Wohnmobil Solar­anlage berechnen mit dem Solar­rechner

Solarrechner

Du möchtest dein Wohnmobil mit einer Solar­anlage nachrüsten?  Unser Solar­rechner hilft dir, dich unabhängig vom Landstrom zu machen. Die wichtigste Voraus­setzung, um möglichst autark zu sein, ist die richtige Berechnung. Nur wer seinen täglichen Verbrauch kennt, kann seine Womo-PV-Anlage richtig dimen­sio­nieren.  Auch die Batte­rie­ka­pa­zität spielt eine Rolle und kann in die Berech­nungen mit einbe­zogen werden. Außerdem zeigen wir Dir unsere eigene PV-Anlage und welche Geräte wir noch zusätzlich verbaut haben. Am Ende gibt es noch ein paar Tipps zum Einbau.

Größe der benötigten Solar­anlage berechnen

Unser Ziel besteht darin möglichst lange ohne externe Strom­zufuhr stehen zu können und unseren Strom­bedarf überwiegend durch unsere PV-Anlage zu decken. Um die richtige Größe der Wohnmobil Solar­anlage berechnen zu können, muss man zuerst seinen täglichen Energie­bedarf wissen. Danach kann die benötigte Wattleistung der Solar­module je nach Standort ermittelt werden. Im letzten Solar­rechner fließt noch die Batte­rie­ka­pa­zität in die Berech­nungen mit ein. So weiß man ungefähr, wie lange man mit seinem gespei­cherten Solar­strom stehen kann. Beschö­ni­gungen beim Berechnen der PV-Anlage helfen hierbei nicht wirklich. Am Ende geht uns die gespei­cherte Solar­energie früher aus als geplant.

Gerade in den Winter­mo­naten der nördlichen Hemisphäre ist es nicht ganz so leicht, seinen Bedarf nur mit Sonnen­en­ergie zu decken. Im Winter ist der Strom­bedarf meist höher als im Sommer, da man das Licht früher einschaltet oder den Lüfter für die Heizung betreibt. Der Platz auf dem Dach, auf dem die Solar­module montiert werden können, ist begrenzt und vielleicht auch das Budget. Wenn der tägliche Bedarf sehr hoch ist, sollte man sich überlegen, welche Verbraucher man eventuell aussor­tieren kann. Auch durch die Anschaffung von sparsa­meren Geräten kann ordentlich Strom einge­spart werden.

Solar­rechner für den täglichen Strom­bedarf

Mit dem ersten Solar­rechner kann der tägliche Strom­ver­brauch ermittelt werden. Um die Größe der benötigen Wohnmobil Solar­anlage zu berechnen, muss man zuerst wissen, wie viel Energie man voraus­sichtlich pro Tag verbrauchen wird. Wie schon erwähnt, sollte man das Ganze realis­tisch planen und etwas Reserve mit einbe­ziehen. Benutze den unten angezeigten Solar­rechner und ergänze die Felder mit den entspre­chenden Werten der Strom­ver­braucher, die voraus­sichtlich benutzt werden.

Du brauchst die Spannung der Aufbau­bat­terie in Volt (meist 12 V), die Leistungs­auf­nahme in Watt, (entweder ist dieser Wert auf dem Gerät oder in der Bedie­nungs­an­leitung vermerkt) und die Zeit, wie lange die Geräte pro Tag ca. laufen werden (z. B. 1 für eine Stunde oder 2.5 für 2 Stunden und 30 Minuten. Dezimal­stellen bitte mit Punkt „.“ trennen). Wenn du alles einge­geben hast, kannst Du deinen voraus­sicht­lichen Verbrauch in Ampere-Stunden pro Tag im Solar­rechner ablesen.

 

Wie viel Watt müssen meine Solar­module mindestens haben?

Nachdem Du nun weisst, wie viel Leistung pro Tag verbraucht wird, kannst Du berechnen, wie viel Watt die Solar­module haben müssen, um den täglichen Bedarf zu decken. In den Berech­nungen sind bereits Verluste durch Erwärmung der Solar­pa­neele einge­rechnet. Ebenso Leistungs­min­de­rungen, welche durch die Verka­belung und Umwandlung im  Solar­la­de­regler entstehen. Wir gehen davon aus, dass die Solar­module flach auf dem Dach montiert werden. Das ist zwar nicht der Ideal­zu­stand, lässt sich aber auf einem Reise­mobil meist nicht anders lösen.

