Marok­ko mit dem Wohn­mo­bil: Cam­ping in Nord­afri­ka

Marokko mit dem Wohnmobil

Wer Marok­ko mit dem Wohn­mo­bil erle­ben will, kann sich hier vorab infor­mie­ren. Zwei Winter waren wir jeweils für meh­re­re Monate im Land, das letzte Mal 2019. Des­we­gen haben wir hier brand­ak­tu­el­le Infor­ma­tio­nen und Tipps für deine eigene Wohn­mo­bil­rei­se nach Marok­ko.

Rei­se­infor­ma­tio­nen zu Marok­ko

Zuerst wollen wir dir all­ge­mei­ne Infos über dieses Land geben. Des­we­gen erklä­ren wir dir hier, wie das Klima in Marok­ko ist, wel­ches die beste Rei­se­zeit ist und wo Marok­ko über­haupt liegt.

Wo liegt das Land?

Marok­ko liegt im Nord­wes­ten Afri­kas und bildet mit Alge­ri­en und Tune­si­en die soge­nann­ten Mah­greb-Staa­ten. Es hat 1/4 der Größe Deutsch­lands und ist unge­fähr 2500 km ent­fernt. Das sind Marokko’s Bun­des­län­der:

  • Rabat-Salé-Kéni­tra
  • Mar­ra­kesh-Safi
  • Guel­mim-Oued Noun
  • Ori­en­tal
  • Béni Mellal-Khé­nif­ra
  • Drâa-Tafila­let
  • Laâyou­ne-Sakia El Hamra
  • Fès-Meknès
  • Casa­blan­ca-Settat
  • Souss-Massa

Rabat ist die Haupt­stadt Marok­kos und befin­det sich zwi­schen Tanger und Casa­blan­ca an der West­küs­te.

Marokko mit dem Wohnmobil

Rei­se­zeit und kli­ma­ti­sche Bedin­gun­gen

Marok­ko hat unter­schied­li­che Kli­ma­zo­nen, dem­entspre­chend kann man auch keine pau­scha­le Aus­sa­ge über Wetter, Rei­se­zeit und Klima tref­fen. Doch wir haben trotz­dem Tipps für euch, wann ihr am besten wohin reisen soll­tet.

Klima und Wetter

Man kann Marok­ko in zwei Teile ein­tei­len, was das Klima betrifft. Der Nord­wes­ten hat medi­ter­ra­nes, der Süden hin­ge­gen ein durch die Sahara beein­fluss­tes Klima. Das Atlas­ge­bir­ge fun­giert als Kli­ma­gren­ze und in den marok­ka­ni­schen Gebir­gen herrscht Gebirgs­kli­ma.

Im nörd­li­chen Teil Marok­kos, also an der Nord­küs­te und im Rif Gebir­ge sind die Winter kälter und es hat ver­hält­nis­mä­ßig viel Nie­der­schlä­ge. Aller­dings gibt es auch hier nur selten Schnee und die Winter sind rela­tiv mild.

Im Süden sind die Sommer heiß und die Winter mild. Jedoch kann es trotz­dem ziem­lich kalt werden. Je nach Rei­se­ort unter­schei­det sich auch die emp­foh­le­ne Rei­se­zeit.

Rei­se­zeit

Wenn du ins Lan­des­in­ne­re reisen möch­test, soll­test du die Som­mer­mo­na­te meiden. Hier wird es mit bis zu 45 °C ziem­lich warm. Dem­entspre­chend kann man den Winter und die Rei­se­mo­na­te März bis Mai und Okto­ber bis Novem­ber emp­feh­len.

Im Nord­wes­ten ist die beste Rei­se­zeit April bis Novem­ber. Dort hat es nor­ma­ler­wei­se ange­neh­me 28 °C. Per­fekt für Unter­neh­mun­gen oder den Bade­ur­laub am Strand.

Marokko mit dem Wohnmobil

Welche Spra­che spricht man in Marok­ko?

Marok­kos Staats­spra­che ist Ara­bisch. Aller­dings unter­schei­det sich diese vom klas­si­schen Ara­bisch. Aber auch auf Fran­zö­sisch kann man sich gut ver­stän­di­gen, gerade in öffent­li­chen Berei­chen. Aller­dings kommt man in klei­nen Läden oder Dör­fern schon­mal besser mit Ara­bisch weiter, als mit Fran­zö­sisch. Außer­dem werden noch diver­se Ber­ber­dia­lek­te gespro­chen, die aber mit dem Ara­bisch nichts mehr gemein haben.

In tou­ris­ti­schen Gebie­ten kommt man manch­mal auch mit Eng­lisch weiter. Viele der Marok­ka­ner, die im Tou­ris­mus­be­reich arbei­ten, spre­chen ab und an auch ein paar Bro­cken Deutsch.

