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LiFePO4-Batterien für dein Wohnmobil – vom kompakten Untersitz-Akku bis zum 750Ah-Kraftpaket für maximale Autarkie. Seit Jahren nutzen wir diese Batterien selbst und führen bewusst nur wenige, gut getestete Marken statt eines möglichst großen Sortiments. Hier findest du praxisnahe Hilfe bei Kapazität, Einbau und Modellwahl.
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Die Begriffe werden im Alltag oft munter durcheinandergebracht – LiFePO4, Lithium-Ionen-Akku, LiFe-Akku, LiPo. Kurz eingeordnet, damit klar ist, wovon wir hier sprechen:
Streng genommen ist LiFePO4 eine von mehreren Zellchemien innerhalb der übergeordneten Familie der Lithium-Ionen-Batterien – der Ladungstransport funktioniert bei allen über Lithium-Ionen.
Der Unterschied liegt im Kathodenmaterial: Smartphones, E-Bikes oder Elektroautos nutzen meist Nickel-Mangan-Cobalt- oder ähnliche Zellchemien (im Alltag oft vereinfacht “Lithium-Ionen-Akku” genannt), die auf hohe Energiedichte optimiert sind, dafür aber empfindlicher auf Beschädigung oder Überladung reagieren.
Für Wohnmobile hat sich dagegen die Lithium-Eisenphosphat-Technologie durchgesetzt – kurz LiFePO4 oder auch Lithium-Eisenphosphat-Akku genannt. Sie verzichtet auf Cobalt, Mangan und Nickel, ist dadurch chemisch stabiler und gilt als die sicherste verbreitete Lithium-Zellchemie.
Bei Campofant findest du ausschließlich LiFePO4-Batterien – wenn wir von “Lithium-Batterie” sprechen, meinen wir also immer diese Technologie.
Ein Blick auf den Aufbau erklärt auch, warum Batterien mal mit “12V”, mal mit “12,8V” angegeben sind: Eine LiFePO4-Zelle hat eine Nennspannung von 3,2V. Vier Zellen in Reihe geschaltet ergeben die für Wohnmobile übliche 12,8V-Batterie (vereinfacht als “12V” bezeichnet), acht Zellen in Reihe die 25,6V-Variante für 24V-Bordnetze.
Wir haben bei uns verschiedene Arten von Lithium-Batterien im Angebot, je nachdem, wofür du sie benutzen willst. Hier eine kurze Erläuterung, welche Batterie für was geeignet ist:
1.) Lithium Bordbatterien fürs Wohnmobil
Die klassische Versorgungsbatterie von 80 – 750Ah in verschiedensten Ausführungen. Wahlweise mit Heizung oder ohne, App-Überwachung über Bluetooth oder auch W-Lan.
2.) LiFePO4-Starterbatterien
Von BullTron bieten wir Starterbatterien mit LiFePO4 an, wahlweise mit 55Ah oder 118Ah Kapazität. Diese Batterien haben keine Heizung, aber können trotzdem bei Minusgraden geladen werden.
3.) Stützbatterien für Clesana-Toiletten
Für die Clesana-Toilette gibt es von BullTron eine sogenannte Stützbatterie mit Lithium-Technologie. Diese Batterie ist nur für diesen Einsatzzweck gedacht.
4.) Mover-Batterie
Die MOOVER ist die LiFePO4 für den Wohnwagen mit Mover.
Die Kapazität einer Batterie wird in Amperestunden (Ah) angegeben. Damit lässt sich aber wenig anfangen, solange du nicht weißt, wie viel Energie das tatsächlich bedeutet. Die Umrechnung ist simpel: Ah × Spannung = Wattstunden (Wh).
Beispiel: Eine BullTron 105Ah Polar hat bei 12,8V rechnerisch rund 1.344 Wh nutzbare Energie (105 × 12,8).
Ein Kompressorkühlschrank mit rund 40 Watt Dauerleistung würde diese Batterie damit rein rechnerisch etwa 33 Stunden am Stück versorgen (1.344 ÷ 40) – in der Praxis kommen natürlich noch weitere Verbraucher wie Licht, Laptop oder Wasserpumpe dazu, die die Laufzeit verkürzen. Wie viel Kapazität du für deinen tatsächlichen Alltag brauchst, ermittelst du am zuverlässigsten mit unserem Solarrechner statt mit Pi-mal-Daumen-Schätzungen.