Alle Ergeb­nisse sind Durch­schnitts­werte. So hat man z. B. im Norden Deutsch­lands etwas weniger als den errech­neten Solar­ertrag, im Süden dafür etwas mehr. Für die anderen Regionen gilt dasselbe.

Solaranlage berechnen

Solar­rechner für die Mindest­leistung der Solar­module

Für diesen Solar­rechner benötigst Du deinen vorher ermit­telten täglichen Verbrauch in Ah. Da sich die Sonnen­ein­strahlung je nach Jahreszeit ändert und auch die geogra­fische Lage eine große Rolle spielt, haben wir die Werte für Deutschland, Portugal, Marokko und Norwegen ausge­wertet. So kannst Du sehen, wie viel Leistung die Solar­module, z. B. bei einer Überwin­terung im Süden, in Bezug auf den jewei­ligen Monat, haben müssen. Die Werte für Portugal sind ähnlich zu Spanien oder Italien, da sie auf den gleichen Breiten­graden liegen. Das gilt auch für Norwegen, was in Höhe von Schweden oder Finnland liegt. Die Berech­nungen für Deutschland stimmen in etwa auch mit Regionen wie Polen oder dem Norden von Frank­reich, überein.

 

Solar­strom speichern

Solaranlage Wohnmobil, Solarladeregler

Was beim Berechnen der Solar­anlage nicht fehlen darf, ist die Aufbau­bat­terie. Sie speichert die Sonnen­en­ergie, welche abends oder nachts benötigt wird. Natürlich möchten wir auch bei schlechtem Wetter Strom zur Verfügung haben. Blei-Säure-Batterie, Gel, AGM oder vielleicht sogar eine LiFePO4? Jeder Typ hat seine Vor- und Nachteile.

Mehr Infos zum Thema findest Du in unserem Beitrag „Die richtige Wohnmo­bil­bat­terie„.

 


Solar­rechner für Batte­rie­ka­pa­zität und Stand­zeiten

Bis jetzt war alles sehr theore­tisch, aber jetzt wollen wir uns mit der endgül­tigen Berechnung unserer PV-Anlage ausein­an­der­setzen. Du benötigst für diesen Solar­rechner wieder Deinen täglichen Verbrauch in Ah/d. Gib die Leistung der Solar­module in Watt ein. Als Nächstes musst Du die gewünschte Batte­rie­ka­pa­zität eingeben, um auch ein paar Tage ohne Sonnen­en­ergie „überleben“ zu können. Du kannst auch mit verschie­denen Kapazi­täten arbeiten und dir ansehen, wie sich Deine Stand­zeiten verändern. Wähle LiFePO4 oder Gel/AGM und deinen Standort oder dein Urlaubsziel. Der Solar­rechner ermittelt, wie lange Du freistehen kannst, bzw. die gespei­cherte Solar­energie reichen wird. Ab welcher Größe du autark bist, wird ebenfalls ausge­geben.

 

Unsere PV-Anlage in der Praxis inkl. Schaltplan

Wohnmobil Solaranlage Schaltplan
Solar­anlage Schaltplan

Wir sichern unseren Energie­bedarf durch drei 100 WP Solar­pa­neele, welche die haupt­säch­liche Batte­rie­ladung durch einen  übernehmen. Bei einem durch­schnitt­lichen Strom­ver­brauch von 20 – 45 Ah pro Tag, sind wir von Frühling bis Herbst in Deutschland komplett autark (Sonnen­schein voraus­ge­setzt) und unsere Akkus werden täglich vollge­laden. In den Winter­mo­naten halten wir uns vornehmlich in südlichen Gefilden auf. So sind wir in Spanien, Portugal und Marokko ebenfalls autark.

MPPT- oder PWM-Solar­la­de­regler?

MPPT-Regler holen mehr aus den Solar­mo­dulen als PWM-Solar­la­de­regler. Für die MPPT-Techno­logie mussten wir 1/3 mehr ausgeben, als für die PWM-Variante. Natürlich funktio­nieren beide Möglich­keiten, aber wenn man eh eine neue Photo­vol­ta­ik­anlage aufs Wohnmobil baut, lohnt sich der geringe Mehrpreis auf jeden Fall. Dafür wird man mit bis zu 20 % mehr Solar­ertrag belohnt, was wieder ein Schritt zu mehr Autarkie bedeutet.