Zeit­ver­schie­bung

Welche Zeit­ver­schie­bung gibt es eigent­lich im Ver­gleich zu Deutsch­land? Marok­ko liegt im selben Bereich, wie bei­spiels­wei­se Lis­sa­bon. Dem­entspre­chend werden die Uhren eine Stunde zurück gestellt. Ist es in Deutsch­land also 17.00 Uhr, so ist es in Marok­ko erst 16.00 Uhr.

Ände­rung! Im Winter 2018/2019 wurden die Uhren erst­mals nicht mehr zurück­ge­stellt. Die Zeit­um­stel­lung wurde von Marok­ko abge­schafft, wes­halb im Winter die­sel­be Zeit­zo­ne wie in Deutsch­land ist.

Fähre nach Marok­ko

Es ist ganz ein­fach, vom euro­päi­schen Fest­land mit der Fähre nach Marok­ko zu gelan­gen. Dabei musst du nicht zwin­gend von Spa­ni­en aus fahren. Wer bei­spiels­wei­se in Deutsch­land los­fährt und nur nach Marok­ko will, der sollte prüfen, ob eine Fähr­fahrt von Genua nicht güns­ti­ger wäre.

Fähre Spa­ni­en – Marok­ko

Du hast die Mög­lich­keit von Spa­ni­en mit der Fähre nach Marok­ko über­zu­set­zen. Dabei gibt es ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten.

  • Alge­ci­ras – Ceuta
  • Alge­ci­ras – Tanger Med
  • Gibral­tar – Tanger Med
  • Tarifa – Tanger
  • Motril – Melil­la
  • Motril – Al Hoce­i­ma
  • Motril – Nador
  • Alme­ria – Nador
  • Alme­ria – Melil­la
  • Alme­ria – Gha­zaou­et
  • Alme­ria – Oran
  • Bar­ce­lo­na – Tanger Med
  • Bar­ce­lo­na – Nador

Aller­dings gibt es auch die Mög­lich­keit von Ita­li­en, Gibral­tar und Frank­reich aus mit der Fähre Marok­ko zu errei­chen. Die genau­en Fahr­plä­ne und Mög­lich­kei­ten gibt es auf der Seite von Direct­fer­ries.

Was kostet die Über­fahrt?

Wir haben die Über­fahrt von Alge­ci­ras nach Ceuta gewählt. Für Hin- und Rück­fahrt haben wir zusam­men knapp 200 Euro bezahlt. Die Tickets haben wir bei Carlos in Alge­ci­ras (Koor­di­na­ten: 36°10’45″N, -5°26’28″W) besorgt. Bereits am nächs­ten Tag befan­den wir uns auf dem Weg nach Afrika. Aller­dings würden wir diese Fähr­ver­bin­dung, auf­grund einer ner­ven­auf­rei­ben­den Aus­rei­se, nicht mehr wählen.

Zusatzinfo!Bei unse­rer zwei­ten Über­fahrt sind wir übri­gens von Alge­ci­ras nach Tanger Med gereist. Die Ein- und Aus­rei­se war unkom­pli­ziert und die Fähr­fahrt hat wieder knapp 200 Euro bei Carlos gekos­tet.

Was muss man in Marok­ko gese­hen haben?

Egal ob du mit dem Wohn­mo­bil nach Marok­ko reist, mit dem Auto oder Flug­zeug, du wirst dich sicher­lich fragen, welche Orte schön sind und was man in Marok­ko gese­hen haben sollte? Genau das erfährst du in unse­ren Bei­trag zu den Top 15 unse­rer schöns­ten Orte in Marok­ko.

Ein­rei­se mit dem Wohn­mo­bil nach Marok­ko

Wer mit dem Wohn­mo­bil nach Marok­ko fährt, fragt sich natür­lich, welche Doku­men­te man für die Ein­rei­se benö­tigt. Fol­gen­de Dinge soll­test du im Camper dabei­ha­ben:

  • Rei­se­pass
  • Führerschein+Internationaler Füh­rer­schein
  • Fahrzeugschein+Internationaler Fahr­zeug­schein
  • Fiche (Down­load der Vor­la­ge bei Klick auf den Link)
  • Grüne Ver­si­che­rungs­kar­te (alter­na­tiv KFZ Ver­si­che­rung an der Grenze)

Wir emp­feh­len auf jeden Fall das Mit­neh­men eines inter­na­tio­na­len Füh­rer­scheins und Fahr­zeug­scheins, auch wenn die Mei­nun­gen hier aus­ein­an­der gehen.

Ein Fiche ist nicht zwin­gend Pflicht, aber es erleich­tert dir vieles. Es han­delt sich dabei um ein Doku­ment, in dem du ein­fach deine wich­tigs­ten, per­sön­li­chen Daten und die Daten zu deinem Fahr­zeug ein­tra­gen kannst. Am besten druckst du dir ein paar davon aus und nimmst sie mit. So kannst du sie bei Poli­zei- oder Mili­tär­kon­trol­len ein­fach abge­ben und musst nicht jedes Mal ein For­mu­lar aus­fül­len. Wir fanden das bei unse­rer Reise durch Marok­ko mit dem Wohn­mo­bil total prak­tisch. Aller­dings ist es kein Muss.

