So löst man verros­te­te und fest­sit­zen­de Schrau­ben

rostige Schrauben lösen

Verros­te­te oder fest­sit­zen­de Schrau­ben findet man nicht nur an alten Fahr­zeu­gen oder Oldti­mern, sondern sie begeg­nen uns im Alltag immer wieder. Deswe­gen möch­te ich heute erzäh­len, wie man rosti­ge Schrau­ben oder Mutter am besten lösen kann. Was macht man mit einem rund­ge­dreh­ten Schrau­ben­kopf, Mutter oder Inbus­schrau­be? Was, wenn die Schrau­be durch­dreht oder sie sogar abge­bro­chen ist? Wie entfer­ne ich abge­bro­che­ne Schrau­ben oder Steh­bol­zen bzw. ihre Reste, ohne das Gewin­de zu zerstö­ren?

Das passen­de Werk­zeug ist das A. und O.

Nichts ist so wich­tig wie passen­des und quali­ta­tiv gutes Werk­zeug. Dabei ist es egal, ob wir eine klas­si­sche Sechs­kant-, Inbus-, Kreuz-, Schlitz- oder Torx­schrau­be lösen möch­ten. Wenn der Schrau­ben­dre­her oder Ring­schlüs­sel nicht rich­tig sitzt, rutscht man bei fest­sit­zen­den Schrau­ben ab und zerstört den Schrau­ben­kopf.

 

  • Schlitz­schrau­be
    Der Klas­si­ker unter den Schrau­ben­köp­fen. Klas­sisch ist auch, dass dieser Schrau­ben­typ am häufigs­ten beschä­digt wird, wenn sie fest­sitzt. Das liegt an der Kraft­über­tra­gung und schlech­ten Führung des Schlitz­schrau­ben­dre­hers. Wenn die Möglich­keit besteht, soll­te man sie gegen Kreuz- oder Torx­schrau­ben erset­zen. Das erleich­tert zukünf­ti­ge Arbei­ten.
  • Kreuz­schlitz­schrau­ben
    Es gibt sie in unter­schied­li­chen Größen und Baufor­men und nur der passen­de Schrau­ben­dre­her oder Bit kann die maxi­ma­le Kraft über­tra­gen. Die beiden gängigs­ten Vari­an­ten sind der Pozid­riv und der Phil­lips Schrau­ben­kopf. Wählt man den Falschen, bekommt man entwe­der die Schrau­be nicht auf und/oder beschä­digt sie.
phillips, Pozidriv
Links Pozid­riv, rechts Phil­lips
  • Inbus
    Beim Innen­sechs­kant, wie der Inbus eigent­lich rich­tig heißt, spielt die Quali­tät des Werk­zeugs und die Sauber­keit des Schrau­ben­kopfs eine große Rolle. Innen­sechs­kant­schlüs­sel aus der Schrau­ben­tü­te des Möbel­bau­sat­zes reichen oft nur für den Metall­schrott. Hier lohnen sich Inbus­schlüs­sel als Steck­nuss oder Bits aus dem Fach­han­del.
  • Torx
    Die Torx­schrau­be könn­te man quasi als Weiter­ent­wick­lung der Innen­sechs­kant­schrau­be bezeich­nen. Durch die Bauform können, im Vergleich zum Inbus, höhe­re Kräf­te über­tra­gen werden, ohne dass der Schrau­ben­kopf Scha­den nimmt. Eben­so sind ein saube­rer Schrau­ben­kopf und gutes Werk­zeug Pflicht.
  • Sechs­kant­schrau­be
    Mit diesem Typ werden wir wahr­schein­lich über­wie­gend zu kämp­fen haben. Idea­ler­wei­se öffnet man sie mit einem Steck- oder Ring­schlüs­sel. Die Bauform des Werk­zeugs ist eben­falls ausschlag­ge­bend. So werden die meis­ten Ring­schlüs­sel 12-kantig ausge­führt, um ihn bei Platz­man­gel einfa­cher auf den Schrau­ben­kopf zu bekom­men. Das geht aller­dings auf die Kraft­über­tra­gung und so wird manche Schrau­be schnel­ler rund­ge­dreht, als man schau­en kann. Idea­ler wäre ein Sechs­kant­steck­schlüs­sel, wie er in den meis­ten Ratschen­käs­ten zu finden ist. Auch ein Schlag­schrau­ber kann hilf­reich, wenn es der Platz zulässt.