LiFePO4-Batterien lassen sich über Solar, per Ladebooster während der Fahrt oder mit einem passenden 230V-Ladegerät laden – und vertragen dabei deutlich höhere Ladeströme als Blei-Batterien. Wichtig ist nur, dass Ladespannung und Ladekennlinie zur Batterie passen. Alles zu Ladeströmen, Kälte-Laden und den richtigen Einstellungen für dein vorhandenes Ladegerät erklären wir ausführlich in unserem Ratgeber zum Laden von LiFePO4 (siehe unten).
LiFePO4-Zellen verzichten im Gegensatz zu den meisten anderen Lithium-Chemien auf Cobalt, Mangan und Nickel. Das macht sie chemisch deutlich stabiler: Ein thermisches Durchgehen (“Thermal Runaway”), wie es bei Lithium-Ionen-Akkus in Smartphones oder E-Bikes im Schadensfall vorkommen kann, ist bei LiFePO4 praktisch ausgeschlossen. Das ist einer der Hauptgründe, warum sich diese Zellchemie im Camper – auf engem Raum, oft in Wohnnähe verbaut – durchgesetzt hat.
Seit über sechs Jahren beschäftigen wir uns täglich mit Lithium-Batterien – nicht nur in der Beratung und im Verkauf, sondern auch im eigenen Einsatz. Wir nutzen LiFePO4-Batterien verschiedener Hersteller selbst in unserem autarken Strom-Setup und wissen aus erster Hand, worauf es im Alltag ankommt und welche Lösungen wir guten Gewissens empfehlen können.
Die folgenden Fragen helfen dir, die richtigen Lithium-Batterie fürs Wohnmobil zu finden:
1. Wie viel Kapazität brauche ich tatsächlich – nicht gefühlt?
Viele Camper überschätzen ihren Bedarf deutlich. Wer seinen realen Verbrauch kennt, vermeidet unnötig große und teure Systeme. Bei der Berechnung hilft unser Solarrechner.
2. Wie wird im Alltag geladen?
Beim Fahren, mit Solar, Landstrom oder einer Kombination daraus – nicht jede Nutzung stellt die gleichen Anforderungen an Batterie und Ladeinfrastruktur.
3. Wo soll die Batterie eingebaut werden?
Untersitz, Technikfach, Zwischenraum oder Stauraum: Platz, Maße und Einbausituation sind oft entscheidender als reine Kapazitätsangaben. Wie der Einbau konkret abläuft, zeigt unsere Umrüst-Anleitung (siehe Ratgeber-Übersicht unten).
4. Kann die vorhandene Ladeinfrastruktur weiter verwendet werden?
Viele Camper haben bereits Ladegerät und Ladebooster verbaut. Da stellt sich häufig die Frage, ob EBL & Co. weiter benutzt werden können, denn nicht immer haben sie eine Lithium-Einstellung. Wie du das prüfst, steht Schritt für Schritt in unserem Umrüst-Ratgeber (siehe unten).
5. Wie wichtig sind Support, Erfahrung und langfristige Verfügbarkeit?
Unterschiede zeigen sich meist nicht beim Einbau, sondern im Betrieb – Monate oder Jahre später. Hier profitiert man, wenn man auf einen namhaften Hersteller mit Sitz in Deutschland bzw. Europa gesetzt hat.
6. Welche Anforderungen stellt der TÜV an zu verbauende Komponenten?
Seit Sommer 2025 hat der TÜV die Anforderungen nochmal konkretisiert, die an das BMS von LiFePO4-Batterien beim Einbau in einem Camper gestellt werden. Deswegen findest du die Angabe zu ECE R10.6 direkt bei den Produkten.
7. Die Daten richtig interpretieren
Hersteller geben oft zwei Werte an – einen kurzfristigen Spitzenstrom und den tatsächlich dauerhaft belastbaren Entladestrom. Für die Auswahl zählt immer der Dauerentladestrom, nicht der Spitzenwert. Dieser ist lediglich hilfreich bei Geräten, die beispielsweise einen hohen Anlaufstrom haben. Die genauen Werte je Modell findest du in unserem Lithium-Batterie-Vergleich (siehe unten).