Marokko mit dem Wohnmobil

Marok­ko Visum

Die Auf­ent­halts­er­laub­nis bekommst du bei der Ein­rei­se direkt an der Grenze. Gültig ist sie für 3 Monate und für dein Fahr­zeug 6 Monate. Wenn du länger dort blei­ben möch­test, dann kannst du sie auf unter­schied­li­che Art und Weise ver­län­gern lassen. Auf der einen Seite kannst du aus­rei­sen und dann wieder ein­rei­sen. Oder Alter­na­tiv fährst du nach Laayou­ne und lässt dein Marok­ko Visum dort ver­län­gern. Die Kol­le­gen vom Blog “Kas­tenin­blau” haben dazu einen tollen Bei­trag geschrie­ben, wie die Ver­län­ge­rung der Auf­ent­halts­ge­neh­mi­gung in Laayou­ne funk­tio­niert.

Zusatz­in­fo! Wir haben 2019 unser Visum in Tafraout ver­län­gern lassen, was auch pro­blem­los ging. Am besten infor­miert man sich bei der Gen­dar­me­rie, was zu tun ist.

Ein­rei­se­be­stim­mun­gen Hund

Die Ein­rei­se mit Hund nach Marok­ko ist kein Pro­blem. Aller­dings sollte man beach­ten, alle wich­ti­gen Nach­wei­se dabei zu haben. Bei der Ein­rei­se nach Marok­ko hat sich keiner für unse­ren Hund inter­es­siert. Aller­dings wurden bei der Wie­der­ein­rei­se nach Europa unsere Papie­re ver­langt. Unbe­dingt dabei haben soll­test du:

  • Heim­tier­aus­weis,
  • alle wich­ti­gen Imp­fun­gen, wie du in unse­rem Bei­trag Reisen mit Hund nach­le­sen kann,
  • einen Toll­wut-Titer-Nach­weis.

Im Norden gibt es in den großen Super­märk­ten nor­ma­les Hun­de­fut­ter zu kaufen. Aller­dings ist es im Süden, da wo es kaum noch Super­märk­te gibt, unmög­lich an Futter zu gelan­gen. Wir haben unsere Hündin dann ein­fach bekocht. Fleisch gab es beim Metz­ger, dazu ein paar Nudeln oder Reis und Gemüse. Das Ganze haben wir ein­fach ein­ge­kocht und es hat oft für 3 – 4 Tage gereicht.

Marokko mit dem Wohnmobil

Die Marok­ka­ner sind Hunden gegen­über meist sehr vor­sich­tig und eher zurück­hal­tend. Oft­mals sind sie aus­ge­wi­chen, wenn wir mit unse­rer Hündin unter­wegs waren. Pro­ble­me mit Stra­ßen­hun­den hatten wir keine. Diese sind meist sehr scheu und wei­chen eher aus, als aggres­siv nach vorne zu gehen.

Bei der Reise in die Wüste sollte man die Pfoten seines Hundes im Blick haben. Oft liegen dort stach­li­ge Pflan­zen­ku­geln oder Pflan­zen­res­te mit großen Sta­cheln auf dem Boden. Wenn der Hund plötz­lich hum­pelt, könnte das die Ursa­che sein.

Geld/Finanzen

In Marok­ko wird mit sog. marok­ka­ni­schen Dirham bezahlt. Im Juni 2017 bekommt man 11,012 Dirham für 1 Euro. Wir emp­feh­len, gerade bei der Ein­rei­se mit dem Wohn­mo­bil nach Marok­ko schon genug Bar­geld dabei zu haben. Direkt nach der Grenze in Ceuta gab es einen Bank­au­to­ma­ten, doch dieser funk­tio­nier­te leider nicht. Zum Glück konnte ein Freund aus­hel­fen, sonst hätten wir blöd aus der Wäsche geschaut.

Im Norden Marok­kos ist Kar­ten­zah­lung in grö­ße­ren Geschäf­ten oft kein Pro­blem. Sobald man aber in die süd­li­che­ren Gebie­te kommt, ist meist nur Bar­geld das Mittel Wahl. Dem­entspre­chend emp­feh­len wir, auch wäh­rend der Reise immer genug Bar­geld ein­ste­cken zu haben. Kaput­te Geld­au­to­ma­ten waren auch im Süden keine Sel­ten­heit. Dem­entspre­chend sollte man nicht zu knapp kal­ku­lie­ren.

Wir konn­ten an den Geld­au­to­ma­ten maxi­mal 2000 MAD (ca. 181 Euro) pro Tag abhe­ben.

