Marokko mit dem Wohnmobil, Reisetipps I

Wir möchten dir hier unsere ultimativen Reisetipps für eine Reise nach Marokko mit dem Wohnmobil aufzeigen. Dabei gehen wir ganz besonders auf das Reisen mit dem Wohnmobil ein. Unsere Reisetipps sind hier nur in Stichpunkten aufgelistet. Wer die Infos noch genauer möchte, dem legen wir unser Video, am Ende des Beitrags, ans Herz. Dort haben wir alles genau erklärt.

Unsere Reisetipps für Marokko mit dem Wohnmobil


Dokumente


Geld

  • genug Bargeld mitnehmen
  • oft keine Kartenzahlung möglich
  • immer wieder kaputte Geldautomaten
  • am Geldautomaten maximal 2000 MAD (ca. 188 Euro) pro Tag möglich

Marokko, Dirham


 Polizeikontrollen

  • beim „Halte“ Schild unbedingt anhalten, sonst Geldstrafe
  • Polizeikontrollen bei fast jedem Ortseingang und -ausgang
  • Polizisten immer freundlich und hilfsbereit

Sicherheit

  • immer wieder Polizei- und Militärposten
  • wir haben uns nie unsicher gefühlt

Marokkaner

  • sind sehr hilfsbereit und freundlich.
  • sind manchmal hartnäckig, aber es hilft oft zu sagen, dass man schon in Marokko war
  • sind teilweise sehr geschäftstüchtig

Hund

  • im Süden kaum Hundefutter zu bekommen
  • am besten selber kochen
  • in der Wüste oft stachelige Pflanzenreste am Boden
  • Marokkaner sind Hunden gegenüber meist sehr vorsichtig, schon fast ängstlich
  • Impfungen und Tollwut-Titer-Nachweis für Rückreise nach Europa wichtig

Verkehr

  • nicht anders, als in Europa
  • Hupen = ich überhole oder es soll helfen, gesehen zu werden. Ist nie böse gemeint.

Nach 1,5 Monaten in Marokko ist das der erste Teil unserer Reisetipps für Marokko. Die Erlebnisse und Erfahrungen sind durchaus immer subjektiv. Gerade für das Reisen mit dem Wohnmobil ist Marokko, in unseren Augen, ein absolutes Traumland.

Im zweiten Teil unserer Reisetipps für Marokko mit dem Wohnmobil gehen wir noch auf alltägliche Themen wie Wasser, Ver- und Entsorgung, Lebensmittel, Gas, Wäsche waschen, Campingplätze, Alkohol und Tabak, Einkaufen, … ein.

Wie waren deine Erfahrungen bei deinen Reisen durch Marokko? Decken sie sich mit unseren oder hast du andere gemacht? Wir freuen uns über deinen Kommentar.

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Über den Autor

Robby
Robby

Robby ist der weibliche Part des Projekts "Campofant". Ein wenig chaotisch und nicht ganz konventionell. Die Haare zu Dreadlocks gefilzt und auch Piercings und Tattoos dürfen nicht fehlen. Sie hat ein Fable für schöne Musik und gutes Essen, am liebsten selbst zubereitet.

10 Kommentare

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  • Wir sind 20.000 Kilometer durch Marokko gefahren. Da bekommt man auch schon so manches mit.

    Geld haben wir immer bekommen. Uns hat noch kein Bankautomat im Stich gelassen. Allerdings gab es auch immer nur max 2000DH.