Tempe­ra­tur­sensor

Der im Zubehör erhält­liche überwacht die Batte­rie­tem­pe­ratur und passt die Ladespan­nungen entspre­chend an. Das ist bei allen geschlos­senen Batte­rie­sys­temen sinnvoll, um ein Überladen und Gasen der Batterien bei hohen Außen­tem­pe­ra­turen zu verhindern. Bei niedrigen Tempe­ra­turen wird die Ladespannung des Solar­la­de­reglers erhöht, um eine Vollladung zu erreichen. Angeschlossen wird er an einem der Batte­riepole.

Batte­rie­mo­nitor, Ladung und Strom­ver­brauch überwachen

Strom im Wohnmobil

Um über den aktuellen Verbrauch und Ladezu­stand auf dem Laufenden zu bleiben, verwenden wir den Batte­rie­mo­nitor . Er zeigt den aktuellen Ladezu­stand an und misst alle Ströme, welche der Solarbat­terie entnommen werden. Auch Ladeströme, welche vom Solar­la­de­regler oder einem anderen Ladegerät in die Akkus fließen, werden berück­sichtigt. Ein Batte­rie­mo­nitor gibt dir einen Überblick über deine verfüg­baren Ressourcen und den damit verbun­denen Ladezu­stand deiner Aufbau­bat­terie. Dazu wird ein sogenannter Shunt in die Minus­leitung vor der Aufbau­bat­terie geklemmt. Alle Verbraucher müssen über diesen Shunt laufen, damit entnom­mener oder zugeführter Strom erfasst wird. So kann man seine Aufbau­bat­terie vor Tiefen­ent­ladung schützen und recht­zeitig den „Stecker ziehen“.

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Eine schöne Spielerei ist auch der als Zubehör erhält­liche Bluetooth Dongle. Er kann zusätzlich am BMV-700 Batte­rie­mo­nitor angeschlossen werden. Mithilfe einer Handyapp können die aktuellen Daten der PV-Anlage direkt auf dem Smart­phone oder Tablet überwacht werden.

Benötigtes Material

Nachdem wir unsere Solar­anlage berechnet haben, können wir uns das passende Material besorgen. Ich habe hier eine Liste mit den von uns verwen­deten Bauteilen erstellt, um unsere 300 WP Anlage nachzu­bauen. Die Kabel­längen und die Anzahl der MC4-Solar­stecker können je nach Monta­geort variieren.

MengeMaterialPreis(je Stück)
3x109,90 Euro
1x165,69 Euro
1x11,29 Euro
3x 39,50 Euro
2x39,90 Euro
10 m Euro
2x9,90 Euro
1-5x4,95 Euro
1x5,99 Euro
1x146,44 Euro
 1x17,90 Euro
 1x13,99 Euro

 

Natürlich ist es auch möglich, sich ein Komplett­paket zu bestellen. Bei den unten gezeigten Links findest du beispiels­weise sehr gute Solar­an­lagen im Set, die einen ordent­lichen Solar­ertrag erzielen werden.

Solar­anlage Wohnmobil 100-400 WP MPPT Komplett Set 12V

 


 

Nützliche Ergän­zungen zu unserer Wohnmobil Solar­anlage

Netzumschalter

Neben der PV-Anlage, welche die Haupt­aufgabe unserer autarken Strom­ver­sorgung übernimmt, haben wir noch ein paar weitere Geräte verbaut, die uns das Leben durchaus erleichtern.

Landstrom, Ladegerät und Vorrang­schaltung

Wenn wir ein Mal Landstrom benötigen, weil lang anhal­tendes Regen­wetter den Solar­ertrag minimiert, wurde noch ein Batte­rie­la­de­gerät verbaut, welches unsere Strom­ver­sorgung sicher­stellt. Die Elektrik wurde so angepasst, dass bei Einspeisung von Landstrom der Kühlschrank mit 230V betrieben wird, ein Ladegerät anspringt und die Versor­gungs­bat­terien lädt. Zeitgleich wird der Spannungs­wandler durch eine Vorrang­schaltung von den 230V Steck­dosen getrennt und der Landstrom in das Bordnetz einge­speist.