Marokko mit dem Wohnmobil

Sicher­heit in Marok­ko

Eine Frage, die wir oft gestellt bekom­men haben, wie es denn mit der Sicher­heit in Marok­ko aus­se­hen würde und ob es nicht zu gefähr­lich wäre. Wir wollen dir des­we­gen einen klei­nen Ein­blick geben, wie sicher Marok­ko in unse­ren Augen ist.

Marok­ko Urlaub gefähr­lich?

Wir hatten in unse­rer Zeit in Marok­ko kein ein­zi­ges Mal das Gefühl von Unsi­cher­heit. Dabei war es ganz egal, ob wir in Städ­ten, wie Fes waren oder an der alge­ri­schen Grenze ent­lang durch die Wüste gefah­ren sind.

Es wird sei­tens des Landes ein großer Auf­wand betrie­ben, dass die Tou­ris­ten sicher sind. Es gibt jede Menge Poli­zei- und Mili­tär­kon­trol­len, selbst in den ent­le­gens­ten Wüs­ten­ge­bie­ten. Du kannst dir jedoch vor deiner Reise immer die aktu­ells­ten Infor­ma­tio­nen und even­tu­el­le Rei­se­war­nun­gen beim Aus­wär­ti­gen Amt anse­hen.

Und wie sieht es mit Dieb­stäh­len aus? Auch hier muss­ten wir keine nega­ti­ven Erfah­run­gen machen. Aller­dings ist es durch­aus emp­feh­lens­wert keine Wert­ge­gen­stän­de o. ä. sicht­bar im Wohn­mo­bil liegen zu lassen.

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Poli­zei- und Mili­tär­kon­trol­len – ganz normal

Man sollte nicht erschre­cken, wenn man immer wieder Poli­zei­kon­trol­len sieht. Im Süden haben wir diese bei nahezu jeder Stadt erlebt und als Tou­ris­ten wurden wir meist durch­ge­wun­ken. Aller­dings gibt es auch hier eine Klei­nig­keit zu beach­ten.

Es gibt vor jeder Kon­trol­le ein Schild, das auf die Poli­zei­kon­trol­le hin­weist. Danach kommt noch ein Schild, auf dem “Halte” steht. Bei diesem Schild unbe­dingt stehen blei­ben und darauf warten, dass der Poli­zist einen zu sich winkt. Bei Nicht­be­ach­tung darf man sonst gerne mal eine Strafe bezah­len.

Unser Kon­takt mit der Poli­zei war immer super­freund­lich. Die Poli­zis­ten waren sehr hilfs­be­reit und ledig­lich ein Mal muss­ten wir unsere Rei­se­päs­se vor­zei­gen.

Wie haben wir die Marok­ka­ner erlebt?

Wir haben die Marok­ka­ner als sehr hilfs­be­reit und freund­lich erlebt. Man muss jedoch beden­ken, dass viele Men­schen dort nicht gerade viel haben. Tou­ris­ten, die sich das Reisen leis­ten können, sind aus Sicht der Men­schen dort sehr wohl­ha­bend.

Viele brin­gen klei­ne­re Geschen­ke mit ins Land, um sie dann bei­spiels­wei­se an Kinder zu ver­tei­len. Dem­entspre­chend erlebt man immer wieder, dass Kinder an der Straße stehen und mit ein­deu­ti­gen Gesten, um Geld oder kleine Geschen­ke bet­teln. Und gerade in den großen Städ­ten ist es durch­aus normal, dass man ange­spro­chen wird. Oft wird ver­sucht, einen von einem Besuch im Tep­pich­la­den des Cou­sins oder Bruder zu über­zeu­gen.

Trotz allem haben wir uns nie beläs­tigt gefühlt oder über­mä­ßig auf­dring­li­che Marok­ka­ner erlebt. Bei Inter­es­se haben wir uns etwas zeigen lassen und bei Des­in­ter­es­se war ein klares Nein immer aus­rei­chend. Oft wird die Frage gestellt, ob man das erste Mal in Marok­ko ist. Wir emp­feh­len das, egal wie die Tat­sa­chen sind, mit einem Nein zu beant­wor­ten. Damit wissen die Marok­ka­ner, dass man weiß, wie es läuft, und ver­su­chen es oft gar nicht erst weiter.

Marok­ka­ni­scher Ver­kehr

Wir haben die Marok­ka­ner als nicht über­mä­ßig chao­ti­sche Auto­fah­rer ken­nen­ge­lernt. Aller­dings kann es gerade in Städ­ten durch­aus ein wenig anstren­gend sein. Neben Autos und Lkws sind oft auch Mofas, Fahr­rä­der, Esels­kar­ren, Fuß­gän­ger und Tiere auf den Stra­ßen unter­wegs.