Nur wenn wir nicht mit einem Steck- oder Ring­schlüs­sel auf die Schrau­be kommen, soll­ten wir einen Gabel­schlüs­sel verwen­den. Dieser greift nur an zwei Stel­len und ist somit einer der Köni­ge unter den Schrau­ben­kopf­kil­lern.

Soweit zu den gängigs­ten Ausfüh­run­gen. Es gibt noch eine Viel­zahl weite­rer Syste­me. Wenn sich die Schrau­be nicht heraus­dre­hen lässt, ist die Heran­ge­hens­wei­se aber fast so, wie bei den “Stan­dard-Schrau­ben­köp­fen”.

Wie kann man rosti­ge Schrau­ben lösen?

Gera­de beim Kfz sind Schrau­ben und Muttern oft den Witte­rungs­ein­flüs­sen schutz­los ausge­lie­fert. Korro­si­on ist die häufigs­te Ursa­che für fest­sit­zen­de Schrau­ben. Aber auch Verschmut­zun­gen wie Sand, Schlamm oder das Salz im Winter sorgen für schein­bar unlös­ba­re Schraub­ver­bin­dun­gen. Beson­de­re Freu­de berei­tet das Lösen von rosti­gen Schrau­ben an der Auspuff­an­la­ge.

Aber es hilft nichts, irgend­wie müssen wir die Dinger schließ­lich los bekom­men. Im Vorfeld kann man aber schon ein paar Maßnah­men ergrei­fen, um sich die Arbeit zu erleich­tern.

Sauber­keit

Zuerst befrei­en wir die Schrau­ben­köp­fe von Rost, Schmutz- oder Lack­res­ten, damit unser Werk­zeug vernünf­tig grei­fen kann. Beson­ders wich­tig ist das bei Innen­sechs­kant, Torx- oder Kreuz/Schlitzschrauben. Wenn z. B. in der Innen­sechs­kant­schrau­be zu viel Schmutz sitzt, kann der Schlüs­sel nicht weit genug hinein­ge­steckt werden. Die Folge ist unter Umstän­den ein Rundre­hen der Schrau­be.

Eine Hand­draht­bürs­te eignet sich perfekt zum Reini­gen verschmutz­ter oder rosti­ger Schrau­ben. Am besten schrubbt man auch die Mutter und das Gewin­de. Ohne Rost dreht es sich gleich viel leich­ter.

Rost­lö­ser / Krie­ch­öl

Zusätz­lich kann der Einsatz von Rost­lö­ser oder Krie­ch­öl wahre Wunder bewir­ken. Deshalb gilt auch hier: “Wer gut schmiert, der gut fährt”. Wich­tig ist hier­bei, dass das Öl eine gewis­se Zeit braucht, um seine Wirkung entfal­ten zu können. Also sprüht man zuerst die Schraub­ver­bin­dung ordent­lich ein und lässt dem Mittel­chen lange genug Zeit, um in das Gewin­de zu krie­chen. Diese Maßnah­me kann bei fest­sit­zen­den Schrau­ben schon die halbe Miete sein.

Kriechöl, Rostlöser, WD40

Sanf­te Schlä­ge auf den Hinter­kopf… ähh Schrau­ben­kopf

Auch diese etwas gröbe­re Akti­on kann helfen fest­sit­zen­de oder rosti­ge Schrau­ben gang­bar zu machen. Aber bitte nicht mit aller Gewalt und vor allem nicht auf das Gewin­de. Even­tu­ell bedient man sich auch eines Dorns, um den Schrau­ben­kopf nicht zu beschä­di­gen. Zweck ist es, durch die Vibra­tio­nen die Vorspan­nung der Schrau­be und Rost zu lösen. Vorsicht ist aber bei Torx, Innen­sechs­kant oder Kreuz-/Schlitz­schrau­ben gebo­ten. Hier soll­te man auf keinen Fall direkt mit dem Hammer auf den Schrau­ben­kopf schla­gen.

rostige schrauben lösen

Torx und Co.

Um bei diesen Schrau­ben trotz­dem etwas in Schwin­gung zu verset­zen, nutzen wir einfach unse­re Werk­zeu­ge als Über­trä­ger. Wir klop­fen auf unse­ren Schrau­ben­dre­her, Bit oder unse­re Innen­sechs­kant­nuss. Ein weite­rer Vorteil, wir sorgen so dafür, dass das Werk­zeug wirk­lich rich­tig im Schrau­ben­kopf sitzt. Bei Innen­sechs­kant­schrau­ben wende ich diese Tech­nik immer an. Natür­lich soll­te vorher der Dreck raus­ge­kratzt werden.