Bevor du dich für ein bestimmtes Modell entscheidest, hilft eine grobe Einordnung nach Kapazitätsklasse. Die folgenden Empfehlungen sind unsere ehrliche Einschätzung aus dem eigenen Sortiment – nicht die einzig richtige Wahl, aber eine gute Orientierung und Hilfestellung.
Für Gelegenheitscamper oder als kompakter Einstieg mit kleinen Verbrauchern wie Smartphone, Laptop, Kamera o. Ä.
• Standard-Empfehlung:
BullTron 105Ah POLAR – passt bis zu zweimal unter den Sitz, mit Heizung, Bluetooth und App, wiegt rund 10,5 kg und ersetzt damit ein deutlich schwereres Blei-Pendant gleicher Leistung.
• Besonders kompakt/schmal:
BullTron 100Ah SLIM – nur 5,8 cm hoch, ideal für Zwischenboden- oder Wandmontage statt klassischer Sitzkonsole.
Für alle, die 2 – 3 Tage autark unterwegs sein wollen und einen Kühlschrank o. Ä. betreiben.
• Standard-Empfehlung:
BullTron 165Ah POLAR – mit Heizung, zwei CAN-Bus-Anschlüssen, für Untersitz-Montage ausgelegt.
• Besonders klein und kompakt:
BullTron 170Ah POLAR – mit Abmessungen von 267 x 163 x 178 mm ist diese Lithium-Batterie kaum größer als ein Toaster und findet selbst im kleinsten Staufach oder unterm Sitz Platz.
• Kompakt, aber mit mehr Kapazität:
BullTron 210Ah POLAR – mit nur 155 mm Breite spürbar schmaler als vergleichbare Modelle in dieser Klasse.
Für längere Standzeiten, Vollzeit-Vanlife oder Homeoffice im Camper.
• Standard-Empfehlung:
BullTron 320Ah POLAR – für Untersitz-Montage ausgelegt, mit Heizung.
• Besonders leistungsstark:
BullTron 350Ah POLAR – laut Hersteller fast genauso groß wie eine klassische 95Ah Blei-Batterie, dabei mit Doppel-BMS und 300A Dauerentladestrom.
Für alle, die große Verbraucher wie Klimaanlage, Backofen, Thermomix ohne Einschränkung wie zuhause nutzen wollen, die großen Kraftpakete mit mehr als 500Ah Kapazität.
• Untersitz ohne Umbau:
Wattstunde 500Ah NOVA Core 2 – passt laut Hersteller ohne Modifikation unter den Sitz, 7 Jahre Herstellergarantie.
Als Alternative zur Wattstunde ist die BullTron 540Ah ebenfalls eine große Lithium-Batterie fürs Wohnmobil, die problemlos unter den Sitz passt. 5 Jahre Hersteller-Garantie.
• Maximum:
BullTron 750Ah POLAR – die größte Kapazität in unserem Sortiment mit 500A Dauerentladestrom. Wichtig: Bei 22 cm Höhe passt sie nur mit Modifizierungen an der Sitzkonsole unter den Fahrersitz eines Fiat Ducato.
Eine Frage, die uns tatsächlich häufig gestellt wird: Lieber eine große Batterie kaufen (z. B. eine BullTron 540Ah) oder zwei kleinere parallel schalten (z. B. zweimal BullTron 270Ah)? Rechnerisch kommt am Ende dieselbe Gesamtkapazität raus, trotzdem gibt es echte Unterschiede.
Für zwei kleinere Batterien spricht: mehr Flexibilität beim Einbau, wenn dir kein durchgehender Platz für eine große Batterie zur Verfügung steht – etwa zwei getrennte Staufächer statt einem großen; geringeres Einzelgewicht beim Ein- und Ausbau; und fällt eine der beiden Batterien aus, steht dir mit der zweiten immer noch ein Teil deiner Kapazität zur Verfügung, statt komplett ohne Strom dazustehen.
Für eine große Batterie spricht: weniger Verkabelungs- und Absicherungsaufwand, nur eins statt zwei getrennter Systeme, und in der Regel ein etwas günstigerer Preis pro Ah als bei zwei kleineren Batterien zusammen.
Grundsätzlich gilt: Reicht dir eine einzelne Batterie nicht aus, lassen sich LiFePO4-Batterien meist parallel schalten, um die Gesamtkapazität zu erhöhen.