Soll­test du beim Fahren plötz­lich ange­hupt werden, pas­siert dies meis­tens in Kom­bi­na­ti­on mit einem Über­hol­vor­gang. Dies soll ledig­lich signa­li­sie­ren, dass du über­holt wirst.

Marokko mit dem Wohnmobil

Einkaufen/Lebensmittel

Im Norden von Marok­ko gibt es ganz nor­ma­le Super­märk­te, wie man sie auch bei uns kennt. Große Super­markt­ket­ten sind z. B. Mar­ja­ne oder Car­re­four. Im Süden findet man diese nur noch selten in großen Städ­ten. Dort gibt es dann kleine Läden, in denen man jedoch auch alles bekommt. Man steht dann vor einer Theke und sagt dem Besit­zer, was man braucht. Dinge wie Nudeln, Reis, Cous­cous bekommt man dann oft aus großen Säcken abge­wo­gen.

Das Ein­kau­fen in klei­nen Läden oder auf dem Markt ist gerade bei Obst und Gemüse güns­ti­ger, als wenn man es in den Super­märk­ten kauft. Obst und Gemüse sind im All­ge­mei­nen sehr güns­tig. Das Glei­che gilt für ein­hei­mi­sche Gewür­ze. Con­ve­ni­en­ce-Food und bekann­te Marken, wie Nestle, Coca Cola usw. sind ver­hält­nis­mä­ßig sehr teuer.

Fleisch kaufen

Fleisch kann man ent­we­der im Super­markt oder beim ört­li­chen Metz­ger kaufen. Aller­dings muss man sich dar­über im Klaren sein, dass man mit dem kon­fron­tiert wird, was man essen möchte. Dem­entspre­chend ist es ganz normal, dass der Kopf des geschlach­te­ten Tieres vor der Metz­ge­rei drau­ßen an einem Haken hängt oder dass das Hühn­chen frisch für einen geschlach­tet wird.

Öff­nungs­zei­ten

Frei­tag nach­mit­tags sind die klei­nen Geschäf­te oft geschlos­sen. Genau­so wie zur Mit­tags­zeit zwi­schen 12.00 Uhr und 16.00 Uhr. Es gibt aller­dings keine festen Rege­lun­gen und so ist es von Stadt zu Stadt und Laden zu Laden unter­schied­lich.

Gerade bei den klei­nen, loka­len Läden kann ein Ara­bisch-Über­set­zer ganz hilf­reich sein. Denn mit Schul­fran­zö­sisch kommt man nicht immer weiter. Aber zur Not helfen auch Hände und Füße, um klar zu machen, was man gerne hätte.

Alko­hol und Tabak kaufen

Tabak ist leich­ter zu bekom­men, als Alko­hol. Vor Läden, die Tabak ver­kau­fen, hängt ein Schild mit 3 inein­an­der geschlun­ge­nen Ringen. Bei Alko­hol ist es schon ein wenig schwie­ri­ger. In Super­märk­ten gibt es nor­ma­ler­wei­se keinen Alko­hol. Aller­dings gibt es manche, die einen Alko­hol Shop inte­griert haben.

In Groß­städ­ten gibt es manch­mal spe­zi­el­le Alko­hol Läden. Dort kann man sich dann mit Wein, Bier und Schnaps ein­de­cken. Auch in Restau­rants wird im Nor­mal­fall kein Alko­hol aus­ge­schenkt.

Cam­ping in Marok­ko

Die Cam­ping Infra­struk­tur in Marok­ko ist rich­tig gut. Es gibt jede Menge Mög­lich­kei­ten mit seinem Wohn­mo­bil oder Wohn­wa­gen dort eine tolle Zeit zu ver­brin­gen. Das ist neben dem ange­neh­men Klima mit ein Grund, warum viele in Marok­ko über­win­tern. Auch das frei Stehen in ein­sa­men Regio­nen ist kein Pro­blem. Die ein­zi­ge Region in der man nicht frei stehen sollte ist das Rif Gebir­ge.

Marok­ka­ni­sche Cam­ping­plät­ze

Marok­ka­ni­sche Cam­ping­plät­ze sind meist sehr ein­fach und spar­ta­nisch aus­ge­stat­tet. Wenn man in großen, tou­ris­ti­schen Gebie­ten unter­wegs ist, kann der Cam­ping­platz aber durch­aus luxu­ri­ös sein. Je länd­li­cher es wird, umso ein­fa­cher werden sie. Aller­dings gibt es alles, was man braucht.

In Merz­ou­ga hatten wir z. B. einen klei­nen Cam­ping­platz, wo die Dusche mit­hil­fe eines Holz­ofens drau­ßen heißes Wasser lie­fer­te. Die Preise liegen meist zwi­schen 5 und 10 Euro pro Nacht. Unsere Hündin war auf Cam­ping­plät­zen in Marok­ko nie ein Pro­blem und hat nie extra gekos­tet.