    Marokkaner:
    Die Marokkaner sind ein Nomadenvolk. Sind tauchen irgendwie überall auf. Wir übernachten fast immer in der Wildnis. Und sogar da, jwd, ist es oft schwierig, mal alleine gelassen zu werden. Oft entdeckte ich mit dem Fernglas jemanden auf fernen Hügeln und sagte, wir bekommen Besuch. Ein halbe Stunde später geschah es auch so. Einmal setzten sich zwei Burschen einfach an unseren Tisch und bedienten sich.
    Einmal versuchten Leute, während der Fahrt, Klamotten aus dem Fahrzeug zu zerren. Zweimal warf sich jemand vor unser Auto, um uns zum anhalten zum zwingen, um uns etwas zu verkaufen. In Marrakech versuchten ein paar Frauen vor einem Marjane Supermarkt, sich aus unserem Einkaufswagen zu bedienen. Wir haben solange rumgeschrien, bis die Polizei kam und dem Ganzen ein Ende setzte.
    Dreimal! wurde ich sexuell tätlich belästigt (also.. zwischen die Beine…). Dabei kam es mitten in Rabat an einer Ampel fast zu einer Schlägerei. Das hat übrigens nix mit Outfit oder Alter zu tun. Ich bin über 60 und nicht mehr knusprig. Europäerinnen lösen einfach diese Faszination auf sie aus.

    Und jetzt kommt das Paradoxe:
    Wir haben uns selten in einem anderen Land so sicher gefühlt, wie in Marokko. Wir knüpfen auch immer wieder Kontakte zu den Einheimischen. Deshalb sind wir ja unterwegs, und nicht nur wegen der Landschaft.
    Ein tolles Erlebnis, eine ganz eigene Geschichte war, als wir eine Familie kennen lernten, die ganz aufgeregt war, uns alles zu zeigen. Sie hatten nichts, außer einer Kuh im (üblichen) leeren Wohnraum und haben uns in ihren Tag und Heim eingeladen. Und das ohne jegliche Hintergedanken. Frische warme Kuhmilch… der Wahnsinn. Beim ersten Schluck stutzt man: „was, das soll Milch sein?“ Ja… DAS ist Milch.
    Einmal, und das war der Oberhammer, wollte uns jemand unsere Tankfüllung bezahlen, weil wir uns mit unserem Geld vertan hatten und erst in den Nachbarort zu einem Automaten hätten fahren müssen. Das war ernst gemeint, er hielt uns 2000Dh und seine Visitenkarte vor die Nase und meinte, nimm, und gebt es mir zurück, wenn ihr in Merzouga ankommt. Ich könnte jetzt noch mit etlichen Geschichten erweitern.

    Fazit: es dauert eine Weile, die Menschen richtig einzuschätzen: was echt ist, und was nicht. Das Verhalten der Marokkaner hängt auch EXTREM davon ab, WO in Marokko man sich befindet. Es macht in den schwierigeren Gegenden auch sehr viel aus, mit mit wievielen Personen man aufkreuzt. Vor einem Fahrzeugpulk, und vielleicht mit Hunden, haben sie meist Respekt. Vor einem Pickup mit zwei Personen und ohne Hund: keinen.

    Südlich von, sagen wir mal, Guelmin/TanTan bis Mauretanien sieht die Welt sowieso wieder ganz anders aus.

    Das mit dem Verkehr sehen wir ähnlich. Ist halt typisch chaotisch Südländisch… auf dem Land. Auch Fes ist recht zivilisiert.
    In manchen Innenstädten kann es allerdings schon heftig zugehen. Zum Beispiel Tanger. Da gibt es keine Verkehrsregeln. Größere Fahrzeuge haben schon mal erheblich mehr Rechte, als kleinere. Rollerfahrer gibt es ohne Ende, und die fahren auch da, wo gar kein Platz mehr ist. Ein Bild wird uns nicht mehr so schnell aus dem Kopf gehen: mussten wir zuschauen, wie in Agadir einer Rollerfahrerin, die zwischen zwei Lieferwagen durch wollte, und es immer enger wurde, der Kopf abgerissen wurde…
    Owaja… Gänsehaut…!

    Es macht so richtig Spaß, eure Reise zu verfolgen. Ihr seit so unglaublich herzerfrischend!!!

