Unser Weg nach Laayou­ne zur Vis­aver­län­ge­rung

laayoune, westsahara

Heute wollen wir end­gül­tig Laayou­ne errei­chen, um unsere Visa zu ver­län­gern. Vor uns liegen noch ca. 60km, die wir leicht am frühen Vor­mit­tag bewäl­ti­gen woll­ten. Aller­dings machte uns das Wetter einen klei­nen Strich durch die Rech­nung. Und eine Nach­richt machte dann durch alles einen Strich.

Wind zum Son­nen­auf­gang

Ich war an diesem Morgen schon recht früh wach und bin pünkt­lich zum Son­nen­auf­gang mit Emily vor die Türe gegan­gen. Leider ärger­lich das ich die Kamera am Vor­abend nicht gela­den hatte und so konnte ich einen der schöns­ten Son­nen­auf­gän­ge, die wir hier in Marok­ko erlebt haben, nicht doku­men­tie­ren. Aber die nächs­te Gele­gen­heit kommt bestimmt.

Zu diesem Zeit­punkt war es abso­lut wind­still. Zum Ersten Mal, seit wir vom Tan Tan Plage los­ge­fah­ren sind. Doch kurz nach dem Son­nen­auf­gang ging es los. Der Wind war sehr warm und wehte direkt aus Osten und brach­te schon zu diesem Zeit­punkt ordent­lich Sand mit. Ein­zi­ger Vor­teil, heute wird unser Wohn­mo­bil nicht mehr gesal­zen, son­dern sand­ge­strahlt. Aber das sollte noch viel schlim­mer werden, …

Irgend­et­was knirscht zwi­schen meinen Zähnen

Sandsturm, Marokko

Wir ver­lies­sen unse­ren Stell­platz und fuhren zurück Rich­tung Straße, um weiter Rich­tung Layoun­ne zu tin­geln. Es wurde immer schlim­mer mit dem Wind und ich musste rich­tig heftig gegen­len­ken, um nicht von der Straße abzu­kom­men.

Die LKWs, die uns ent­ge­gen­ka­men, wir­bel­ten den ganzen Sand noch zusätz­lich auf, wel­cher sich mitt­ler­wei­le auf der Straße ange­sam­melt hatte. Immer mehr sind brei­te­te sich der Sand auf der Straße aus und an Frisch­luft durch ein offe­nes Fens­ter war nicht mehr zu denken. Der feine, pud­ri­ge Sand machte sich im ganzen Fahr­zeug breit.

Visa-Ver­län­ge­rung in Laayou­ne

Straße, Laayoune

In Laayou­ne ange­kom­men woll­ten wir unsere Visa ver­län­gern lassen. Wir konn­ten uns vorher schon klasse Infos bei kasteninblau.de holen. Mit diesen Infos war die “Pre­fec­tu­re de Gen­dar­me­rie Royal” schnell gefun­den und die Vis­aver­län­ge­rung wäre auch pro­blem­los mög­lich gewe­sen. Doch leider beka­men wir genau in diesem Moment die Nach­richt von unse­rem Freund, die unsere Pläne über den Haufen gewor­fen hat. Somit haben wir uns ent­schie­den die Visa nicht zu ver­län­gern und wieder Rich­tung Norden zu fahren, um Laayou­ne nach einem kurzen Besuch wieder zu ver­las­sen.

Güns­tig Tanken in Laayou­ne

Tanken, Westsahara

Aber als Trost haben wir wenigs­tens unse­ren Tank und die Reser­ve­ka­nis­ter gefüllt. Der Preis für einen Liter Diesel betrug 7,3 DH was unge­fähr 63 Cent sind. Damit soll­ten wir ganz ent­spannt in Rich­tung Norden kommen ohne nach­tan­ken zu müssen. Vor uns liegen jetzt 1500 km, die wir aller­dings schnel­ler als gedacht hinter uns brin­gen werden.

Wenn du noch wei­te­re Infor­ma­tio­nen für deine Reise nach Marok­ko benö­tigst, emp­feh­len wir dir unse­ren Marok­ko mit dem Wohn­mo­bil Bei­trag. Dort fin­dest du alle wich­ti­gen Infor­ma­tio­nen auf einen Blick.

Du hast Lust auf wei­te­re Erleb­nis­se aus unse­rem Rei­se­ta­ge­buch? Dann emp­feh­le wir dir, einen Blick in unsere Wohn­mo­bil Rei­se­be­rich­te zu werfen.

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