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Infrak­struk­tur für Wohn­mo­bil­rei­sen­de in Marok­ko

Wer Marok­ko per Womo berei­sen möchte, ist natür­lich auf gewis­se Dinge, wie Frisch­was­ser, Ver- und Ent­sor­gung usw. ange­wie­sen. Des­we­gen möch­ten wir genau erklä­ren, wo du an Wasser kommst und wie du Grau­was­ser und den Inhalt der Che­mietoi­let­te los­wer­den kannst.

Wie komme ich an Wasser?

Den Was­ser­tank kann man ein­fach auf Cam­ping­plät­zen oder an Tank­stel­len auf­fül­len. Wenn du keinen Filter ver­baut hast, emp­feh­len wir dir, dich mit dem Thema Was­ser­ent­kei­mung aus­ein­an­der­zu­set­zen. Wir haben unser Wasser im Tank ledig­lich zum Abspü­len oder Kochen von Nudeln oder Kaffee ver­wen­det. Zum Trin­ken kann man im Super­markt Wasser kaufen. Dort haben wir für einen 5-Liter-Kanis­ter knapp 1 Euro bezahlt.
Was man unbe­dingt dabei haben sollte, ist ein Was­ser­dieb.  Denn oft gibt es an den Zapf­stel­len für Wasser keine Schraub­ge­win­de. Den Was­ser­dieb gibt es in zwei Aus­füh­run­gen.

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und einen für 15 – 20 mm Anschlüs­se.

Wenn man Wüs­ten­tou­ren auf eigene Faust unter­nimmt, kann man dort oft Brun­nen finden. Auch da kann man seinen Was­ser­vor­rat unter­wegs wieder ein wenig auf­fül­len.

Marokko mit dem Wohnmobil

Wäsche waschen

Viele Cam­ping­plät­ze haben eine Wasch­ma­schi­ne, die man nutzen kann. Alter­na­tiv gibt es wohl Rei­ni­gun­gen, die die Wäsche für einen güns­ti­gen Preis waschen, bügeln und zusam­men­le­gen. Diese haben wir aller­dings nie in Anspruch genom­men.

In Tafraou­te hatten wir eine Frau, die unsere Wäsche mor­gens abge­holt und abends frisch gewa­schen, getrock­net und zusam­men­ge­legt wieder gebracht hat. Für ein Kilo Wäsche haben wir 10 Dirham (also knapp einen Euro) bezahlt.

Wohn­mo­bil Ver- und Ent­sor­gung

Auf Cam­ping­plät­zen kann man sein Grau­was­ser und den Inhalt seiner Che­mietoi­let­te los werden und Wasser wieder auf­fül­len. Aller­dings gibt es keine Ent­sor­gungs­sta­tio­nen, wie man es aus Län­dern wie Nor­we­gen z. B. kennt. Oft kann man aller­dings beim Cam­ping­platz­be­trei­ber nach­fra­gen, ob man ein­fach nur ver- und ent­sor­gen kann, ohne auf dem Platz über Nacht zu blei­ben. Manch­mal geht das kos­ten­los, manch­mal bezahlt man ein paar Euro dafür. Alles in allem ist es aber ziem­lich unkom­pli­ziert, Marok­ko mit dem Wohn­mo­bil zu berei­sen.

Wie komme ich an Gas?

In Marok­ko gibt es keine LPG Gas­tank­stel­len, um seinen Gas­tank auf­fül­len zu lassen. Dem­entspre­chend sollte man mit einem Gas­tank gut kal­ku­lie­ren, um am Ende nicht ohne Gas dazu­ste­hen. Aller­dings haben wir gehört, dass es an Gas­wer­ken manch­mal mög­lich sein soll, seinen Tank auf­fül­len zu lassen. Das haben wir jedoch nie aus­pro­biert und können das somit auch nicht bestä­ti­gen.

Zusatz­in­fo! Was wir 2019 jedoch pro­biert haben ist das Anschlie­ßen einer Gas­fla­sche an unse­ren Gas­tank. Dort hat es einen Adap­ter, sodass wir dann das Gas aus der Fla­sche nutzen konn­ten.

Wer mit Gas­fla­schen unter­wegs ist, kann diese tau­schen lassen. Und die Fla­schen werden auf marok­ka­ni­sche Art manch­mal wieder auf­ge­füllt. Aller­dings ist dies oft sehr aben­teu­er­lich. Oft­mals reicht es dem Cam­ping­platz­be­trei­ber mit­zu­tei­len, dass man eine neue Gas­fla­sche benö­tigt und schon wird das orga­ni­siert und die neue Fla­sche auf den Platz gebracht.

