Wohnwagen oder Wohnmobil? Entscheidungshilfe

Wohnwagen oder Wohnmobil, Vergleich, Entscheidungshilfe

Bevor man seine Sachen packen und den Campingurlaub beginnen kann, braucht man erst mal ein Fahrzeug. Und da stellt sich gerade am Anfang eine ganz grundlegende Frage, was soll es werden, Wohnwagen oder Wohnmobil? Wir zeigen dir die Unterschiede und was für die eine oder die andere Variante spricht. Wir kennen beide Seiten, deswegen wollen wir dir aus unserer Sicht bei der Entscheidung behilflich sein.

Was ist besser Wohnmobil oder Wohnwagen?

Wenn du die zwei Fraktionen fragst, welches Fahrzeug sie besser finden, dann wirst du schnell feststellen, dass jeder von seiner Art des Reisens total begeistert ist. Doch nicht für jeden ist dasselbe Reisegefährt das Richtige, denn wir haben alle unterschiedliche Erwartungen und Ansprüche an das Fahrzeug. Deswegen gilt es einfach die Unterschiede und Kosten zu vergleichen, um anschließend eine Entscheidung treffen zu können. Im Idealfall kannst du, bevor du dich entscheidest, beides ein Mal ausprobieren.

Was ist günstiger?

Da viel auch über den Preis geht, wollen wir auf jeden Fall auf die Frage eingehen: “Was ist günstiger – Wohnmobil oder Wohnwagen?”

In der Anschaffung ist der Wohnwagen günstiger, wenn man das Zugfahrzeug außer acht lässt, unabhängig davon, ob man sein neues Campingfahrzeug neu oder gebraucht kauft. Allerdings ist ja nicht nur der Kaufpreis ein finanzieller Aspekt, der zu beachten ist, sondern auch laufende Kosten wie Steuer, Versicherung uvm.

Deswegen lohnt es sich, eine Kostenaufstellung zu machen, bevor man sich für eine Variante entscheidet und alle nötigen Informationen einzuholen. Dabei auch unbedingt so was wie Kosten für Garage, Unterstellmöglichkeit, Wartung, Reparaturen, Verschleißteile usw. beachten.

Platzangebot – gerade mit Kindern ein wichtiges Thema

Eine weitere Frage, die häufig gestellt wird ist: “Wo ist mehr Platz im Wohnwagen oder Wohnmobil?”

Besonders für Familien mit Kindern ist das Platzangebot ein wichtiger Faktor. Eins ist klar, dort wo ein Wohnmobil das Fahrerhaus hat, hat man im Wohnwagen noch Wohnraum zur Verfügung, wenn es dieselbe Größe ist.

Außerdem ist die Nutzung eines Vorzelts beim Wohnwagen komfortabler möglich, denn er bleibt ja häufig an Ort und Stelle stehen und so muss man das Vorzelt nicht alle zwei Wochen abbauen, weil man ja einkaufen fahren möchte (falls das mit Fahrrädern z. B. nicht möglich ist).

Und obwohl wir mittlerweile in einem Wohnmobil wohnen, hatten wir im Wohnwagen mehr Platz. Allerdings sieht mein Raumgefühl das anders, denn das ist der Meinung, dass das Platzangebot im Lkw besser wäre – was es aber nicht ist. Das liegt vielleicht an unseren sehr hohen Wänden.

Der Wohnwagen als Campingfahrzeug

Jahrelang haben wir für den Campingurlaub unseren Wohnwagen ans Auto gehängt und sind losgefahren. Ein tolles Gefühl von Freiheit, wenn man sein “kleines Haus” immer dabei hat. Dabei haben wir hauptsächlich Campingplätze genutzt und sind nicht wie heute mit dem Wohnmobil freigestanden.

Das Beste am Wohnwagen ist, dass man ihn einfach auf dem gebuchten Ferienplatz abstellt und mit dem Auto anschließend sehr flexibel ist. So braucht man keine Angst vor kleinen Gassen oder Städtchen haben und kann trotzdem problemlos die Gegend erkunden. Das ist in meinen Augen eines der größten Vorteile des Wohnwagens.