Inbus einschlagen

Mach mich heiß…

Nichts löst rosti­ge und/oder fest­sit­zen­de Verschrau­bun­gen besser als Wärme. Als Hilfs­mit­tel dient mir persön­lich eine Lötlam­pe. Aber auch ein Auto­gen­schweiß­ge­rät kann hier­für genutzt werden. Dazu wird die Schraub­ver­bin­dung einfach ordent­lich erhitzt und anschlie­ßend ganz normal mit dem Werk­zeug geöff­net. Mit dieser Metho­de gehen wirk­lich die meis­ten fest­sit­zen­den Schrau­ben auf.

Achte bitte darauf, dass sich keine brenn­ba­ren oder hitze­emp­find­li­chen Teile in Reich­wei­te befin­den.

Mist, jetzt ist der Schrau­ben­kopf trotz­dem kaputt

Leider passiert es trotz aller Vorar­bei­ten, der Schrau­ben­kopf ist rund und unser Werk­zeug greift nicht mehr rich­tig. Jetzt ist guter Rat teuer. Aber irgend­wie müssen wir dieses wider­spens­ti­ge Dinge trotz­dem aufbe­kom­men. In diesem Fall bedie­ne ich mich unter­schied­lichs­ter Metho­den, je nach Art des Schrau­ben­kop­fes.

Rund­ge­dreh­te Schrau­ben lösen

  • Die Meißel­me­tho­de
    Sofern es der Platz zulässt, setze ich mit einem Meißel am Schrau­ben­kopf an und versu­che mit gut dosier­ten Schlä­gen die Schrau­be zu lösen. Der rich­ti­ge Winkel des Werk­zeugs ist hier­bei ausschlag­ge­bend. Setze ich den Meißel zu steil an, schla­ge ich nur eine Kerbe ein. Ist der Winkel zu flach, trage ich Mate­ri­al vom Schrau­ben­kopf ab. Hier ist etwas Übung gefragt.

rundgedrehte Schraube lösen

Je nach Platz kann der Meißel entwe­der oben oder seit­lich des Schrau­ben­kop­fes ange­setzt werden.Anwendbar ist diese Lösung bei allen gängi­gen Schrau­ben.

  • Die Torx­me­tho­de
    Spezi­ell bei rund­ge­dreh­ten Inbus­schrau­ben kann das Einschla­gen eines Torx­bits helfen. Hier­bei sucht man sich eine augen­schein­lich passen­de Größe aus und schlägt ihn in die Inbus­schrau­be. Gutes Werk­zeug über­lebt diese Akti­on meist unbe­scha­det, Schrott­werk­zeug eher nicht. Anschlie­ßend dreht man die Schrau­be wie gewohnt heraus.

Klappt meist bei Inbus-, Torx-, und manch­mal auch bei Kreuz­schrau­ben. Den Werk­zeug­ein­satz bekommt man mit einer Zange oder einem Hammer aus dem Schrau­ben­kopf.

  • Die Schweiß­me­tho­de
    Je nach Verfüg­bar­keit, Wärme­emp­find­lich­keit und Platz, kann auch eine neue Mutter oder Schrau­be auf den rund­ge­dreh­ten Schrau­ben­kopf geschweißt werden. Zusätz­li­cher Vorteil, wir führen Hitze zu, was das Lösen der fest­sit­zen­den Schrau­be zusätz­lich begüns­tigt. Natür­lich soll­te man darauf achten, die Schrau­be nicht mit dem Gewin­de zu verschwei­ßen.

Rund­ge­dreh­te Muttern lösen

Bei einer Hutmut­ter ist die Meißel­me­tho­de noch recht einfach. Bei “norma­len” Muttern kann es schnell mit einem zerstör­ten Gewin­de enden. Hier darf wirk­lich nur seit­lich an der Mutter ange­setzt werden, wenn das Gewin­de unbe­schä­digt blei­ben soll.

verrostete Mutter lösen

Kann ein Defekt des Gewin­des verkraf­tet werden, flext man die Mutter mit einem Trenn­schlei­fer einfach seit­lich ab, um die Wand­stär­ke und die Span­nung der Verschrau­bung zu schwä­chen. Wenn es sich um eine Schrau­be mit Mutter handelt, köpfe ich die Schrau­be.

