1600 Watt Kombi-Wechselrichter 12V MultiPlus C 12/2000/80-30 Victron
- 1.600 W Dauerleistung bei 25 °C (2000 VA), Spitzenleistung 3.500 W
- Für 12V-Batterien, Ladegerät mit 80A Ladestrom
- Netzvorrangschaltung (Transferschalter) bis 30A, PowerControl und PowerAssist
- Batterieanschluss über M8-Bolzen, Batterietemperatursensor im Lieferumfang
- 520 × 255 × 125 mm (H × B × T), 12 kg
Ab 675,80 €
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Auf einen Blick
- 1.600 W Dauerleistung bei 25 °C (2000 VA), Spitzenleistung 3.500 W
- Für 12V-Batterien, Ladegerät mit 80A Ladestrom
- Netzvorrangschaltung (Transferschalter) bis 30A, PowerControl und PowerAssist
- Batterieanschluss über M8-Bolzen, Batterietemperatursensor im Lieferumfang
- 520 × 255 × 125 mm (H × B × T), 12 kg
Produktbeschreibung
Der Victron MultiPlus Compact 12/2000/80-30 (Artikelnummer CMP122200000) vereint Sinus-Wechselrichter, Batterieladegerät und Netzumschaltung in einem Gerät. Er liefert 1600 W Dauerleistung bei 25 °C und lädt die 12V-Batterie mit bis zu 80A. Hängt Landstrom oder ein Generator am Eingang, schaltet er die Verbraucher durch und lädt die Batterie. Fällt der Eingang weg, übernimmt der Wechselrichter.
Die „2000“ im Namen sind 2000 VA, nicht 2000 W. Was dauerhaft nutzbar ist, steht im nächsten Abschnitt.
Wie viel Watt hat der MultiPlus Compact 12/2000/80-30?
Dauerhaft 1600 W bei 25 °C, 1400 W bei 40 °C und 1000 W bei 65 °C. Die Spitzenleistung liegt bei 3500 W. Die „2000“ in der Typenbezeichnung ist die Scheinleistung in VA; nutzbar sind die Watt-Werte. Plane deine Verbraucher danach.
Für wen passt er, und wo liegen die Grenzen?
Er passt zu einer 12V-Batteriebank. Bei 1600 W fließen auf der 12V-Seite mindestens rund 125A (Beispielrechnung: Leistung geteilt durch 12,8 V, ohne Verluste; durch den Wirkungsgrad liegt der reale Strom höher). Bei niedriger Batteriespannung steigt der Strom für dieselbe Leistung, und weitere DC-Verbraucher kommen dazu. Victron empfiehlt für dieses Gerät eine Batteriekapazität von 350–1000Ah; das ist eine Empfehlung, keine Pflicht. Der Transferschalter ist für 30A ausgelegt. Für die Spitzenleistung nennen Handbuch (3500 W) und Datenblatt (4000 W) unterschiedliche Werte; plane mit 3500 W.
Platzbedarf und Maße
Höhe 520 × Breite 255 × Tiefe 125 mm, 12 kg (Handbuch Kap. 8 und Victron-Produktseite). Die Maßzeichnung zur Artikelnummer nennt leicht abweichende Werte (u. a. 524 mm). Plane mit den größeren Werten und lass rundum mindestens 10 cm Freiraum zur Kühlung.
Batterie: LiFePO4 und BMS
Bei LiFePO4 reicht die Amperestundenzahl allein nicht. Prüfe im Datenblatt deiner Batterie:
- Dauerentladestrom: Er muss mindestens den oben genannten Strom tragen, zuzüglich weiterer DC-Verbraucher. Sinkt die Batteriespannung, steigt der Strom.
- Spitzenstrom: Bei kurzzeitig bis 3500 W liegt der Batteriestrom deutlich höher; das BMS muss das kurzzeitig zulassen.
- Spannungseinbruch: Hohe Ströme lassen die Spannung absinken. Unterschreitet sie die Abschaltschwelle, schaltet der Wechselrichter ab.
- Ladestrom: Der Ladestrom lässt sich begrenzen. Die Batterie muss den eingestellten Wert aufnehmen dürfen.
