das „Trockenlegen“ positiv begünstigt werden. Wir benutzen hierfür Kleintierstreu (Sägespäne). Jedoch kann man auch diverse andere „Abdeckmittel“ verwenden, wie z. B. Kaffeepulver oder Erde. Das riecht dazu noch gut und der Nachfolger muss auch keinen Blick auf die Hinterlassenschaften des Vorgängers werfen. Bei dem fertigen Modell „Villa“ befindet sich eine Klappe über dem Eimer der Trockentoilette, die sich erst beim Setzen auf die Klobrille öffnet. Beim Selbstbausatz PRIVY 501 gibt es diese Klappe nicht. Allein aus geruchstechnischer Sicht ist bei der Trenntoilette kein Streugut nötig, denn der Lüfter sorgt dafür, dass man schlechte Gerüche gar nicht erst wahrnimmt.

Was mache ich bei Durchfall?

Es kann nicht schaden, bei Durchfall Streugut zu nutzen und die Trenntoilette bei Gelegenheit zu leeren. In der gesamten Dauer unserer Nutzung blieb es natürlich auch nicht aus, dass wir selbst von einer Darmverstimmung heimgesucht worden sind. Wie bei der Toilette zuhause ist bei einer Magen-Darm-Grippe erhöht auf Sauberkeit zu achten.

Wie trifft Mann bzw. Frau?

Stehend kann die Trenntoilette nur schwierig benutzt werden. Beim Sitzen hat Man(n) keinerlei Schwierigkeiten in die richtige Öffnung zu treffen. Als Frau ist etwas Übung nötig. Es hilft, sich einfach etwas weiter vorne zu platzieren. Sollte dennoch am Anfang etwas daneben gehen, ist das nicht weiter tragisch. Es dauert nicht lange, bis man sich daran gewöhnt hat. Bis es so weit ist, einfach etwas Streugut verwenden und den Eimer der Trenntoilette öfters leeren.

Riecht die Trockentoilette wirklich nicht?

Gerade Robby war am Anfang ziemlich skeptisch, was das Thema Trockentoilette anbelangt. „Es kann doch nicht sein, dass man da gar nichts riecht“, war ihr O-Ton. Nachdem wir nun seit Anfang Oktober eine Trenntoilette im Wohnmobil haben, können wir das mit dem Geruch wirklich bestätigen. Das System funktioniert, egal ob bei 10 Grad oder bei 43 Grad. Der Lüfter sorgt dafür, dass man nicht mal während oder direkt nach dem Toilettengang Gerüche wahrnehmen kann. (Das wäre sicher auch eine Idee für manch öffentliche Toilette :-D)

Beim Entleeren des Eimers und des Urinkanisters der Trenntoilette sind fast keine üblen Gerüche zu erwarten. Wenn man natürlich direkt nach dem Toilettengang leert, wird einem mit Sicherheit etwas in die Nase steigen. Wem der Geruch eines Chemieklos nichts ausmacht, wird beim Leeren der Trenntoilette nur müde lächeln. Ganz geruchlos geht es nie vonstatten, wenn man seine Fäkalien entsorgt. Aber damit muss man als Camper leben.

Stinktier, Trockentoilette

 

Fazit

Wer sein Wohnmobil selbst ausbaut oder eine kostengünstige und angenehmere Alternative zum Chemieklo sucht, sollte sich mit dem Thema Trockentoilette bzw. Komposttoilette beschäftigen. Für uns ist diese Variante ein großer Zugewinn. Wir freuen uns über eine super Lösung in unserem Wohnmobil, die noch dazu umweltfreundlich ist. Es wird kein Trinkwasser für die Spülung benötigt und Chemie wird auch nicht gebraucht. Das Entleeren der Trockentoilette ist jederzeit möglich, ohne dass eine spezielle Entsorgungsstation benötigt wird.

Vorteile:

  • Keine Chemie
  • Kein Wasser nötig
  • Längere Leerungsintervalle
  • Keine speziellen Entsorgungsstationen nötig
  • günstig beim selber bauen
  • geringe Folgekosten
  • Klobrille wie Zuhause

Nachteile:

  • Entlüftung nötig
  • größerer Platzbedarf bei Fertigvariante
  • eventuell Sichtkontakt mit den eigenen Hinterlassenschaften

Hier findest du den Einsatz für die Trenntoilette, um deine Komposttoilette selbst bauen zu können und auch zwei verschiedene Varianten, der bereits fertigen Trockentoilette:

[asa1_teil]B01M0RTAWP[/asa]

Welche alternativen Möglichkeiten es für Toiletten im Wohnmobil gibt kannst du in unserem Campingtoiletten Beitrag nachlesen. Dort stellen wir die verschiedensten Möglichkeiten, mit all ihren Vor- und Nachteilen, vor.