Mobi­les Inter­net in Marok­ko

Die Netz­ab­de­ckung in Marok­ko ist sehr gut. Oft hatten wir selbst in den ent­le­gens­ten Ecken der Wüste einen guten Emp­fang. Es gibt zwei große Mobil­funk­an­bie­ter, das eine ist Maroc Tele­kom, das andere Medi­tel. Wir haben uns für Maroc Tele­kom ent­schie­den. Diese bekommt man in grö­ße­ren Städ­ten in den ent­spre­chen­den Läden des Mobil­funk­an­bie­ters. Die Sim-Karte hat uns inkl. 4 GB Daten­vo­lu­men 5 Euro gekos­tet. Die Karte wird mit Rub­bel­kar­ten wieder auf­ge­la­den. Diese bekommt man in jedem Laden, der ein “Maroc Tele­kom Schild” drau­ßen hängen hat. Dort haben wir für 10 GB 100 MAD bezahlt. Nicht genutz­tes Daten­vo­lu­men ver­fällt nach einem Monat.

Wem es reicht ab und an seine E-Mails abzu­ru­fen, der kann freies W-Lan nutzen. Dieses gibt es oft auf Cam­ping­plät­zen oder in Restau­rants und Cafés. Ein­fach den Restau­rant- oder Café­be­sit­zer danach fragen. Der tippt dann das Pass­wort ein und schon kann man los­sur­fen.

In der Wüste war die Abde­ckung durch Medi­tel oft besser, als durch Maroc Tele­kom. Wer viel Off­road-Pisten fährt, für den lohnt sich even­tu­ell eine Anschaf­fung von zwei Sim-Karten, um eine opti­ma­le Netz­ab­de­ckung zu haben.

Restaurants/Essen gehen

Das Essen gehen in Marok­ko lohnt sich in jedem Fall. Gerade wenn man Marok­ko mit dem Wohn­mo­bil bereist und nicht immer selber kochen möchte, sollte man diese Mög­lich­keit nutzen. Viele Restau­rants sind klein und schnu­cke­lig. Als Vor­spei­se gibt es nahezu immer Oliven mit Brot. Als Haupt­spei­se wählt man dann zwi­schen ein paar weni­gen Gerich­ten und zur Nach­spei­se gibt es meis­tens ver­schie­de­nes Obst. Ein Restau­rant­be­such ist hier sehr güns­tig. So haben wir für Vor­spei­se, Haupt­spei­se und Nach­spei­se + Geträn­ke meist zwi­schen 8 und 10 Euro pro Person bezahlt.

Typi­sche marok­ka­ni­sche Spei­sen und Geträn­ke

Ein typi­sches Getränk für Marok­ko ist der sog. marok­ka­ni­sche Whis­key. Wie du dir denken kannst, han­delt es sich dabei nicht um Alko­hol, son­dern um einen sehr star­ken, süßen Minz­tee. Er ist sehr süß und kräf­tig, aber auch sehr lecker. Nahezu bei jeder Gele­gen­heit gibt es diesen Tee.

Das wohl bekann­tes­te Gericht ist die Tajine. Das ist eine in einem Ton­ge­fäß zube­rei­te­te Mahl­zeit, die in unter­schied­li­chen Vari­an­ten zu bekom­men ist. Man kann sie rein vege­ta­risch mit Gemüse haben oder aber auch mit Rind­fleisch oder Hühn­chen. Das sollte man unbe­dingt mal pro­biert haben.

Off­road Reisen/Wüstentouren

Wer ein gelän­de­gän­gi­ges Wohn­mo­bil hat und gerne off­road unter­wegs ist, für den ist Marok­ko der abso­lu­te Traum. Hier gib es jede Menge tolle Pisten und Wüs­ten­tou­ren, die man auch selbst ohne Guide machen kann. Wir waren viel auf Pisten unter­wegs und es war auch für Anfän­ger wie uns gut mach­bar. Gerade die Wüste war ein Erleb­nis, auf das wir nicht hätten ver­zich­ten wollen. Wer selbst kein wüs­ten­taug­li­ches Fahr­zeug hat, kann tolle Touren vor Ort buchen.

Marokko mit dem Wohnmobil

Wie kann man in der Wüste navi­gie­ren?

Wenn man so unter­wegs ist, muss man natür­lich auch navi­gie­ren, um auf der rich­ti­gen Piste zu blei­ben. Oft führen ver­schie­dens­te Spuren in die unter­schied­lichs­ten Rich­tun­gen. Wir haben unser Handy zur Navi­ga­ti­on genutzt. Dort haben wir Open­Street­Map in Ver­bin­dung mit der App OsmAnd ver­wen­det. Die App gibt es kos­ten­lo­se und kos­ten­pflich­ti­ge Vari­an­te. Dort werden die genau­en Pisten ange­zeigt und man kann damit seine Routen super­ein­fach planen. Die Karten funk­tio­nie­ren dann off­line und führen einen gut durch die ent­le­gens­ten Ecken.