Wichtig: Nicht jeder Hersteller erlaubt das mit unterschiedlichen Kapazitäten – bei den meisten müssen die Batterien identisch sein. BullTron gibt bei seinen Akkus das Parallelschalten von Batterien mit unterschiedlicher Kapazität dagegen explizit frei.
Willst du stattdessen die Systemspannung erhöhen (z. B. zwei 12V-Batterien in Reihe zu 24V), empfehlen wir zusätzlich einen Battery Balancer wie den Victron Battery Balancer. Er gleicht Spannungsunterschiede zwischen den beiden in Reihe geschalteten Batterien aus – das interne Balancing jeder Batterie kann das nämlich nur innerhalb der eigenen Zellen leisten, nicht zwischen zwei Batterien.
Prüfe vor dem Kauf immer im Datenblatt deiner Batterie, ob eine Parallel- oder Reihenschaltung vom Hersteller freigegeben ist.
Du willst nicht durch dutzende Modelle scrollen, sondern direkt sehen, was andere Camper tatsächlich am häufigsten kaufen? Hier stellen wir dir unsere sieben meist verkauften LiFePO4-Batterien mit allen wichtigen technischen Daten direkt gegenüber – sortiert nach echten Verkaufszahlen, nicht nach Marketing.
| Modell | Nennkapazität | Gewicht | Maße (L × B × H) | Dauer-Entladestrom | Max. Entladestrom | Garantie |
|---|---|---|---|---|---|---|
| BullTron 270Ah POLAR | 270Ah / 3.456Wh | 24 kg | 355 × 178 × 189 mm | 200A | 400A | 5 Jahre* |
| BullTron 185Ah POLAR | 185Ah / 2.368Wh | 16 kg | 355 × 175 × 189 mm | 200A | 400A | 5 Jahre* |
| BullTron 320Ah POLAR | 320Ah / 4.096Wh | 25,7 kg | 367 × 189 × 253 mm | 200A | 500A | 5 Jahre* |
| BullTron 170Ah POLAR | 170Ah / 2.176Wh | 15 kg | 267 × 163 × 178 mm | 200A | 400A | 5 Jahre* |
| BullTron 105Ah POLAR | 105Ah / 1.344Wh | 10,5 kg | 279 × 175 × 189 mm | 150A | 300A | 5 Jahre* |
| BullTron 350Ah POLAR | 350Ah / 4.480Wh | 31 kg | 355 × 189 × 220 mm | 300A | 1.000A | 5 Jahre* |
| BullTron 750Ah POLAR | 750Ah / 9.600Wh | 60,5 kg | 360 × 380 × 220 mm | 500A | 1.000A | 5 Jahre* |
* Die vollen 5 Jahre BullTron-Hersteller-Garantie gelten nur beim Kauf über einen gelisteten BullTron-Fachhändler wie Campofant. Bei anderen Händlern reduziert sich der Anspruch auf die gesetzliche 2-Jahres-Gewährleistung.
Hinweis: Aktuell sind alle sieben Bestseller BullTron-Modelle – kein Zufall, sondern das Ergebnis der echten Verkaufszahlen 2026. Du suchst einen Vergleich über mehrere Marken hinweg (z. B. Wattstunde, Victron, Super B)? Den findest du diese in unserem Lithium-Batterie-Vergleich nach Kapazität von 100 – 300Ah.
Hier eine kurze Einordnung der deutschen und niederländischen Hersteller, deren Lithium-Batterien wir führen – damit du schneller zur passenden Lösung findest. Mit allen Produkten haben wir jahrelange Erfahrungen und zufriedene Kunden. Wenn du ausschließlich Batterien mit geringen Abmessungen für die Montage unter dem Sitz suchst, wirst du bei den Untersitz-LiFePO4 fündig.
Tipp: Die Ergebnisse unseres Langzeittests für BullTron findest du im Beitrag Erfahrungen mit BullTron-Batterien.
Unsere meistverkaufte und am besten getestete Marke: maximale Leistung auf kleinstem Raum, hohe Kapazitäten bis 750Ah. Als einzige der hier geführten Marken mit expliziter Freigabe zum Parallelschalten von Batterien unterschiedlicher Kapazität.
Ebenfalls in kompakter Größe und mit 7 Jahren Hersteller-Garantie findest du bei den Wattstunde Lithium-Batterien Kapazitäten von bis zu 500Ah.