Wohnwagen Vorteile Nachteile

Pro & Contra Wohnwagen

Wollen wir uns nun mal die Vor- und Nachteile eines Wohnwagen näher ansehen. Diese sind natürlich aus meinem Blickwinkel und dementsprechend kann es passieren, dass du einen Nachteil gar nicht als solchen empfindest oder andersrum.

VorteileNachteile
Unabhängigkeit
Durch das, dass man immer ein Auto dabei hat, ist man unabhängiger und kann einfacher und schneller einkaufen fahren oder etwas besichtigen.
Flexibilität bei Übernachtungsplätzen
Ein in unseren Augen großer Nachteil ist die Flexibilität. So kann ich mit dem Wohnwagen nicht wirklich frei stehen, da häufig nicht autark und bin eher auf Campingplätze angewiesen. Natürlich gibt es auch hier Ausnahmen.
Günstigerer Anschaffungspreis
Die Anschaffungskosten von einem Wohnwagen sind geringer.
Geringere Zuladung
Oftmals hat man gerade im Vergleich zu größeren Wohnmobilen eine geringere Zuladung, was eine Einschränkung sein kann.
Fahrzeughöhe
Ein Wohnwagen ist niedriger, als die meisten Wohnmobile. Deswegen hat man den Vorteil, dass Höhenbeschränkungen bei Brücken o. ä. nicht wichtig sind.
Reisegeschwindigkeit
Wer gerne schneller von A nach B kommt hat beim Wohnwagen einen Nachteil – denn in den meisten Ländern darf man mit einem Gespann max. 80 km/h fahren.
Kosten
Die Kosten sind beim Wohnwagen geringer, als bei einem Wohnmobil. Das geht von der Anschaffung- bis hin zum Unterhalt.
 
Kein ständiges Umräumen
Durch den Vorteil, dass man ein Zugfahrzeug dabei hat, entfällt das ständige Ein- und Ausräumen, wenn man den Platz mal verlassen möchte.
 

Wer viel Zeit auf seinem Weg in den Urlaub hat, gerne fest an einem Ort steht und an seinem Urlaubsort flexibel sein will, ist mit einem Wohnwagen bestens beraten. Doch auch Wohnmobile haben ihre Vorteile, wie wir uns nun näher ansehen wollen.

Das Wohnmobil als Campingfahrzeug

Seit bereits zwei Jahren leben und reisen wir dauerhaft in unserem Wohnmobil. Eine tolle Gelegenheit den Vergleich zwischen Wohnwagen und Wohnmobil zu beleuchten. Wir genießen vor allen Dingen die Flexibilität, die wir mit dem Womo haben. Camping- oder Stellplätze sehen uns eher selten, da wir lieber frei stehen.

Deswegen ist der Wohnwagen für unser Vorhaben von vornherein ausgeschieden. So genießen wir beispielsweise Touren fernab asphaltierter Straßen, wie beispielsweise in den Wüsten Marokkos. Mit einem normalen Wohnmobil geht das natürlich eher weniger, aber auch das ist ein Faktor, den man bei der Wahl des richtigen Fahrzeugs mit einbeziehen sollte. Nähere Informationen findet ihr dazu übrigens in unserem Beitrag zum 4×4-Wohnmobil.

Doch manchmal wünsche auch ich mir das Auto, mit dem man mal eben schnell einkaufen fahren kann. Oftmals ist die Parkplatzsuche mit dem Wohnmobil, gerade in kleinen Dörfern oder auch bei größeren Sehenswürdigkeiten, wirklich anstrengend. Da hat der Wohnwagenfahrer auf jeden Fall einen klaren Vorteil.

Pro & Contra Wohnmobil

Auch hier ist die Auflistung der Vor- und Nachteile eines Wohnmobils aus unserer Sicht, weshalb ein genannter Nachteil für dich durchaus auch ein Vorteil sein kann.