Wer die Pisten nicht auf eigene Faust ent­de­cken möchte, dem emp­feh­len wir diesen tollen Off­road Rei­se­füh­rer mit 41 aus­führ­li­chen Off­road-Rou­ten­be­schrei­bun­gen.

Marokko mit dem Wohnmobil

Gibt es gif­ti­ge Tiere?

Wer in Marok­ko mit dem Wohn­mo­bil unter­wegs ist, wird auch auf Wild­tie­re tref­fen. Die meis­ten sind harm­los und können einem nichts anha­ben. Aller­dings gibt es gerade in Fluss­bet­ten und auch in der Wüste auch gif­ti­ge Ver­tre­ter. Dazu gehö­ren z. B. Gift­schlan­gen, wie die

  • Horn­vi­per
  • Atla­sot­ter
  • gewöhn­li­che Puf­fot­ter
  • Uräusschlan­ge (marok­ka­ni­sche Kobra) und
  • Stülp­na­sen­ot­ter.

Außer­dem gibt es in den Wüsten Skor­pio­ne. Des­we­gen sollte man gerade dort auf­pas­sen, wo man hin­tritt. Wir haben ledig­lich ein Mal einen Skor­pi­on in der Wüste gese­hen. Das war, als wir abends am Lager­feu­er saßen und in der Nähe des Feuers plötz­lich den klei­nen Skor­pi­on ent­deck­ten. Gerade bei Sitz­ge­le­gen­hei­ten, wie Stüh­len oder Sitz­sä­cken und bei Schu­hen sollte man auf­pas­sen. Bevor man sich drauf­setzt oder sie anzieht ein­fach nach­schau­en, ob sich darin nicht ein Skor­pi­on ver­steckt hat. Erwach­se­nen können sie mit ihrem Gift nor­ma­ler­wei­se nichts anha­ben, aber bei Klein­kin­dern und Haus­tie­ren ist Vor­sicht gebo­ten.

Das waren unsere Rei­se­tipps und Erfah­run­gen für Marok­ko mit dem Wohn­mo­bil. Soll­test du noch Fragen haben, so schick uns ein­fach eine Nach­richt oder hin­ter­las­se uns einen Kom­men­tar.

Marok­ko Rei­se­be­rich­te

Du willst wissen, wie es uns auf unse­rer 3-mona­ti­gen Reise durch Marok­ko ergan­gen ist? Du willst wissen, was wir erlebt haben? Dann emp­feh­len wir dir unsere Wohn­mo­bil Rei­se­be­rich­te.

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39 Kommentare

  • kann die hier gemach­te Dar­stel­lung in allen Punk­ten nur unter­strei­chen. Bin mit einer Por­ti­on Vor­ur­tei­len hin­ge­fah­ren und begeis­tert zurück gekom­men!
    Würde jeder­zeit wieder nach Marok­ko fahren. Ein beson­de­res Lob gilt der Poli­zei, die mir immer sehr höf­lich, hilfs­be­reit und unkom­pli­ziert ent­ge­gen gekom­men ist. Auch die Palast­wa­chen waren immer zuvor­kom­mend.

  • Hallo Ange­li­ka,
    die ärzt­li­che Ver­sor­gung auf dem Land ist eher etwas dürf­tig. Es hat zwar Ärzte, aber kei­nes­falls mit unse­rem Stan­dard ver­gleich­bar. Wenn man in die großen Städte wie Agadir, Mar­ra­kesch, usw. geht, dann findet man dort teil­wei­se sogar deut­sche Ärzte und modern aus­ge­stat­te­te Praxen, die sich kei­nes­falls zu ver­ste­cken brau­chen, im Gegen­teil.
    Gele­gen­heit macht immer Diebe. Außer einem Kara­bi­ner­ha­ken ist uns in Marok­ko noch nie was abhan­den gekom­men. Wenn ihr eure E-Bikes aller­dings stän­dig unbe­auf­sich­tigt irgend­wo stehen lasst, … Die Gefahr die viel größer ist, ist dass durch den Staub in der Luft die Räder nach eurer Reise erst­mal ordent­lich geputzt werden müssen, wenn ihr sie nicht ver­nünf­tig abge­deckt habt. Der kriecht näm­lich tat­säch­lich in fast jede Ritze.
    Ich hoffe, ich konnte euch wei­ter­hel­fen,
    viele Grüße Robby

  • Ich habe eigent­lich 2 Fragen:
    Frage 1- wie ist die ärzt­li­che Ver­sor­gung, wenn denn mal was ist….!
    Frage 2- wir fahren gerne mit dem Fahr­rad. Dabei han­delt es sich um e- bikes. Muss ich mir Sorgen um Dieb­stahl machen (weil wert­voll)?
    Ich würde mich sehr über deine Ant­wort freuen, denn wir planen, 2020 eine Rund­rei­se durch Marok­ko. Lieben Dank
    Ange­li­ka

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