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Über den Autor

Stefan
Stefan

Ich bin Stefan, der männliche Part des Projekts "Campofant". Ich halte die Technik am Laufen und bin mit der Fettpresse immer zur Stelle, wenn unser Fahrzeug Pflege braucht. Ich fotografiere leidenschaftlich gerne und schreibe Beiträge rund ums Thema Technik und Wohnmobil.

42 Kommentare

Kommentar hinterlassen
  • Hallo ihr beiden!

    ich bin kein Camper, aber interessierter ;). Bei einer Sache bin ich mir jetzt jedoch nicht sicher, ob ich es richtig verstanden habe. Ihr schreibt:

    Brauche ich Streugut? Im Grunde ist Streugut nicht nötig. […] Nachdem wir nun seit Anfang Oktober eine Trockentoilette im Wohnmobil haben können wir das mit dem Geruch wirklich bestätigen. Das System funktioniert.

    Versteh ich es richtig, dass der Kot – auch wenn er nicht abgedeckt werden würde – nicht riecht, weil er vom Urin getrennt ist!? Ich kanns ja ehrlich gesagt nicht glauben 😀

    Ich bin gespannt auf eure Antwort …

    Vg
    Fabio

    • Hallo Fabio,

      das können wir so bestätigen. Am Anfang hatten wir kein Einstreu in Verwendung und es gab trotzdem keine Gerüche. Irgendwann haben wir angefangen aus optischen Gründen etwas Einstreu darüber zu werfen.

      Ich kann dich aber gut verstehen, wir haben es am Anfang auch nicht glauben wollen, aber es liegt wohl wirklich an der Trennung von Fest und Flüssig. Wir haben die Toilette jetzt seit ca. 6 Wochen im Gebrauch und es riecht wirklich nichts 🙂

      LG Stefan

      • Hallo,

        da wir Komposttoiletten nun schon seit 20 Jahren anbieten und weltweit über 1000 Lösungen realisiert haben, erlaube ich mir auch einen Kommentar:

        unsere Hinterlassenschaft riecht natürlich!
        Mal mehr, mal weniger – je nach Menge und Konsistenz. Und diese hängt von Nahrung, Verdauung, u.s.w. ab.

        Aber ein oberflächlich abtrocknender Haufen riecht selbstverständlich nicht mehr wie ein Frischer. Kann man jeden Tag auf dem Gehweg testen, wenn ein Hund einfach so wohin kackt…

        Bleibt´s feucht oder es kommt noch Urin dazu (wie in der Campingtoilette oder günstigen Eimer-Varianten, ohne Separation), stinkt´s noch mehr.

        Daher wird häufig auch mit einem Streu gearbeitet, das die ganze Sache abdeckt und für zusätzliche Trocknung sorgt und sogar eine Kompostierung unterstützen kann.

        Will man aber sowohl während der Benutzung, als auch danach eine möglichst hohe Geruchsfreiheit haben, geht an einer guten Entlüftung kein Weg vorbei. Sie sorgt, je nach Ausführung, für ausreichenden Unterdruck, der jeden Geruch (auch aus dem Raum) in die Toilette und durch das Entlüftungsrohr zieht. Manchem reicht der Naturzug, Andere nehmen einen Windventilator. Wir empfehlen einen leistungsstarken Ventilator (ähnlich einem PC-Lüfter), die sehr sparsam arbeiten. Mit Solarmodul überhaupt kein Thema.

        Der oben erwähnte Original-Eimer macht auch durchaus Sinn, denn manche Beutel passen in der Größe genau zu ihm und er hat einen dicht schließenden Deckel – der spätestens bei einer Offroad-Fahrt, hohem Füllstand einer zeitweisen Nutzungs-Pause oder der Entleerung an einem entfernten Ort, gute Dienste tut.

        Wer das alles hochwertiger, komfortabler, betriebssicherer und schöner mag, kann auch zu fertigen Lösungen greifen, die z.T. auch eine Sichtschutzklappe bieten – solange der Platzt dafür ausreicht.