Spannungs­wandler

Natürlich haben wir auch eine 230V Strom­ver­sorgung integriert. Reali­siert wird das Ganze durch einen Spannungs­wandler, der aus 12V 230V reinen Sinus macht und dauerhaft 1000W liefern kann. Das reicht auf  jeden Fall, um unsere Flex zu betreiben, den Akkuschrauber zu laden und unsere Notebooks oder die elektrische Zahnbürste nutzen zu können. Auch der Staub­sauger wird darüber betrieben. Dazu wurden dem Aufbau mehrere 230V Steck­dosen spendiert.

Batterie zu Batterie Ladegerät

Falls die Solar­energie bei schlechtem Wetter nicht ausreicht, verwenden wir einen B2B-Ladebooster. Damit können wir unsere Aufbau­bat­terie auch während der Fahrt vollladen. Nachdem unser Lkw über ein 24V Netz verfügt und der Aufbau mit einer 12V Strom­ver­sorgung reali­siert wurde, muss die Ladespannung von 24v auf 12V trans­for­miert werden. Auch das übernimmt der Ladebooster. Außerdem schafft unsere Licht­ma­schine, Bauart bedingt, keine Vollladung der Batterie. Dafür ist eine entspre­chende IUoU Ladekenn­linie nötig, welche ebenfalls von dem Gerät bereit­ge­stellt wird. Unter anderem trennt der Booster auch Start­bat­terien von den Aufbau­bat­terien, wenn die Licht­ma­schine keinen Strom mehr liefert. Eine Trennung ist nötig, um eine Entladung der Starter­bat­terie durch die Aufbau­bat­terie zu verhindern.

Wenn es nur um eine Trennung der beiden Batterien geht, genügt auch ein Batte­rie­trenn­relais. In unserem Oldtimer ist aber noch eine Gleich­strom­licht­ma­schine mit wenig Leistung verbaut. So durfte unser Fahrzeug seine alte Licht­ma­schine behalten und wir bekommen auch während der Fahrt genügend Strom in unsere Aufbau­bat­terie.

 

LED Decken­leuchten

Der ganze Aufbau ist mit LED Decken­leuchten ausge­stattet, um den Strom­ver­brauch niedrig zu halten und die autarke Strom­ver­sorgung zu ergänzen. Es sind insgesamt 12 Lampen verbaut, die bei 12V  je 1 Watt Leistung aufnehmen. Die Steuerung des Lichts erfolgt über eine Kreuz­schaltung mit 3 Schaltern. Einer am Einstieg, einer am Durchgang und einer am Bett.

Wechselschalter, Kreuzschalter, Wechselschaltung, Kreuzschaltung, Schaltplan

USB Steck­dosen

Wir haben vor Kurzem noch USB Steck­dosen im Aufbau nachge­rüstet. Die meisten Geräte, wie Handy, GoPro und Router lassen sich bequem per USB Kabel laden. Eine absolute Berei­cherung in unserem Aufbau.

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Einbau der Wohnmobil Solar­anlage – Tipps zur Montage und Nachrüstung

Wenn wir unsere Bauteile besorgt haben, geht es an die Montage. Wer ein bisschen handwerk­liches Geschick mitbringt, kann seine Wohnmobil Solar­anlage selber einbauen. Wir möchten Dir noch ein paar Tipps an die Hand geben, damit die Montage gelingt.

Benötigtes Werkzeug:

  • Akkuschrauber
  • Bohrer
  • Schrau­ben­dreher
  • Seiten­schneider
  • Crimp­zange
  • Hammer
  • Körner

Kleben oder schrauben?

Kleben ist ganz klar einer Verschraubung vorzu­ziehen. Zum einen birgt jedes Loch in der Außenhaut eine Gefahr für Undich­tig­keiten, zum anderen ist eine Verklebung deutlich stabiler. Man sollte sich für eine Befes­ti­gungs­va­riante entscheiden. Gleich­zei­tiges Kleben und Schrauben ist nicht sinnvoll, da durch das Festziehen der Schrauben der Kleber unter den Halte­ecken verdrängt wird. Damit wird die Verklebung quasi nutzlos.