Der Mutter­n­spren­ger

Wenn an einem Motor oder ande­ren heik­len Bautei­len geschraubt wird, kann ein soge­nann­ter Mutter­n­spren­ger ein nütz­li­ches Tool sein. Er wird auf die Mutter gesetzt und sprengt mithil­fe eines einschraub­ba­ren, meißel­för­mi­gen Keils die Wand. Das Gewin­de bleibt in den über­wie­gen­den Fällen intakt. Ein Manko gibt es dennoch. Der Mutter­spren­ger braucht Platz, den man manch­mal einfach nicht hat, z. B. am Auspuff­krü­mer oder bei versenk­ten Muttern.

Links­aus­dre­her Nuss

Ein weite­res Werk­zeug ist ein Mutter­n­lö­ser. Dank seines Profils frisst er sich beim, Versuch die Mutter zu lösen, in den defek­ten Kopf.

Dieses Werk­zeug eignet sich nicht nur für Muttern, sondern auch für rund­ge­dreh­te Sechs­kant­schrau­ben. Wie beim Mutter­n­spren­ger braucht man aber genug Platz, um die Ratsche mitsamt dem Aufsatz auf die Schrau­be zu bekom­men. 

 

Abge­bro­che­ne Schrau­be entfer­nen

Jetzt wird es rich­tig unan­ge­nehm, sofern es sich nicht um eine Schrau­ben/­Mut­ter-Kombi­na­ti­on handelt. Steh­bol­zen oder Schrau­ben reißen meist da, wo das Gewin­de endet. Somit schließt die abge­bro­che­ne Schrau­be mit dem Gehäu­se ab und kann nicht mit einer Zange ange­packt werden. Um jetzt den Rest der abge­bro­che­nen Schrau­be zu entfer­nen, gibt es mehre­re Heran­ge­hens­wei­sen.

Vorsicht beim Schrau­be anboh­ren

Die Vorar­beit ist bei allen Lösun­gen gleich. Wir müssen zuerst genau in der Mitte der Schrau­be ein Loch bohren. Vorher unbe­dingt einen Körner benut­zen, um dem Bohrer die rich­ti­ge Rich­tung zu geben. Ist die Bruch­stel­le schräg, soll­te sie am besten plan gefeilt werden. Durch das Bohren wird zum Einen die Struk­tur der Schrau­be geschwächt und sie lässt sich leich­ter bewe­gen. Zum Ande­ren schaf­fen wir Platz für den Einsatz diver­ser Werk­zeu­ge.

schraube ausbohren
Vor dem Bohren eine Körnung setzen

Man muss drin­gen darauf achten, dass der Bohrer nicht abbricht. Im schlimms­ten Fall steckt er genau­so fest wie die Schrau­be und unser Problem hat sich dras­tisch verschlim­mert.

Schraube ausbohren

Rostlöser/Kriechöl und Wärme können das Lösen von abge­bro­che­nen Schrau­ben erleich­tern.

Arbei­ten mit dem Links­aus­dre­her

Wenn man im Inter­net sucht, stößt man über kurz oder lang auf den soge­nann­ten Links­aus­dre­her.  Es handelt sich hier um ein koni­sches Werk­zeug, meist aus gehär­te­tem Stahl, welches sich beim Eindre­hen in das Bohr­loch im Schrau­ben­rest verkeilt. Link­aus­dre­her gibt es in verschie­de­nen Durch­mes­sern, je nach Schrau­ben­grö­ße. Meist werden auch Anga­ben zur Größe des Bohr­lochs gemacht.

 

Meine Erfah­run­gen mit dieser “Wunder­waf­fe” sind aller­dings eher durch­wach­sen. Durch die koni­sche Form kann sich der abge­bro­che­ne Steh­bol­zen oder Schrau­ben­rest dehnen und sitzt damit noch fester im Gewin­de­gang. Beim Versuch die Schrau­be zu lösen, hat man dann nicht selten einen abge­bro­che­nen Links­aus­dre­her in seiner Bohrung stecken.

Durch das sprö­de Mate­ri­al gibt es auch keine Warnung vor dem Abbre­chen. Es macht schlicht und einfach “Knack” und das Ding bricht wie Glas. Bei billi­gen Links­aus­dre­hern steigt diese Gefahr noch weiter. Gehär­te­ter Stahl lässt sich nur schwer bis gar nicht ausboh­ren. Mit einem abge­bro­che­ner Links­aus­dre­her wird es rich­tig lustig.