        Sollte der Link als „Werbung“ verstanden werden, bitte entfernen. Wir sind aber Deutschlands dienstältester Komplettanbieter in Sachen Autarkie, Freizeit und Solarstrom…

        Ciao

  • Toller Bericht, so sieht meine wohl auch bald aus.
    Frage, kann ich ein Bild mit hochgeklappter Brille haben? Wie habt Ihr das Problem mit dem Abstand zwischen Brille und dem blauen Einsatz gelöst?

    Grüße Andre

    • Hallo Andre,

      vielen Dank für deinen Kommentar :-).

      Ein Problem mit einem Abstand haben wir nicht bemerkt. Ich schicke dir noch ein paar Bilder mit komplett geöffneter Brille zu.

      Viele Grüße Stefan

  • Hi, das ist wirklich sehr interessant. Ich frage mich aber gerade, was passiert wenn der Kot mal nicht fest ist weil man bspw. irgendwas unverträgliches zu sich genommen hat. Da ja keine Spülung stattfindet muss man danach dann die komplette Toilette grundreinigen? Und treten dann aufgrund der Konsistenz doch Gerüche auf? Was passiert wenn aus versehen oder wie auch immer doch Wasser oder Urin in den Kot Tank gelangt? Viele Fragen für deren Beantwortung ich sehr dankbar wäre. 🙂

    LG

    björn

    • Hey,
      nein, muss man nicht. Du hast ja letztendlich nur den Sitz. Darunter befindet sich gleich der Eimer mit der Tüte ohne Zwischenräume. Somit landet egal bei welcher Konsistenz alles im Eimer und der Tüte. Die Konsistenz ändert am Geruch nichts. Allerdings macht es natürlich Sinn die Tüte dann öfter zu entleeren, wenn entweder Urin mit in die Tüte gelangt ist oder wenn man eine bakterielle Infektion hat. 🙂 Gerade am Anfang war das Zielen für Robby etwas „gewöhnungsbedürftig“. Da haben wir die Tüte dann schon ab und an entleert, obwohl sie noch nicht voll war. 🙂
      Liebe Grüße
      Stefan

    • Hey,
      ja, es macht auch aus unserer Sicht durchaus Sinn mit kompostierbaren Plastiktüten zu arbeiten. 🙂
      Ein Chemieklo können wir uns auch gar nicht mehr vorstellen.
      Liebe Grüße
      Stefan

  • Wir leben im Kastenwagen und haben (noch) eine „normale“ Chemietoilette. Die funktioniert auch soweit ganz ok, nur das Entsorgungs-Intervall ist uns auch zu kurz. Bei uns ist die Kassette nach 2 Tagen voll und nach spätestens 3 Tagen randvoll. Deshalb überlegen wir uns ebenfalls den Einbau einer Trenn-Toilette.

    Wir verstehen nur das mit dem Pippi-Behälter nicht ganz. Wenn man von 3,5 Litern Urin/Tag bei zwei Leuten ausgeht, kommt man bei einem 22-Liter-Kanister doch nur auf rund 6 Tage. Macht ihr die Hälfte der Zeit „ausser Haus“ Pippi oder trinkt ihr einfach so wenig?

    Wir hatten übrigens dieses Jahr ein paar ähnliche Reiseziele. Davon auch Tallinn. Dort könnt ihr beim nächsten mal auf dem Pirita Stellplatz stehen. Der hat zwar eine unterirdische Entsorgung, aber die braucht ihr vielleicht ja eh nicht dank Trenntoilette. http://living-in-a-box.ch/estland-haapsalu-und-tallinn/

    Liebe Grüsse Sabine und /Reto

    • Hallo ihr zwei,

      danke für euren Kommentar.

      Zum Zeitpunkt unserer Estland Runde hatten wir leider noch keine Trenntoilette. Dort nutzten wir fleißig die Komposttoiletten an den Camp-Sides, um die Entleerung unseres Chemieklos noch etwas hinaus zu zögern. 🙂

      Meist leere ich den Kanister nach 8-10 Tagen. Allerdings ist es durchaus so, dass wir gerade im Winter zu wenig trinken. Ich denke wir kommen somit zu zweit auf max. 2 Liter. Habe die Angabe im Beitrag allerdings mal auf 1-2 Wochen korrigiert. 🙂 Danke für euren Hinweis.