Einstellung für LiFePO4: Bei Drop-in-Batterien mit eingebautem BMS stellst du in VictronConnect bei den Ladegerät-Einstellungen den Lithium-Modus ein. Ladespannungen und die Unterspannungsabschaltung richten sich nach der Anleitung deines Batterieherstellers. Im Lithium-Modus findet keine Temperaturkompensation statt (Victron nennt als Normalbereich 5–40 °C). Batterien mit Victron-BMS oder CAN-Anbindung werden anders eingebunden; dafür gelten die Anleitungen von Victron und dem Batteriehersteller.
Netzvorrang, PowerControl und PowerAssist
Liegt am AC-Eingang eine passende Spannung an, schaltet das Gerät sie zu den Verbrauchern durch und lädt die Batterie. PowerControl begrenzt die Belastung von Landstrom oder Generator, der übrige Strom lädt die Batterie. PowerAssist ergänzt bei Lastspitzen die Leistung der externen Quelle mit Batteriestrom; laut Handbuch werden dabei bis zu 2 kVA (ca. 9A) zugeschaltet. Das Eingangsstrom-Limit ist ab Werk auf 16A eingestellt; DIP-Schalter 7 wählt zwischen 16A und 30A, mit einem Multi-Control-Bedienteil lässt es sich feiner einstellen (laut Handbuch beim Einzelgerät bis herunter zu 4,5A; die 2,7A im englischen Handbuch gelten je Gerät im Parallelbetrieb).
Anschluss und Einbau
Victron schreibt vor, dass die Installation durch eine qualifizierte Elektrofachkraft erfolgen muss.
- Batteriekabel und Sicherung (Victron-Empfehlung für 12/2000/80): 70 mm² je Plus- und Minus-Anschluss bis 5 m, empfohlene DC-Sicherung 300A. Die Tabelle im Handbuch (Kap. 4.2) führt die Modelle als Typ -50, die technischen Daten als -30. Anschluss über M8-Bolzen; mit isoliertem Schlüssel arbeiten. Bei verpoltem Anschluss wird das Gerät beschädigt.
- Kabel und Sicherung sind nicht im Lieferumfang. Sicherung, Sicherungshalter und Kabel besorgst du separat.
- Aufstellort: trocken, gut belüftet, möglichst nah an der Batterie und nie direkt darüber; mindestens 10 cm Freiraum. Wandmontage ist möglich, senkrecht ist optimal. Keine Chemikalien, Kunststoffteile oder Textilien in unmittelbarer Umgebung.
- AC-Seite: WAGO-Federklemme (6 mm²) an der Geräteunterseite. Der AC-Eingang darf mit höchstens 30A abgesichert werden. Am Ausgang verlangt das Handbuch einen Fehlerstromschutzschalter und eine Sicherung bzw. einen Schutzschalter mit höchstens 40A in Reihe. Einen FI-Typ nennt das Handbuch nicht.
- Erdung: Schutzklasse I; an den AC-Klemmen oder am externen Erdungspunkt muss ein ununterbrochener Schutzleiter angeschlossen sein. Das Erdungsrelais verbindet den Neutralleiter des Ausgangs mit dem Gehäuse, solange keine externe AC-Quelle anliegt, damit ein FI am Ausgang richtig arbeitet. In mobilen Installationen (z. B. Landstromstecker) ist das Gehäuse zusätzlich mit dem Fahrzeugchassis zu verbinden. Maßgeblich ist das Handbuch (Kap. 4.3).
- Parallelbetrieb: Bis zu sechs gleiche Geräte, direkt per RJ45-UTP verbunden (keine Splitter-Boxen), mit gleich langen und gleich dimensionierten DC-Leitungen und mindestens 10 cm Abstand.
Zusätzlich nötig: RJ45-UTP-Kabel
Für Digital Multi Control, MK3-USB-Interface und VE.Bus Smart Dongle brauchst du ein gerades, industriell gefertigtes RJ45-UTP-Kabel (kein Crossover). Selbst gecrimpte Kabel verursachen häufig Probleme. Das Kabel gehört nicht zum Lieferumfang des MultiPlus Compact.