VorteileNachteile
Ortsunabhängigkeit und Freistehen
Für uns persönlich ist die Möglichkeit einfach freizustehen, eine der größten Vorteile. So genießen wir es, einen Platz mitten im Wald für eine Nacht zu nutzen oder an einem Seeufer den Sonnenuntergang zu beobachten.
Flexibilität
Bevor man irgendwo hinfährt, muss man erst mal alles verräumen und sicher verstauen, damit es während der Fahrt kein Unglück gibt.
Zuladung
Gerade bei größeren Wohnmobilen ist die Zuladung ein großer Vorteil. So kann beispielsweise auch ein größerer Wassertank oder Gastank untergebracht werden, was mehr Autarkie ermöglicht.
Unterhalts- und Anschaffungskosten 
Das Wohnmobil ist im Vergleich zum Wohnwagen in der Anschaffung und auch im Unterhalt teurer.
Geringerer Aufwand
Wenn man mit seinem Wohnmobil irgendwo
ankommt, bleibt man stehen, steigt nach hinten und ist da. Im Wohnwagen muss man erst mal den Anhänger vom Zugfahrzeug trennen, ihn dann auf den Platz rangieren und die Hubstützen runterfahren. All das entfällt beim Wohnmobil.
Einschränkungen
Durch die eventuelle Größe des Wohnmobils ist mit Einschränkungen bei Durchfahrten, aber auch Parkplätzen zu rechnen. Auch das Gewicht kann bei
besonders großen Wohnmobilen ein Nachteil sein.
Reisegeschwindigkeit
Bei Wohnmobilen bis 3,5 Tonnen hat man den Vorteil, dass man relativ flott unterwegs sein kann. Denn für diese Reisemobile gilt auf Autobahnen keine generelle Geschwindigkeitsbegrenzung.
 

Doch auch kleinere Wohnmobile bis 3,5 Tonnen haben ein Problem mit der Zuladung. Hier bleiben oftmals nur 200 – 300 kg, bevor man das Maximalgericht erreicht hat. Aber gerade diejenigen, die meinen Jahrgang haben, dürfen ohne entsprechenden Führerschein gar kein größeres Reisemobil fahren. Deswegen sollte man diesen Gesichtspunkt beim Kauf unbedingt berücksichtigen, damit man sich später nicht ärgern muss.


Wohnwagen oder Wohnmobil – Der Vergleich

Nun wollen wir noch einen Wohnwagen oder Wohnmobil Vergleich anstellen. Für die bessere Übersichtlichkeit haben wir dir ein paar Informationen zusammengetragen, wo du entscheiden kannst, was dir eher wichtig ist und worauf es für dich ankommt.

Wohnwagen

  • Du stehst gerne für längere Zeit an ein und demselben Platz.
  • Die Flexibilität, die man mit einem Auto vor Ort hat, ist dir wichtig.
  • Ein günstiger Preis und niedrige Unterhaltskosten sind für dich ein wichtiger Faktor.

Wohnmobil

  • Freistehen und Wildcampen sind genau dein Ding. Du willst lieber mehrfach den Stellplatz wechseln und nicht allzu lang an einem Ort verweilen.
  • Du musst nicht zwingend aufs Budget achten.
  • Je schneller du von A nach B kommst, umso besser.

Doch egal wie viele pro & contra Argumente wir hier aufzählen oder wie viele Vergleiche wir anstellen, es gibt nur einen Weg rauszufinden, was dein Ding ist. Du musst es ausprobieren. Fahr zu ein paar Händlern und sieh dir die verschiedenen Möglichkeiten und Modelle vor Ort an. Normalerweise bekommt man dann relativ schnell ein Gefühl dafür, was einem eher zusagt. Auch das Mieten eines Wohnmobils oder Wohnwagens kann eine wichtige Entscheidungshilfe sein.

