1000 Watt Kombi-Wechselrichter 24V MultiPlus 24/1200/25 Victron
- 1.000 W Dauerleistung bei 25 °C (1200 VA), Spitzenleistung 2.400 W
- Für 24V-Batterien, Ladegerät mit 25A Ladestrom
- Netzvorrangschaltung (Transferschalter) bis 16A, PowerControl und PowerAssist
- Batterieanschluss über Schraubklemmen, Batterietemperatursensor im Lieferumfang
- 406 × 250 × 100 mm (H × B × T), 8,2 kg
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Auf einen Blick
- 1.000 W Dauerleistung bei 25 °C (1200 VA), Spitzenleistung 2.400 W
- Für 24V-Batterien, Ladegerät mit 25A Ladestrom
- Netzvorrangschaltung (Transferschalter) bis 16A, PowerControl und PowerAssist
- Batterieanschluss über Schraubklemmen, Batterietemperatursensor im Lieferumfang
- 406 × 250 × 100 mm (H × B × T), 8,2 kg
Produktbeschreibung
Der Victron MultiPlus 24/1200/25-16 (Artikelnummer PMP242120000) vereint Sinus-Wechselrichter, Batterieladegerät und Netzumschaltung in einem Gerät. Er liefert 1000 W Dauerleistung bei 25 °C und lädt die 24V-Batterie mit bis zu 25A. Hängt Landstrom oder ein Generator am Eingang, schaltet er die Verbraucher durch und lädt die Batterie. Fällt der Eingang weg, übernimmt der Wechselrichter.
Die „1200“ im Namen sind 1200 VA, nicht 1200 W. Was dauerhaft nutzbar ist, steht im nächsten Abschnitt.
Wie viel Watt hat der MultiPlus 24/1200/25-16?
Dauerhaft 1000 W bei 25 °C, 900 W bei 40 °C und 600 W bei 65 °C. Die Spitzenleistung liegt bei 2400 W. Die „1200“ in der Typenbezeichnung ist die Scheinleistung in VA; nutzbar sind die Watt-Werte. Plane deine Verbraucher danach.
Für wen passt er, und wo liegen die Grenzen?
Er passt zu einer 24V-Batteriebank. Bei 1000 W fließen auf der 24V-Seite rund 42A (Beispielrechnung mit 25,6 V und 94 % maximalem Wirkungsgrad). Bei niedriger Batteriespannung steigt der Strom für dieselbe Leistung, und weitere DC-Verbraucher an der Batterie kommen dazu. Kabel, Sicherung und vor allem die Batterie müssen das dauerhaft leisten können. Victron empfiehlt für dieses Gerät eine Batteriekapazität von 70–400Ah; das ist eine Empfehlung, keine Pflicht. Der Transferschalter ist für 16A ausgelegt; das Handbuch beschreibt nur einen AC-Ausgang.
Platzbedarf und Maße
Höhe 406 × Breite 250 × Tiefe 100 mm, 8,2 kg (Handbuch Kap. 8 und Victron-Produktseite). Lass rundum mindestens 10 cm Freiraum zur Kühlung. Zeichnung zur Artikelnummer: siehe Download.
Batterie: LiFePO4 und BMS
Bei LiFePO4 reicht die Amperestundenzahl allein nicht. Prüfe im Datenblatt deiner Batterie:
- Dauerentladestrom: Er muss mindestens den oben genannten Strom tragen, zuzüglich weiterer DC-Verbraucher. Sinkt die Batteriespannung, steigt der Strom.
- Spitzenstrom: Bei kurzzeitig bis 2400 W liegt der Batteriestrom deutlich höher; das BMS muss das kurzzeitig zulassen.
- Spannungseinbruch: Hohe Ströme lassen die Spannung absinken. Unterschreitet sie die Abschaltschwelle, schaltet der Wechselrichter ab.
- Ladestrom: Der Ladestrom lässt sich begrenzen. Die Batterie muss den eingestellten Wert aufnehmen dürfen.