    • Hallo Juliane,

      vielen Dank für deine tollen Eindrücke aus Marokko und Danke für dein positives Feedback zu unserer Reise:-). Wir persönlich haben bisher keine negativen Erfahrungen in Marokko gemacht. Sonst decken sich deine Erfahrungen wirklich mit unseren. Gerade in den touristisch unerschlossenen Gebieten sind die Menschen viel offener und warmherziger. Das können wir genau so bestätigen.

      Liebe grüße

      Stefan

  • Hallo „Campofanta“,
    das ist schön,gut aufgegliederte Infos zu Marokko.
    Unsere Erfahrungen Marokko betreffend,decken sich mit den von euch gemachten.Auch wir haben uns zu keinem Zeitpunkt unsicher gefühlt,oder schlechte Erfahrungen mit den Menschen dort gemacht.Im Gegenteil,wir hatten gute und interessante Begegnungen.Die vielen Kontrollen und auch Militärposten haben wir ebenfalls als „Sicherheitsplus“für uns empfunden.
    Betreffs Autoversicherung hatten wir uns im Vorfeld von unserer Versicherung noch eine Freigabe für Marokko eingeholt, in Form einer zusätzlichen grünen Karte (hat nix gekostet-Anruf hat genügt).
    Wir sind bei der Vorbereitung unserer Tour von Deutschland nach Namibia (ab November2017).
    Marokko und Namibia kennen wir schon,aber die komplette Westroute sind wir noch nicht selbst gefahren.
    Wir sind weiter sehr gespannt auf eure Berichte und vieleicht will sich ja jemand uns anschließen.
    Wir wünschen euch weiterhin gute Fahrt und interessante Begegnungen,wir jedenfalls schauen alle zwei Tage bei euch rein.
    Viele liebe Grüße Roland und Marina

    • Hallo Roland und Marina,
      danke für euren klasse Kommentar.
      Wir drücken euch die Daumen, dass ihr jemand findet, der zur selben Zeit die Westroute nach Afrika fahren möchte. Wir haben bis jetzt auch noch keine Reisebegleitung, aber oft findet sich unterwegs jemand, der das selbe Ziel hat, wenn auch nur für eine gewisse Zeit.
      Wir haben auch versucht unsere Versicherung gegen einen Aufpreis oder zumindest für eine begrenzte Zeit dazu zu überreden, Marokko zu versichern. Es gab allerdings keine Chance.
      Schön, euch dabei zu haben und viele Grüße
      Robby

  • Keine defekten Bankautomsten erlebt auf fünf Reisen, 4.000 Dirham abheben klappte eigentlich immer.

    • Lieber Bernd,
      wir hatten leider das Glück oder das Pech, wie man es sieht, gleich nach unserer Ankunft in Ceuta einen defekten Bankautomaten vorzufinden. Genau das gleiche ist uns auch in Merzouga nochmal passiert. Der Automat ging über Tage nicht, leider.
      Und bisher war bei allen Automaten eine Beschränkung auf 2000 Dirham. An welchen Automaten hast du denn 4000 bekommen? 🙂
      Liebe Grüße
      Robby

      • Die Frage kann ich nicht beantworten, Geldgeschäfte wickelt immer meine Finanzministerin ab. Wobei wir z.B. in Erfourd an einer bestimmten Bank immer halten, dort hat es bisher geklappt. Es ist schon vorgekommen, dass unsere Karte nicht akzeptiert wurde. Keine Ahnung warum.

        Aber genügend Bargeld mitzunehmen, bei allem Risiko, ist schon sinnvoll.

        Gruß
        Bernd

        • Das unsere Karte nicht akzeptiert wurde hatten wir auch schon. Aber gerade in Merzouga waren wir kurz davor, dass uns das Geld ausging, weil der besagte Automat über Tage nicht funktioniert hat. Das ist dann schon bescheiden 🙂
          Seit dem haben wir immer genug Bargeld dabei 🙂
          Liebe Grüße an dich
          Robby

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