Einstellung und Überwachung
Grundeinstellungen nimmst du über DIP-Schalter vor, alle weiteren mit VictronConnect über ein MK3-USB-Interface. Mit dem Digital Multi Control Panel bedienst du das Gerät direkt. Mit dem VE.Bus Smart Dongle kannst du Statuswerte anzeigen, zwischen Ein, Aus und Nur-Ladegerät wechseln und die Landstrombegrenzung einstellen. Für die Konfiguration etwa der Ladeparameter und für Firmware-Updates benötigst du das MK3-USB-Interface. Victron richtet die Konfiguration an geschulte Installateure; sie ist passwortgeschützt.
FAQ
Wie viel Watt hat der Victron MultiPlus Compact 12/2000/80-30?
1600 W Dauerleistung bei 25 °C (2000 VA), 1400 W bei 40 °C, 1000 W bei 65 °C, Spitze 3500 W.
Welche Batterie passt?
Victron empfiehlt 350–1000Ah. Bei LiFePO4 zählt außerdem der Dauerentladestrom: Bei 1600 W fließen mindestens rund 125A (Beispielrechnung), bei niedriger Spannung mehr, dazu weitere DC-Verbraucher. Das BMS muss das dauerhaft und kurzzeitig auch Spitzen zulassen.
Welche Einstellung brauche ich für LiFePO4?
Bei Drop-in-Batterien mit BMS den Lithium-Modus in VictronConnect, Ladespannungen und Abschaltschwellen nach Herstellerangabe. Dafür brauchst du ein MK3-USB-Interface.
Welches Kabel brauche ich für Digital Multi Control, MK3-USB und Smart Dongle?
Ein gerades RJ45-UTP-Kabel, industriell gefertigt. Es ist bei keinem der Geräte enthalten.
Welches Batteriekabel und welche Sicherung brauche ich?
70 mm² je Anschluss bis 5 m und 300A Sicherung (Victron-Empfehlung, Handbuch Kap. 4.2). Beides ist nicht im Lieferumfang.
Brauche ich einen FI-Schalter?
Laut Handbuch ja: ein FI-Schutzschalter und eine Sicherung bzw. ein Schutzschalter mit höchstens 40A in Reihe am Ausgang. Einen FI-Typ nennt das Handbuch nicht.
Kann ich mehrere Geräte parallel schalten?
Ja, bis zu sechs gleiche Geräte.
Ist ein Batterietemperatursensor dabei?
Ja, laut Handbuch liegt ein Batterietemperatursensor bei. Bei Lithium-Betrieb findet keine Temperaturkompensation statt.
Wo finde ich die Anleitung?
Im Tab „Downloads“: Bedienungsanleitung, Datenblatt und Maßzeichnung.
Im Lieferumfang enthalten
Passendes Zubehör
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Ab 112,90 €
🛠️ Details
| Gewicht | 12 kg |
|---|---|
| Maße | 125 × 255 × 520 mm |
| Hersteller | Victron Energy |
| Systemspannung | 12V |
| Eingangsspannung | 9,5 – 17 V |
| Ausgangsspannung | 230 VAC |
| Dauerlast (VA) bei 25 °C | 2000 VA |
| Dauerlast (W) bei 25 °C / 40 °C (W) | 1600 / 1400 W |
| Dauerlast (W) bei 65 °C | 1000 W |
| Spitzenleistung | 3500 W |
| Ladestrom Ladegerät | 80A |
| Ladestrom Starterbatterie | 4A |
| Transferschalter | 30A |
| Netzvorrangschaltung | ja |
| Max. Wirkungsgrad | 93 % |
| Leerlaufverbrauch | 9 W |
| Batteriekapazität | Victron-Empfehlung: 350–1000Ah |
| Empfohlene Batteriesicherung | 300A (Victron-Empfehlung, nicht im Lieferumfang) |
| Schutzart | IP21 |
| Schuko | nein |
📄 Downloads
📝 Produktsicherheit (GSPR)
De Paal 35
1351 JG Almere-Haven
Niederlande
sales@victronenergy.com
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