Einstellung für LiFePO4: Bei Drop-in-Batterien mit eingebautem BMS stellst du in VictronConnect bei den Ladegerät-Einstellungen den Lithium-Modus ein. Ladespannungen und die Unterspannungsabschaltung richten sich nach der Anleitung deines Batterieherstellers. Im Lithium-Modus findet keine Temperaturkompensation statt (Victron nennt als Normalbereich 5–40 °C). Batterien mit Victron-BMS oder CAN-Anbindung werden anders eingebunden; dafür gelten die Anleitungen von Victron und dem Batteriehersteller.
Netzvorrang, PowerControl und PowerAssist
Liegt am AC-Eingang eine passende Spannung an, schaltet das Gerät sie zu den Verbrauchern durch und lädt die Batterie. PowerControl begrenzt die Belastung von Landstrom oder Generator, der übrige Strom lädt die Batterie. PowerAssist ergänzt bei Lastspitzen die Leistung der externen Quelle mit Batteriestrom. Das Eingangsstrom-Limit ist ab Werk auf 12A eingestellt; die niedrigste zulässige Einstellung für PowerAssist beträgt 2,4A.
Anschluss und Einbau
Victron schreibt vor, dass die Installation durch eine qualifizierte Elektrofachkraft erfolgen muss.
- Batteriekabel: Victron empfiehlt 25 mm² (1,5–5 m). Der Anschluss erfolgt über Schraubklemmen; beim Anschließen einen isolierten Steckschlüssel verwenden. Bei Verpolung wird das Gerät beschädigt, die interne Sicherung kann dabei auslösen.
- Kabel und Sicherung sind nicht im Lieferumfang. Zwei Dinge solltest du trennen: Die internen Gerätesicherungen (Bolzensicherungen MIDI oder BF1, 32 V; Tabelle „Internal DC Fuses“ in Kap. 4.2 des Handbuchs) schützen das Gerät selbst. Die externe Sicherung der Batterieleitung (Kap. 4.3) legst du nach deiner Installation aus, also nach Kabelquerschnitt, Leitungslänge und Batterie. Die internen Werte sind deshalb keine Empfehlung für die externe Sicherung. Sicherung, Halter und Kabel besorgst du separat; besprich die Auslegung gern vorab mit uns.
- Aufstellort: trocken, gut belüftet, möglichst nah an der Batterie und nie direkt darüber; mindestens 10 cm Freiraum. Zu hohe Umgebungstemperatur verkürzt die Lebensdauer und senkt Ladestrom und Spitzenleistung. Die Umgebung muss hitzebeständig sein, ohne Textilien oder Chemikalien in der Nähe.
- AC-Seite: Ein- und Ausgang sind G-ST18i-Steckverbinder an der Unterseite. Nötig ist ein dreiadriges Kabel mit flexibler Litze; als Mindestquerschnitt nennt das englische Handbuch 1,5 mm², die niederländische Fassung 2,5 mm². Nimm den größeren Wert.
- Erdung: Das Erdungsrelais verbindet den Neutralleiter des Ausgangs mit dem Gehäuse, solange keine externe AC-Quelle anliegt; bei anliegender Spannung öffnet es vor dem Eingangsrelais, damit ein FI am Ausgang richtig arbeitet. Einen FI-Typ nennt das Handbuch nicht. In mobilen Installationen ist das Gehäuse bei getrennter Landverbindung separat mit Chassis bzw. Erdung zu verbinden. Maßgeblich ist das Handbuch (Kap. 4.3).
- Parallelbetrieb: Bis zu sechs gleiche Geräte, per RJ45-UTP verbunden, mit gleich langen und gleich dimensionierten DC-Leitungen und mindestens 10 cm Abstand.
Zusätzlich nötig: RJ45-UTP-Kabel
Für Digital Multi Control, MK3-USB-Interface und VE.Bus Smart Dongle brauchst du ein gerades, industriell gefertigtes RJ45-UTP-Kabel (kein Crossover). Selbst gecrimpte Kabel verursachen häufig Probleme. Das Kabel gehört nicht zum Lieferumfang des MultiPlus. Laut Victron-Produktseite hat dieses Modell einen RJ45-Anschluss; für weitere Geräte nennt Victron einen Splitter.