Bei der Super B LiFePO4 kann 100 % ihrer Kapazität genutzt werden. Dank ihrer hohen Lade- und Entladeströme ist sie für verschiedenste Einsätze optimiert.
Für leistungsstarke Systeme mit Victron-Integration, die passende LiFePO4-Batterie mit externem BMS oder mit den neuen Super Packs auch mit internem BMS und Heizung.
Nicht automatisch – das hängt von Fahrzeugtyp, Sitzkonsole und der gewählten Kapazität ab. Miss vorher unbedingt nach. Speziell für die Montage unter dem Sitz haben wir eine eigene Auswahl an Untersitz-LiFePO4 zusammengestellt.
Die Preisspanne ist groß, und der Preis allein sagt wenig über die Qualität aus. Ob sich der Aufpreis gegenüber einer Blei-Batterie lohnt, hängt stark davon ab, wie lange und wie autark du unterwegs bist – über die Zyklenzahl gerechnet relativiert sich der höhere Anschaffungspreis meist deutlich. Die komplette Rechnung inklusive Selbsteinbau- und Werkstattkosten findest du in unserem Ratgeber zu Laufzeit, Kosten und Auswahl (siehe unten).
Für den groben Überblick reicht die App der meisten Batterien. Für eine wirklich genaue Überwachung – gerade bei kleinen Strömen haben Apps Probleme diese zu erfassen, deswegen ist ein separater Shunt oder Batteriecomputer die präzisere Lösung und empfehlenswert.
Für die reine Qualität ist der Produktionsort nicht entscheidend, viele namhafte Marken lassen ohnehin in Asien fertigen. Entscheidend ist, ob Importeur oder Hersteller einen verlässlichen deutschen bzw. europäischen Service bietet – vor allem im Garantiefall zeigt sich der Unterschied. Mehr dazu in unserem Ratgeber zu Laufzeit, Kosten und Auswahl (siehe unten).
Der Dauerentladestrom deiner Batterie muss zur Dauerleistung deines Wechselrichters passen – und der maximale kurzfristige Entladestrom der Batterie sollte mindestens so hoch sein wie die maximale kurzfristige Leistung des Inverters. Hier sollte man auch nicht zu knapp kalkulieren. Die genauen Werte je Modell findest du in unserem Lithium-Batterie-Vergleich (siehe unten), mehr zu Wechselrichtern generell in unserer Wechselrichter-Kategorie.
Ja – meist durch Parallelschaltung für mehr Kapazität bei gleicher Spannung. Details und Herstellerbesonderheiten (z. B. bei unterschiedlichen Kapazitäten) findest du weiter oben im Abschnitt “Eine große oder mehrere kleine”.
Nein – dieser Rat kursiert vor allem aus der Smartphone-, Laptop- und E-Auto-Welt, wo meist eine andere Lithium-Chemie (NMC) verbaut ist. Diese Zellen haben eine steil ansteigende Spannungskurve nahe der vollen Ladung, was dort tatsächlich Stress auf die Zelle ausübt – deshalb die verbreitete 80-Prozent-Empfehlung.
LiFePO4-Zellen wie in unseren Batterien haben eine deutlich flachere Spannungskurve und sind bei voller Ladung chemisch stabiler, die Regel lässt sich also nicht einfach übertragen. Im Gegenteil: Die meisten BMS brauchen sogar regelmäßige Vollladungen, damit sich die einzelnen Zellen balancieren können. Nur bei sehr langer Standzeit von mehreren Monaten ist es sinnvoll, die Batterie nicht dauerhaft bei 100 % zu lagern.
Unsere Empfehlung: Benutz deine Lithium-Batterie im Wohnmobil, lade sie regelmäßig voll, um auch die komplette Kapazität verfügbar zu haben, aber vermeide es, sie vollzuladen und dann lange ungenutzt stehen zu lassen.
Die Umrüstung von Blei auf Lithium ist kein Hexenwerk und der Aufwand beim Austausch hängt stark von der bereits vorhandenen Verkabelung und Ladeinfrastuktur ab. Ist kein Ladebooster vorhanden und sind die bereits verlegten Batteriekabel vom Querschnitt zu klein, dann ist der Aufwand größer. Ansonsten ist der Austausch tatsächlich Plug & Play und relativ gering.
Du brauchst einen professionellen Einbau? Sprich uns an, wir vermitteln dir gerne den Kontakt zu unsere Partnerwerkstatt.
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