Beitrag erstellt: 04.02.2018

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16 Kommentare
  1. Hallo Günter, vielen Dank für deine Erfahrungswerte, die helfen dem ein oder anderen bei seiner Entscheidungsfindung sicher weiter. :) Liebe Grüße, Robby
  2. Hallo zusammen, da wir seit einem Jahr auch in der Findungsphase für das richtige Gefährt sind, kann ich möglichwerweise einiges dazu beitragen. Vor einem Jahr entschieden wir uns für ein neuwertiges WoMo, Adria 640 Kasten mit Längsbetten und autark. Diesen konnten wir voll ausgestattet zu guten Konditionen erwerben. Kasten weil wir möglichst beweglich bleiben wollten. Tolle Kurztrips erlebt. Dann kam im April 2020 nach gutem Abverkauf der Nachfolger Adria 640 Supreme mit einigen wichtigen Änderungen. Andere Badlösung, Automatik, Serienreifen, keine 18 Zöller mit Breitreifen und einem genialen Skyroof. Neuer Fahrradträger mit Abklappfunktion musste her, sonst bleibt der Laderaum ohne Demontage der Fahrräder inkl Träger unerreichbar. Auch das war eine Feststellung nach lästiger Tour ohne Klappmechanismus. Das freie Stehen fällt eher selten an, hat auch Risiken und hier weicht man eher auf Landvergnügen oder so aus. Das geht gut. Das Übernachten auf WoMo-Stellplätzen hat mit Freiheit in der Schachtelstellweise eng stehender, weißer Wände auch nicht viel zu tun. Das macht keinen Spaß. Stehen auf einem Stellplätz auf dem Campingplatz ist eine sehr gute Alternative. Versorgung, Sicherheit und größerer Platzverhältnisse. Flexibilität bei Erkundungen vor Ort beschränken sich auf die Reichweite der Akkuräder und Wetter ist auch nicht unwichtig. Wie vorher schon in einem Gastbeitrag, die Anschaffung des WoMo mit 64.000,- und bei 33 Tagen Urlaub ist eher einmal zu hinterfragen. Zur Rente passt das besser. Nun haben wir das WoMo gut verkauft und uns für einen etwas kompakteren Wohnwagen Adria 472 UP mit Autarkpaket und mehr Platz als im WoMo, Kosten hier 24.000,- €, entschieden. Der kann auch mal stehen und kostet deutlich weniger Unterhalt. Der neue Zugwagen Jeep Wrangler unlimited mit Cabriodach lässt Urlaubsfahrten mit offenen Dach zu und bietet Flexibilität vor Ort. Hat auch was geniales und kann jeden Tag zu Hause genutzt werden. Wir werden es testen, kommt in ca 2 Wochen. Die flexible Urlaubsweise und freies Stehen ist mit einem Wohnwagen eigentlich auch möglich. In einigen Wochen sehen wir weiter. Viele Urlaubsvergnügen allen Reisenden wünscht Günter
  3. Bei uns auch stets eine sehr schwierige Entscheidung, da wir alles wollen, also das beste aus 3 Welten (Camping Bus, WoMo, Caravan). Der Wunsch geht zum WoMo (Teilintegriert oder Kasten), mit allem Comfort und richtigem Bett. Aber eben täglich sein Hab und Gut dabei zu haben (z.B. Abstellen auf einsamen oder abgelegenen Parkplätzen) und aufgrund der Größe eingeschränkt zu sein (Einkaufen, Enge Gassen, Ausflüge, teure Fähren) stört schon. Auch das Verhältnis aus hoher Anschaffung und hohen Unterhaltskosten für einen Berufstätigen mit nur 30 Tagen Urlaub passt nicht wirklich. Extra großes Fahrzeug = extra "große" Kosten für die paar Wochen im Jahr...??? Der Camping Bus als Alternative ist da schon attraktiver, da man eine geringere und unproblematische Fahrzeuggröße hat. Zudem kann man sich oft den Privat-PKW sparen. Nervig ist allerdings auf Dauer das Platzangebot und der Comfort. Meist alles in Kisten, nur ein Mini-WC, schlechtes Bett, Umbauaktionen, usw. Eher was für Kurztrips. Beim längeren Aufenthalt auf einem CP kann ein Vorzelt den vorhandenen Platz vergrößern, dann ist aber auch hier vorbei