Lebens­mittel in Norwegen, was wir entdeckt haben

Lebensmittel in Norwegen

Du fragst Dich, welche Lebens­mittel es in Norwegen gibt? Im Grunde das Gleiche wie bei uns. Bis auf ein paar Ausnahmen, die wir Dir in diesem Beitrag zeigen wollen. Bei unserer Rundreise haben wir einiges entdecken können was wir von zu Hause nicht kennen.

Lebens­mittel in Norwegen

Hier nun unsere beson­deren Fundstücke, die wir vor unserer Reise nach Norwegen noch nicht kannten.

Banos

Diesen Becher fand ich zufällig bei den Marme­laden und Brotauf­strichen. Das Einzige was mir klar war … es ist etwas mit Banane. 🙂 Dank einer tollen Norwegen Gruppe bei Facebook wurde ich dann schnell darüber aufge­klärt, dass es sich um einen süßen Aufstrich handelt, den die Norweger wohl sehr gerne zum Frühstück auf ihrem Brot essen. Kaum probiert konnte ich richtig gut nachvoll­ziehen, warum man dieses Zeug toll findet. Extrem süß, aber auch extrem lecker, Bananen­mar­melade halt. Wer hat sich als Kind noch nicht gefragt, wieso es eigentlich keine Marmelade aus Bananen gibt?

Preise in Norwegen, Lebensmittel

Fiske­kaker

Diese runden Teile aus Fisch kann man sich fast wie Frika­dellen vorstellen oder alter­nativ wie runder Leberkäs. Aller­dings nicht aus Fleisch, sondern aus Fisch. Allein den Namen finden wir schon sehr witzig. Du solltest sie unbedingt probieren, wenn du in Norwegen bist. Kaker heißt auf Norwe­gisch im übrigen Kuchen.

Fiske­pudding

Fisch­pudding gibt es meist in einer Rolle. Von der Konsistenz her ist es fast wie fester Pudding, aber eben aus Fisch. Dieses außer­ge­wöhn­liche Lebens­mittel wird dann in Scheiben geschnitten und in der Pfanne angebraten. Mit Fisch hat es optisch nicht mehr viel zu tun, aber geschmacklich kann man es dann durchaus wieder erkennen.

Fløte­mysost

Ost heißt auf Norwe­gisch Käse. Doch Käse ist nicht das Erste, an was man denkt, wenn man diesen braunen Block sieht. Es ist ein halbwegs fester norwe­gi­scher Käse. Dabei wird Molke mit Rahm und Kuhmilch versetzt und so lange einge­kocht, bis der Milch­zucker anfängt zu karamel­li­sieren. Der Käse schmeckt süßlich und ist gleich­zeitig ein wenig säuerlich. Durchaus ein Geschmacks­er­lebnis, auch wenn ich mich damit nicht anfreunden kann.

Molte­beeren

Diese wild wachsenden Beeren gibt es u.a. in Form von Marmelade. Diese ist sehr teuer, da der Ertrag der Molte­beeren sehr gering ist. Sie schmeckt süß-säuerlich. Wir finden sie ist am ehesten mit der Passi­ons­frucht vergleichbar, auch wenn sie nicht ganz so sauer ist. Man findet sie durchaus auch wild wachsend. Wenn Molte­beeren reif sind, werden sie so weich, dass man sie kaum pflücken kann.

Lebensmittel Norwegen, Moltebeeren

Stock­fisch

Norwegen ist ein Fischland. Gerade auf den Lofoten wirst Du überall auf Stock­fisch treffen. Er wird durch Trocknung haltbar gemacht und war in früheren Zeiten das Lebens­mittel für lange Schiffs­reisen. Er kann roh gegessen oder nach einer mehrtä­gigen Wässerung zubereitet werden.

Süß und Salzig

Eine Form dieser Lecke­reien nennt sich Smash. Diese Süßigkeit ist einfach genial. Wer gern das Zusam­men­spiel zwischen süß und salzig mag, wird sie lieben. Letzt­endlich sind es kleine Maiswaffeln, die in Form einer Tüte daher­kommen. Diese sind an für sich salzig und knusprig. Überzogen werden sie mit Milch­scho­kolade. So hat man auf der einen Seite die salzige Waffel und dann die süße Schokolade. Wir können uns gar nicht vorstellen, warum es so was in Deutschland nicht gibt.

Außerdem haben wir festge­stellt, dass die Norweger es gerne süß mögen, und zwar richtig süß.

Du hast Lust auf weitere Erleb­nisse aus unserem Reise­ta­gebuch? Dann empfehle wir dir, einen Blick in unsere Wohnmobil Reise­be­richte zu werfen.

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3 Kommentare

    • Hallo Linda,

      vielen Dank für Deinen Kommentar. 🤗 Banos hat es uns wirklich begeistert. Wird langsam wieder Zeit für einen Ausflug in den Norden.😉

      Liebe Grüße

      Stefan

  • Mein skurrilstes Lebens­mittel war eine kleine Flasche Jäger­meister für runde 70 Euro, und nicht zu vergessen: Ein Kasten normales Bier -also mit ca 5% Alk- für runde 80 Euro. Tja, da braucht man schon ein norwe­gi­sches Durch­schnitts­ein­kommen, um sich einen veritablen Rausch zu leisten. Mit einem deutschen Durch­schnitts­ein­kommen ist das kaum zu bewäl­tigen 😉
    Grüße
    Heinz

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