Einstellung und Überwachung
Grundeinstellungen nimmst du über DIP-Schalter vor, alle weiteren mit VictronConnect über ein MK3-USB-Interface. Mit dem Digital Multi Control Panel bedienst du das Gerät direkt. Mit dem VE.Bus Smart Dongle kannst du Statuswerte anzeigen, zwischen Ein, Aus und Nur-Ladegerät wechseln und die Landstrombegrenzung einstellen. Für die Konfiguration etwa der Ladeparameter und für Firmware-Updates benötigst du das MK3-USB-Interface. Victron richtet die Konfiguration an geschulte Installateure; sie ist passwortgeschützt.
FAQ
Wie viel Watt hat der Victron MultiPlus 24/1200/25-16?
1000 W Dauerleistung bei 25 °C (1200 VA), 900 W bei 40 °C, 600 W bei 65 °C, Spitze 2400 W.
Welche Batterie passt?
Victron empfiehlt 70–400Ah. Bei LiFePO4 zählt außerdem der Dauerentladestrom: Bei 1000 W fließen rund 42A (Beispielrechnung), bei niedriger Spannung mehr, dazu weitere DC-Verbraucher. Das BMS muss das dauerhaft und kurzzeitig auch Spitzen zulassen.
Welche Einstellung brauche ich für LiFePO4?
Bei Drop-in-Batterien mit BMS den Lithium-Modus in VictronConnect, Ladespannungen und Abschaltschwellen nach Herstellerangabe. Dafür brauchst du ein MK3-USB-Interface.
Welches Kabel brauche ich für Digital Multi Control, MK3-USB und Smart Dongle?
Ein gerades RJ45-UTP-Kabel, industriell gefertigt. Es ist bei keinem der Geräte enthalten.
Welches Batteriekabel und welche Sicherung brauche ich?
Victron empfiehlt 25 mm² (1,5–5 m). Die externe Sicherung der Batterieleitung legst du nach deiner Installation aus; sie ist etwas anderes als die interne Gerätesicherung (siehe Abschnitt „Anschluss und Einbau“). Kabel und Sicherung sind nicht im Lieferumfang.
Brauche ich einen FI-Schalter?
Das Handbuch nennt keinen FI-Typ. Das Erdungsrelais sorgt dafür, dass ein FI am Ausgang korrekt arbeitet. Besprich die Auslegung mit deiner Elektrofachkraft.
Kann ich mehrere Geräte parallel schalten?
Ja, bis zu sechs gleiche Geräte.
Ist ein Batterietemperatursensor dabei?
Ja, laut Handbuch liegt ein Batterietemperatursensor bei. Bei Lithium-Betrieb findet keine Temperaturkompensation statt.
Wo finde ich die Anleitung?
Im Tab „Downloads“: Bedienungsanleitung, Datenblatt und Maßzeichnung.
Im Lieferumfang enthalten
Passendes Zubehör
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🛠️ Details
| Gewicht | 8,2 kg |
|---|---|
| Maße | 100 × 250 × 406 mm |
| Hersteller | Victron Energy |
| Systemspannung | 24V |
| Eingangsspannung | 19 – 33 V |
| Ausgangsspannung | 230 VAC |
| Dauerlast (VA) bei 25 °C | 1200 VA |
| Dauerlast (W) bei 25 °C / 40 °C (W) | 1000 / 900 W |
| Dauerlast (W) bei 65 °C | 600 W |
| Spitzenleistung | 2400 W |
| Ladestrom Ladegerät | 25A |
| Ladestrom Starterbatterie | 1A |
| Transferschalter | 16A |
| Netzvorrangschaltung | ja |
| Max. Wirkungsgrad | 94 % |
| Leerlaufverbrauch | 9 W (Suchmodus 3 W) |
| Batteriekapazität | Victron-Empfehlung: 70–400Ah |
| Schutzart | IP21 |
| Schuko | nein |
📄 Downloads
📝 Produktsicherheit (GSPR)
De Paal 35
1351 JG Almere-Haven
Niederlande
sales@victronenergy.com
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