mit Tagesausflügen. War eine schöne Zeit mit unserem VW T4, aber gerade bei schlechtem Wetter haben wir doch oft neidisch zu den anderen Campern geschaut... Also Bulli weg und Caravan gekauft! Und hier haben wir uns stets bewusst für kleine Modelle wie Eriba Touring oder Kip Kompakt entschieden. Diese bieten zwar nicht das Platzangebot eines "weißen Riesen", aber immer noch mehr als im Bulli. Diese Modelle sind leicht zu ziehen, niedriger Spritverbrauch, man fährt sich in engen Gassen nicht fest, auf reinen WoMo-Stellplätzen meist akzeptiert, Zugfahrzeug für Ausflüge und Einkaufen vorhanden. Mit Batterie, Solar, Wassertank und WC auch autark. Richtiges Bett (im Gegensatz zum Camping Bus) und mit Vorzelt kann der Wohnraum vergrößert werden, wenn man einige Tage bleiben will. Bei Rundreisen (2-3 Tage Wechsel) kann durch gute Organisation die Abfahrt in 15 Minuten realisiert werden. Die kleinen Caravans sind zwar fast so teuer wie große, aber sehr wertstabil. Zudem ist der Zugwagen fast egal, man muss nicht unbedingt einen 3.0L Diesel SUV besitzen, ein normaler, alltagstauglicher PKW reicht aus. Die einzigen Kosten, die entstehen, sind evtl. für Abstellplatz, alle 2 Jahre TÜV und wenig Steuern und Versicherung. Sollten wir irgendwann im Lotto gewinnen oder Rentner mit guter Rente sein, dann natürlich ein WoMo und wochenlange Reisen. Für einen Arbeitnehmer mit eingeschränktem Jahresurlaub ist die Entscheidung echt schwer... Man sollte nach seinem Bauchgefühl gehen. Uns wäre die Freiheit im WoMo schon viel wert, aber nicht so viel, dass das tägliche Leben durch die hohen, laufenden Kosten eingeschränkt wäre.
  4. Wichtig scheint mir aber auch, daß man beim Wohnwagen einen Abwassertank eingebaut hat und daher auch frei stehen kann, auf einem Parkplatz zB ohne Wasser auf den Boden zu lassen. Aus diesem Grund haben wir auch noch einen Abwassertank verbaut mit 40 lt. liebe xxxxxLGrüße vom Lutz
  5. Eine schöner Vergleich, den ich nur in einem Punkt anders sehe, bei Eurem Pro-WoMo-Punkt "Ortsunabhängigkeit und Freistehen Für uns persönlich ist die Möglichkeit einfach freizustehen, eine der größten Vorteile." Ist auch für uns ein wichtiger Punkt, aber warum geht das, gerade "frei" nicht mit dem WoWa? Die einzige Einschränkung sind hier m.E. offizielle WoMo-Stellplätze, aber gerade "frei" ist es doch wieder gleich. (Zur Info, unser WoWa ist auch autark für 2/3/4 Tage, hat 1xxx extra gekostet, damit aber natürlich noch immer etliches billiger als WoMo's..)
  6. Hallo Gerry, vielen Dank für deine Ergänzung. Da hast du natürlich recht, dass man mit der Wahl eines Übernachtungsplatzes mit dem Camper wesentlich freier ist und dementsprechend auch Kosten sparen kann. :) Liebe Grüße, Robby
  7. Robby, du hast es kurz und prägnant auf den Punkt gebracht, was die Pro's und Kontra's sind, ob man sich für WOMO oder CARAVAN entscheiden sollte. Einen Aspekt hast du etwas beiseite gelassen: die Übernachtungskosten. Wenn du mit dem Wohnmobil übernachtest ( dort, wo es nicht ausdrücklich verboten ist ),kommst du immer wesentlich kostengünstiger bei weg, auch wenn du auf einen kostenpflichtigen Stellplatz - ev. sogar mit Stromanschluss - fährst, als auf jedem Campingplatz. Ausserdem hast du nicht das Problem der Büro-Öffnungszeiten von Rezeptionen, falls grössere Staus dich unterwegs aufgehalten und dir deine Zeitplanung über den Haufen geworfen haben und du beim Campingplatz vor geschlossenen Barrieren stehst.