      Liebe Grüße Robby und Stefan

      • Vielen Dank für eure Antwort. Ein bis zwei Wochen ist aber ja eh auch schon Luxus. Wir müssen ja immer noch alle zwei bis drei Tage, wenn wir nicht gerade in der Nähe eines öffentlichen Klos sind.

        Liebe Grüsse Sabine und /Reto

    • Hey Edith, wir nehmen ganz normales 3-lagiges Toilettenpapier 🙂 Ohne große Besonderheiten und kein besonderes Campingklopapier 🙂
      Liebe Grüße
      Robby

  • Hallo, habe ein „Zerhacker-Klo“ , das ebenfalls ohne Chemie auskommt. Etwas Essig in den Tank, fertig. Hält ca ne Woche, natürlich abhängig von der Außentemperatur. Dennoch: HAVE FUN 🙂

    • Hey, ja, das ist auch eine gute Variante 🙂 Gibt ja unendlich viele Möglichkeiten. Irgendwann muss man sich für eine entscheiden 😀 Viele Grüße an dich 😀

  • Hi Ihr Zwei,

    wir nutzen ja nun schon eine ganze Weile unsere Nature’s Head und sind superglücklich damit. Der Vorteil gegenüber den Separetts ist mMn die Vermischung der Feststoffe mit der Kokosfaservorlage. Dadurch wird die Oberfläche vergrößert, die erhöhte Trocknung vermindert noch mal das Volumen und man benötigt nichts Zusätzliches zum Einstreuen.

    Liebe Grüsse, Harry

    • Hey Harry,

      das Nature’s Head haben wir auch schon gesehen. Auch diese Variante finden wir, vom System her, richtig klasse. Das einzige Manko daran ist der Preis. Diese Toiletten sind noch ziemlich teuer. Aber das sie einwandfrei funktionieren glaube ich sofort 🙂

  • Hallo Campofant-Stefan, das ist wahrlich ein prima Bericht zu Installation und dem Handling einer TrockenTrennToilette im Wohnmobil oder Wohnwagen.
    Die vielen positiven Erfahrungen damit aus dem Bereich Garten- und Ferienhaus lassen sich also gut auf den Wohnmobil – Sektor übertragen. Mit diesen Privy-Sets und etwas Eigenleistung bekommt man das offenbar maßgerecht und besonders kostengünstig hin. Ich werde den Bericht hier entsprechend für alle Neugierigen aus der Wohnmobilwelt empfehlen.
    Einzig die Links unten auf „amazon“ sind wohl nicht die beste Bezugsquelle , sicher jedenfalls eine mit höheren Preisen, da hier gegenüber anderen online-Anbietern die hohen Margen, die der Welt größtes Online-Warenhaus einstreicht voll zu Buche schlagen mit einem deutlich merkbaren Aufschlag bspw zu der anderen angeführten Spezialanbieter- Website..
    viele Grüße
    Wolfgang, der nächste Saison auch einen Caraven/Zirkuswagen entsprechend ausstatten möchte

    • Hallo Wolfgang,

      vielen dank für deinen Kommentar. Unter der Überschrift im Beitrag „Unsere Lösung…“ habe ich alle Teile verlinkt die wir benötigt haben. Wir haben bei diesem Shop alles gekauft, außer die Baumark-Artikel 🙂 Jedem bleibt es frei zu bestellen wo er möchte.

      Liebe Grüße

      Stefan

  • Hi,

    Fängt der Urin, der am Trichter hängen bleibt oder fängt es nicht an aus dem Karnister raus anzustinken? Wieso habt ihr den Urinkarnister außerhalb des Fahrzeugs verbaut, meint ihr man könnte ihn mit in den „Toilettenkasten“ integrieren? Danke für den informativer Eintrag und diesen tollen Blog!