Dach reinigen

Um eine vernünftige Verklebung zu gewähr­leisten, muss das Dach an den Monta­ge­po­si­tionen gründlich gereinigt werden. Dazu wird mit Schwamm, Wasser und Spülmittel der grobe Schmutz entfernt und danach mit Alkohol die Klebe­stellen gereinigt. Die Haltbarkeit der Klebe­ver­bindung ist von einer sauberen Vorbe­reitung abhängig. Wenn die Verschmut­zungen sehr hartnäckig sind, kann auch mit feinem Schleif­papier gearbeitet werden. Die Klebe­stellen müssen anschließend komplett schmutz-, staub- und fettfrei sein.

Klebstoff auftragen und Solar­module montieren

Bevor der Kleber aufge­tragen wird, müssen die Klebe­stellen noch mit dem beilie­genden Aktivator behandelt werden. Nun kann die Dicht­masse raupen­förmig auf die Klebe­stellen aufge­tragen werden. Am besten ist man beraten, wenn man sich genau an die beilie­gende Anleitung hält. Gerade die Verar­bei­tungs­tem­pe­ratur sollte nicht über- oder unter­schritten werden. Auch die Trock­nungs­zeiten sind unbedingt einzu­halten.

Abschatten bei Montage

Wenn wir unsere Solar­module im freien montieren, sollte Sie z. B. mit einem Karton abgeschattet werden. So beugt man Kurzschlüssen vor, da die Module in der Sonne ja Strom liefern.

Strom sparen

Trotz unserer weitest­gehend autarken Strom­ver­sorgung, versuchen wir Strom zu sparen. Akkus für Handy, Laptop und Rasierer am besten tagsüber laden, wenn genügend Solar­leistung zur Verfügung steht. Ladegeräte sollten vom Netz genommen werden, wenn man sie nicht benötigt. Gegebe­nen­falls kann man auch den Spannungs­wandler ausschalten, wenn gerade keine 230V Spannung nötig ist. Noch besser ist es, 12V Ladegeräte zu benutzen, da der Sinus­kon­verter selbst auch Leistung schluckt und man so noch ein paar Ampere einsparen kann.

Solltest du weitere Infor­ma­tionen rund um das Thema autarkes Wohnmobil benötigen, dann helfen dir folgende Beiträge sicher weiter:

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41 Kommentare

  • Toller Beitrag😃
    Ich werde bei mir 3 Module in Reihe verwenden. Das spart etwas Kabel. Als Kühlschrank werde ich den (fehler­hafter Link wurde entfernt) verwenden. Der nimmt umgerechnet nur 7.5 Watt. Somit geht es auch mit Kühlschrank autark.

    • Hallo Alexander,

      danke für dein positives Feedback. Ja, Reihen­schaltung ist auch möglich, dann muss der Kabel­quer­schnitt nicht so stark sein. Man braucht natürlich den passenden Laderegler. Unserer kann nur maximal 50V. Vorsicht bei Verschattung. Im schlech­testen Fall zieht ein Modul alle mit runter trotz Bypass­dioden. Aber in den meisten Fällen will man ja eh möglichst viel Solar­ertrag haben und parkt dann auch so, dass es keine Verschat­tungen gibt.

      Viele Grüße

      Stefan

  • Besten Dank für den ausführ­lichen Bericht.
    Ich bin – im Zeitalter von sich selbst ausrich­tenden TV-Antennen – erstaunt, dass es offenbar noch keine neigbaren Solar­panels auf Womo’s gibt. Das müsste doch keine Hexerei sein.
    Hast du schon sowas gehört oder vielleicht selbst eine Idee?

    • Hallo Edwin,

      danke für Dein Lob. 🙂

      Das Problem liegt eher am begrenzten Platz auf dem Dach. Sobald mehrere Module eng montiert sind, können sie sich beim Aufstellen gegen­seitig verschatten. Ich hab da noch keine prakti­kable Lösung gefunden. Vor allem soll das Ganze auch automa­ti­siert ablaufen und unabhängig wie ich das Wohnmobil parke.

      Die Mechanik wiegt dazu auch noch ein bisschen was. Es muss beweglich sein und die Fahrt­winde aushalten. Bei den meisten Wohnmo­bilen kommt es aber auf jedes Kilo an. (Bei unserem natürlich nicht so schlimm).

      Ich grübel da aber auch schon drüber nach :-).

      Viele Grüße

      Stefan

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