  8. Schöner Artikel. Ich finde, beide Alternativen haben ihrer Vorteile. Ohne Kinder würde ich ein Womo vorziehen. Mit Kindern ist für uns jedenfalls ein Wohnwagen die bessere Wahl gewesen (Unsere Entscheidung habe ich hier aufgeschrieben: http://www.schoenrock.com/?p=4668).
  9. Meine Familie möchte einen Camper mieten und mit ihm vereisen. Danke für die zahlreichen vergleichen eines Wohnwagen bzw. Wohnmobil/Camper. Ich wusste gar nicht, dass man mit Einem Camper schneller ist als ein Wohnwagen. Freunde haben uns geraten einen Fachmann aufzusuchen der uns beraten kann bzgl. eines Campers
  10. Unsere Lösung war ein Kombi mit Dachzelt, wegen Zuwachs (ein großer Hund) und höheren Komfortansprüchen ist es jetzt ein Anhänger mit Dachzelt geworden. Das Dachzelt ist in weniger als zwei Minuten auf- und zugeklappt (Hartschale). Und nach ca. 5 minuten kann ich wahlweise im Hängesessel oder in der Hängematte abhängen... Der Anhänger ist eine Spezialkonstrucktion, eine Veranda auf Rädern in Holzbauweise mit abschließbarem Stauraum und aufgesetztem Dachzelt. Einfach abstellen, Klappstühle aus dem Stauraum holen, den Ausleger montieren, Hängesessel und Hängematte einhängen und sich des Lebens erfreuen. Kein Vorzelt, kein Matsch, etc. und unten kann nachts alles was nicht essbar ist (wegen des Hundes) bis zum Morgen stehen bleiben... So geht entspanntes Camping...
  11. Beim lesen der Seiten von Robby war ich in meinen Gedanken schon auf Reisen. Wir haben uns vor 3 Jahren entschieden, uns von unnötigem Ballast zu befreien. 120qm große Wohnung gegen ein kleines, 60qm, Haus getauscht. Kosten sind jetzt sehr gering. Mein Motorrad habe ich, 60 Jahre alt, verkauft. Mein Mann kann sich noch nicht von seinem trennen. Unnötiger Ballast wird nach kurzer Überlegung immer schneller entsorgt. In ein paar Monaten sind wir frei. Die Rente ist dann durch und es kann losgehen. Wir überlegen noch, ob WoMo oder WoWa. Durch unsere vielen Urlaube in den USA mit dem WoMo sind wir sehr verwöhnt. Viel Platz zum Campen, viel Platz in den Orten und noch mehr Platz auf den Straßen. Das ist in Europa so nicht möglich, deshalb glaube ich, das ein WoWa wohl sinniger ist, aber solange die Dieselfrage nicht geklärt ist, binde ich mir auch nicht ´ne Stange Geld ans Bein, das ich ggf. gar nicht nutzen kann wie erhofft. Ich freue mich, weiterhin viele interessante Berichte von Robby zu lesen und hoffe, dass auch andere Freiheitsliebende hier mal einen Kommentar hinterlassen. See You On The Road Again Ute
  12. Wir möchten demnächst ein Wohnmobil mieten. Die guten Tipps in diesem Blog haben uns darin bestärkt. Die Möglichkeit einfach freizustehen ist etwas was heute nur noch mit einem Wohnmobil erlaubt ist.
  13. Wir fahren jetzt seit 8 Monaten mit Gespann durch Europa und haben schon oft neiidisch die Womo fahrer beäugt, die überall dahin kommen, wo wir mit Wowa und 13 m Gespannlänge erst gar nicht hin kommen. Und...wir tuckern mit ein paar PS zu wenig dann mit 50 kmh die Berge rauf. Also die nächste Reise wird mit Womo sein.
  14. Wir fahren seit Jahren mit dem Wohnwagen in den Urlaub. Dass man damit nicht gut ohne einen "richtigen" Campingplatz übernachten kann, fällt bei uns nicht wirklich ins Gewicht, weil wir sowieso lieber auf Campingplätzen sind. Ansonsten waren wir früher VW-Bus-Fans und kennen also beide Seiten ganz gut. Der große Vorteil vom WoMo: Man hat immer alles dabei! Ich erinnere mich gerne an unsere VW-Bus-Zeiten, als wir unterwegs mal eben Kaffee oder Tee kochten. Der große Nachteil vom WoMo: Man hat immer alles dabei - und muss auch alles immer verstauen, wenn man losfahren will! Grüßles Ursel

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