    Liebe Grüße

    David

    • Hey David
      Schön das dir unser Blog gefällt 🙂 Also an der Toilette riecht gar nichts. Sollten Gerüche entstehen wird die „schlechte“ Luft einfach durch den Lüfter abgesaugt und nach draußen befördert. Natürlich muss man den Trichter immer wieder mal sauber machen, dann riecht da auch nichts. Den Kanister könnte man auch in den Toilettenkasten integrieren. Wegen der leichteren Handhabung haben wir ihn unter dem Fahrzeug verbaut.
      Ich hoffe wir konnten dir weiterhelfen 🙂 Wenn du noch weitere Fragen hast, einfach melden.
      Liebe Grüße
      Robby

  • Hallo Robby,
    Wie ist das mit Stromverbrauch des Lüfters? Kann ich den einfach an die Versorgerbatterie anschließen und verbraucht der nicht zuviel? Was ist das für ein Lüfter? Danke für die Antwort und noch eine wundervolle Zeit.
    Viele Grüsse Günter

  • Die Trockentoilette werden wir uns unter die Lupe nehmen. Vor allem, weil auch Finnland mit das Ziel ist. Nur mal sehen, wie wir das im Minicamper unterbringen können.

    • Hey Matthias,
      in Finnland hatten wir mit unserer Chemietoilette echt Probleme, da es nur die Entsorgungsmöglichkeit am Campingplatz gab. Da ist es mit der Trockentoilette schon wesentlich einfacher 🙂 Ja, im Minicamper könnte es platztechnisch vielleicht ein wenig eng werden, aber schaut einfach mal. Vielleicht gibt es eine Möglichkeit sie trotzdem unterzukriegen. 🙂
      Viele Grüße und schon mal viel Spaß in Finnland. Wir haben uns dort tierisch wohl gefühlt.
      LG Robby

  • Hallo ihr.
    Vielen Dank für die Inspiration. Ich werde versuchen die Standard-Thetford Toilette gegen eine Trocken-Trenntoilette zu tauschen.
    Eine Frage habe ich zu dem Belüftungsschlauch des Urinkanisters: Ist dieser unbedingt notwendig? Durch die Zuleitung ist das System doch offen und kann unterschiedlichen Druck durch Temperaturunterschiede ausgleichen, oder? Hab ich was falsch verstanden?
    Vielen Dank für den tollen Bericht und eure Unterstützung!
    Grüße, Marcl

    • Hallo Marcl,

      anfangs dachte ich das auch und hatte keine Entlüftung montiert. Als ich morgens aufgewacht bin, lief nichts mehr ab. Also habe ich den Kanister gecheckt, der war aufgebläht. Nach dem Öffnen des Kanisterdeckels lief alles wieder. Im Wohnmobil sollte die Verschraubungen ja dicht sein, damit nichts rauslaufen kann. Bei stationärer Montage ist das nicht so wichtig. Teilweise wird der Ablaufschlauch einfach in den Kanister gehängt.

      Das ganze ist jetzt eine Vermutung von mir, warum der Ablaufschlauch alleine nicht als Entlüftung reicht: Er wird nicht gerade nach unten verlegt, sondern über mehrere Biegungen. Darin könnte sich was anstauen wenn man z.B nicht ganz gerade steht.

      Du kannst es natürlich ohne den Belüftungsschlauch versuchen. Bei uns hat es nicht geklappt.

      Liebe grüße Stefan

      • Hallo,

        tolles Projekt! Ich werde das jetzt mal in unserem Wohnmobil nachbauen.

        Wie hast du das Enlüftungsschläuchen im Urintank befestigt? Wohin entlüftet der Urintank? In die Kiste, in der der Eimer steht?

        Herzliche Grüße

        Micha

        • Hallo Micha,

          vielen Dank für dein positives Feedback. ?

          Der Urinschlauch wird mit einer Schraubtülle am Kanister befestigt. Dazu muss ein Loch in den Kanister gebohrt werden und die Tülle wird mithilfe einer Dichtung und Mutter angeschraubt. Tankanschluss**

          Der Schlauch wird durch ein Loch in unserem Staukasten nach außen geführt. Theoretisch könnte man ihn auch einfach im Kasten lassen. Allerdings wird so bei einem Überlaufen die Flüssigkeit nicht im Kasten verteilt. (Vielleicht nur bei uns wichtig im Gelände bei relativ vollem Tank). Bei uns ist aber bist jetzt nichts über den Entlüftungsschlauch ausgetreten.