Wenn rosti­ge oder fest­sit­zen­de Schrau­ben beim Öffnen abreis­sen, hat man je nach Schrau­ben­grö­ße, schon mit ordent­li­cher Kraft gedreht. Das hält meist auch kein Links­aus­dre­her aus ohne zu brechen, selbst wenn wir die Schrau­be durch das Bohren geschwächt haben.

Ich persön­lich würde nur zu diesem Werk­zeug grei­fen, wenn mir beim Fest­zie­hen ein Steh­bol­zen oder eine Schrau­be abge­ris­sen ist. In diesem Fall ist das Gewin­de nicht verrot­tet und das Entfer­nen klappt meist ohne Proble­me. Am besten nutzt man für die Links­aus­dre­her ein Wind­ei­sen.

Abge­bro­che­ne Schrau­be mit einem Torx raus­dre­hen

Abge­bro­che­ne Schrau­ben entfer­ne ich persön­lich vornehm­lich mit einem Torx-Bit. Dazu wird eben­falls ein Loch in die Mitte der Schrau­be gebohrt.

Wich­tig in Bezug auf die Größe ist, das Loch nicht zu klein oder zu groß zu wählen. Ein zu klei­ner Bit kann weni­ger Kräf­te über­tra­gen und das Bohr­loch franst aus. Bei einem zu großen Loch dehnen wir die Schrau­be und verkei­len sie im Gewin­de.

Abgebrochene Schrauben entfernen

Ich nehme eine Bitgrö­ße, welche unge­fähr den halben Durch­mes­ser des Schrau­ben­rests besitzt. Wich­tig ist auch hier, vernünf­ti­ges Werk­zeug zu verwen­den. Ein abge­bro­che­ner Torx-Bit hat ähnli­che Auswir­kun­gen wie ein abge­bro­che­ner Bohrer oder Links­aus­dre­her.

Jetzt schlägt man mit einem Hammer den Torx in das gebohr­te Loch und entfernt mit dem passen­den Werk­zeug die abge­bro­che­ne Schrau­be.

Torx einschlagen

Nun schraubt man die Reste vorsich­tig aus dem Gewin­de.

festsitzende Schrauben lösen

Diese Metho­de führt bei mir nahe­zu immer zum Erfolg.

abgebrochen Schraube entfernen

Damit Schrau­ben beim Fest­zie­hen nicht abrei­ßen, kann der Einsatz eines Dreh­mo­ment­schlüs­sels hilf­reich sein.

 

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4 Kommentare

  • Mein Mann meint, er benut­ze einen Schlag­schrau­ber zum Lösen fest­sit­zen­der Schrau­ben. Man kann verschie­de­ne Bits drauf stre­cken, und beim Drauf­schla­gen wird das Teil vorne gedreht. Das funk­tio­nie­re ganz gut, meint er, weiß aber nicht, ob es so ein Werk­zeug über­haupt noch gibt.
    Grüß­le
    Ursel

    • Hallo Ursel,

      danke für Deine Ergän­zung.

      wer einen pneu­ma­ti­schen Schlag­schrau­ber besitzt hat es etwas einfa­cher. Sofern man genü­gend Platz hat ihn an der Schrau­be anzu­set­zen bekommt man so eini­ges auf, was mit einer Ratsche fast unmög­lich erscheint. Schrau­ben sind damit aber auch ganz schnell abge­ris­sen oder rund­ge­dreht.

      Liebe Grüße

      Stefan

      • Hallo Stefan,
        Ursel meint wahr­schein­lich einen Hand­schlag­schrau­ber, welcher durch beherz­tes drauf­schla­gen, der zu lösen­den Schrau­be, einen kräf­ti­gen Dreh­im­puls versetzt. Ich benut­ze ihn oft bei den Kreuz­schrau­ben, mit denen die Brems­schei­be beim PKW fest ist.
        Z.B. so einer http://m.tbs-aachen.de/item/313033363438?gclid=EAIaIQobChMIwrzd5IuP2gIVSWwbCh3N9gP7EAQYBSABEgJZpPD_BwE
        Ps:Deine Tips find ich gut. Den mit dem Torx, welcher in die aufge­bohr­te Schrau­be geschla­gen wird, kann­te ich noch nicht.

      • Hallo Chris­ti­an,

        vielen Dank für Deine hilf­rei­che Ergän­zung. Den Hand­schlag­schrau­ber hatte ich persön­lich gar nicht auf dem Schirm.

        Ja, die lieben Kreuz­schrau­ben an den Brems­schei­ben. 😂 Die können einen manch­mal wirk­lich ärgern.

        Liebe Grüße

        Stefan

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