          Liebe grüße Stefan

  • Wir wollten im neuen Womo auch für 2 Wochen autark sein und haben uns deshalb auch für die TTT (separett weekend, ist etwas kleiner als die Villa) entschieden. Seit über einem Jahr begeistert, nie wieder Kassette! Allerdings haben wir den Urintank unterschätzt, unsere 35l bekommen wir zu zweit in gut einer Woche voll…(wir hatten vorher 12l Kassette…). Würde ich heute etwas größer wählen, aber Urin entsorgen ist ja kein Problem…

  • Moin Stefan,

    ich spiele grad mal im Kopf mit deinem Klo rum *grins*

    Also, deine Flüssigkeitsbehälter, wenn du den trennst zum Abkippen, dann hast du doch Öffnungen auf der Seite, oder nicht !?

    Wie ist das da angebracht oder was hast du um diese zu verschließen???

    LG auch an dein Mädel 😉 …und sag ihr, der Käsekuchen ist Lecker!!!

    Marco

    • Hallo Marco,

      auf dem Bild siehst du wo der Schlauch angeschlossen ist. Dafür gibt es einen Deckel zum verschließen. Also Schlauch wegschrauben, Deckel drauf, und den Kanister einfach rausziehen.

      Oh ja…… Der Käsekuchen ist wirklich lecker. Den darf es nur nicht zu oft geben, sonst gehe ich auf wie ein Hefekloß?

      LG Stefan

  • Mahlzeit,
    Ich befinde mich gerade auch beim Bau der TTT. Habe 2 Fragen dazu, wie groß darf der Abstand zwischen Eimer und der oberen Platte sein ? Wie wird der Eimer von vorne entnommen, ist da nicht der Schlauch im Weg?
    Gruß Dirk

    • Hallo Dirk,

      ich habe die Höhe der Toilette so gewählt, das man gut darauf sitzt. Du kannst dich an der Höhe einer normalen Toilette orientieren. Der Schlauch ist flexibel und der Eimer passt durch wenn ich den Schlauch auf die Seite schiebe. Der Eimer ist aus dem Baumarkt, ist ca. 27 cm hoch und hat einen Durchmesser von ca. 36cm

      LG Stefan

  • Hallo Stefan,
    ich habe mir die Separet in den Wohnbus eingebaut, und bin schon richtig gespannt darauf, wie sie dann auch funktionieren wird.

    Einzig die Entlüftung hab ich noch nicht eingebaut, da ich mir noch nicht sicher bin, ob ich diese durch die Wand oder das Dach gehen lassen soll.

    Wie habt ihr das gelöst? Dach oder Wand?
    Was habt ihr als Entlüftungskamin oder Wandgitter verwendet?

    würde mich über deine Antwort freuen.

    lg
    Martin

  • Jiiiha, wir haben im Februar auch umgebaut. Wir haben uns die Nature’s Head geleistet – und sind super zufrieden damit. Euer Bericht hatte mit einigen anderen Berichten zum Teil zu unserer Entscheidung beigetragen. Danke dafür!
    Gut, wir sind zu fünft und müssen den Urinbehälter entsprechend öfter leeren, doch das ist kein Problem, denn er ist weder unangenehm noch unhandlich und kann ja nahezu überall entleert werden.
    Ein Chemieklo kommt für mich gar nicht mehr in Frage. Das würde ich nicht mal mehr benutzen, wenn ich dafür extra Geld bekäme.
    Man fragt sich, warum noch kein Wohnmobilhersteller auf die Idee gekommen ist, das als „Sonderausstattung“ anzubieten. Wäre mal was revolutionäres und gut für unsere Umwelt (Thema Chemie und Wasserverbrauch).
    Wenn jemand noch eine weitere Meinung zur Entscheidungsfindung braucht – ich habe in Folge des Einbaus unserer Nature’s Head Trenntoilette auch einen Bebilderten Bericht geschrieben: https://felsundwald.de/trenntoilette

    Liebe Grüße
    Christa

  • Hallo ihr 2.

    Zur Zeit habe ich meinen Umbau noch mit einem Porta Potti geplant/umgesetzt.
    Ihr habt mich jetzt aber wirklich überzeugt, Ich will auch so eine Trenntoilette.

    Ich hatte bisher große Bedenken wegen eventl. Gerüche, bin da sagen wir: „etwas empfindlich“ 🙂

    Toller Bericht, der alle meine Fragen beantwortet hat.
    Weiterhin eine gute Reise und viel Erfolg mit eurem Blog!

    VG Andreas

    • Hallo Andreas,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Es freut uns sehr, dass wir dich bei deinem Vorhaben unterstützen können.

      Viele Grüße aus Portugal

      Stefan

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